Halsband

Eine antike Schere

Ich sehe du hast neu
Ein Halsband geschnitten
Für den Anhänger,
So sehr vertraut,
Er scheint längst
Deinem Hals zu gehören,
Und sein Geschmack ist
Metall.

Ein kurzer Rest Leder
Auf dem Tisch und daneben
Eine Schere und auch jene Kette,
Die nun wohl verwaist
In den Falten des Tischtuchs
Schamhaft ihre Glieder
In Schlingen zu bergen
Sich sichtlich bemüht.

Ich ahne deine Hand
An den Griffen der Schere
Ich ahne wie das Leder,
An deinem Hals dunkel,
Die Luft dieses Tages
Mit dir zu sich nimmt.
Und die Worte, die Blicke
Das Warten, den Schlag
Deine Herzens aus der Nähe
Als erstes erfährt.

Und ein Rest kalter Kaffee,
Ich zähle durch die Griffe
Der Schere die Falten
Im Tischtuch und frage
Den kurzen Rest Leder
Nach seinem Geschmack.

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  • Rauhfaseln?

    Zum Beispiel so:

    Frau (singend):
    Warm ist das Blut,
    heiß ist das Sterben
    Und bald singt die Säge,
    Es soll nichts verderben
    In Kehlen und Mägen
    Schneide ich Klüften
    Ja, das ist mein Leben
    Und so lebt sich’s gut!

    Hier gibt es mehr davon, Worte auf Worte, dem geneigten Leser präsentiert in mehreren Versuchsanordnungen.

  • Zufällig…