Sommer

Ein untergehender Sommertag

Aber wie ist es geschehen
Daß der feine Schmuck
Wie grauer Efeu dir am Halse hängt?
Aus der Seide alle Leichtigkeit
Verflogen ist und sie jetzt müde
Tiefe Falten wirft um deinen Hals,
Den Efeubewucherten, in Wellen
Deren tiefste noch als schmales Dunkel
Um deine Lippen liegt?

Wie auch ist der Strich verblichen
Auf deinen Lidern, wo nun
Ein kalter Winterhimmel steht,
Zum Trotze allem Sommer um uns?
Es ist doch Schwellzeit und leicht
Wäre das Leben abzüglich der Kälte.
So dachte ich. Du aber bist
Trockengefallen und müde so sehr
Daß ich mir Schauerstürme wünsche.

Daß du nicht entschuldigen müßtest
Jenes Schließenwollen, das still bittet
Aus deinen Augen. Dann würde Donner
Überschreien die schüchterne Stille,
Mit der dein Mund zu lau gefüllt.
Regen würde dir den Winterhimmel
Abwaschen und in deine Augen treiben.
Ich ginge, haareraufend vor Freude,
Zu tanzen mit dem kühlenden Zorn.

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  • Rauhfaseln?

    Zum Beispiel so:

    Ein Affe ohne Bäume, ohne eine Höhle, die gefüllt wäre mit warmen Leibern, ein Affe, dem die tröstliche Einfachheit abhandengekommen ist: die Alternative von Flucht oder Kampf nämlich, nach der sich unsere Körper sehnen.

    Hier gibt es mehr davon, Worte auf Worte, dem geneigten Leser präsentiert in mehreren Versuchsanordnungen.

  • Zufällig…