Monatliches Archiv: Februar 2010

Vom Sofa

Der Tag ist früh genug begonnen –
Tatenlos, dafür braucht es alle Kraft.
Das Territorium der Sofakissen
Liegt hart umkämpft im Grenzgebiet
Zwischen dem Laugenschlaf des
Täglich Rekonvaleszenten
Und dem sauren Selbstinzest.
Man bindet sich die Hände,
Schließt die Fenster, schaltet
Alle zitternden Antennen nieder
Und wartet auf die Wirksamkeit
Der süßen Gifte, aus der Zirbeldrüse
Oder sonstwoher.
Vom Organfett lebt der Freie
Glücklich einen Vierteltag
Und kann am Ende […]

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Ließe sich

Herr, ließe sich
Der Bewußtseinsstrom zusammenfassen
Zwischen Deichen und auf ein Mühlrad lenken,
Um einen Schmiedehammer anzutreiben:
Ich würde meinen Hunger schärfen,
Daß ich ihn zu Händen hätte,
Um den leersten Augenblick
Abzupassen und ihn
Aufzutrennen und dahinter
Dich zu suchen, dort,
Wo du keine Ausflucht hast.

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Percheron

Wie die Folgerichtigkeit
Steigt und schäumend
Auf den Hinterbeinen steht;
Wie sie mit den Hufen schlägt
Und vom Gemächt der Dampf
Sich in dichten Schwaden löst.
Bis dann sie niedergeht
Und vorwärts bricht,
Den Grund pflügt
Unter ihrem jähen Fortschritt,
Den Boden Zittern macht.
Ich wünschte eine Flinte, eine Lange,
Mit dem Finger dran zu rühren,
Um mit Tosen Kugeln zu verschicken
Und das Scheusal zu erschießen.
Ich würde mir […]

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  • Rauhfaseln?

    Zum Beispiel so:

    Ein Affe ohne Bäume, ohne eine Höhle, die gefüllt wäre mit warmen Leibern, ein Affe, dem die tröstliche Einfachheit abhandengekommen ist: die Alternative von Flucht oder Kampf nämlich, nach der sich unsere Körper sehnen.

    Hier gibt es mehr davon, Worte auf Worte, dem geneigten Leser präsentiert in mehreren Versuchsanordnungen.

  • Zufällig…