Absinken

Der 16. Teil in der Reihe: Krypto|patho|graphie

In einem Fliegenauge auf der Suche nach dem Rhodposin

Im Sehpurpursee geschwommen,
Sedimentiert bis an den Grund:
Hier ist es dunkel und still,
Bis auf einzelne seismische Wellen
Und Quanten von Licht, an Fingern zu zählen –
Irgendwo klafft ein noch dunklerer Schlund,
Der sich an mir nähren will.

Im Bildlosen taumeln – Leptosomen,
Planeten stürzen auf sphärischer Bahn,
An mir reißen fiktive Magneten,
Werfen mich vorwärts bis dann
Tief im Schlick die Kräfte zerfallen
Und ich mich in Unschärfe betten kann.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Poetischer Apoplex und getagged , , , , , . Bookmarken: Permanent-Link. Kommentieren oder ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Benötigte Felder sind mit * markiert

*
*

Du kannst diese HTML Tags und Attribute verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

  • Rauhfaseln?

    Zum Beispiel so:

    Viele Bögen mit kalligraphischen Notizen voreinandergezogen. Mitten hinein laufen die schwarzen Unterseiten der Zweige und unterstreichen die wichtigsten Züge, deuten Figuren an und geben Hinweise auf sonderbare Zusammenhänge. Schicht um Schicht ein Labyrinth – oder mehrere Ebenen der Leichtigkeit.

    Hier gibt es mehr davon, Worte auf Worte, dem geneigten Leser präsentiert in mehreren Versuchsanordnungen.

  • Zufällig…