Rauhfaseln?
Zum Beispiel so:
Recht und Unrecht zwei Greise lehnen aneinander mit äußerster Kraft teilen die dürftige Neige aus ihrer abgegriffenen Flasche für sie bleibt ein Grinsen im Gesicht der Hingetriebenen...Hier gibt es mehr davon, Worte auf Worte, dem geneigten Leser präsentiert in mehreren Versuchsanordnungen.
Zufällig…
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Kurzum
¶ »Durch Theilhaben an der Idee, behaupten wir, ist das diesseitige schön. → (2. 9. / 20 Uhr)
¶ In eimnem Lexikon, in der Lebensbeschreibung einer bedeutenden antiken Persönlichkeit, lese ich vom »Aberwillen« jenes Menschen gegen die Schule. → (2. 9. / 14 Uhr)
¶ »In Bibliotheken ist Makulierung die finale Form der Deakzession. → (1. 9. / 13 Uhr)
¶ Höllischer Morpheus Welcher kund wird Durch Die geschehene Erscheinungen Derer Gespenster und Polter=Geister So bishero zum theil von keinen eintzigen Scribenten angeführet und bemercket worden sind. → (1. 9. / 12 Uhr)
¶ »…solle im Prinzip immer die Staatsanwaltschaft eingeschaltet werden nur wenn das Opfer dies wünsche.« → (31. 8. / 22 Uhr)
¶ Eine Utopie ist eine Erwartung, die stichhaltig bleibt, auch wenn alle Wahrscheinlichkeit gegen sie spricht. Sie ist durch Hoffnung bewiesen. Und der eine Ort, frei von allen Utopien, ist die Wüste. → (31. 8. / 21 Uhr)
¶ »Das Unwahre überführt sich seiner selbst im Geschwollenen.« → (29. 8. / 19 Uhr)
¶ »Wenn wir mit irgendeinem Gefühl von Zufriedenheit sterben wollen, → (29. 8. / 19 Uhr)
¶ Groß das Leben
Schön die Tiefe → (29. 8. / 18 Uhr)¶ An den Außengrenzen des Wohlstands, wie beispielsweise an den Grenzen der Europäischen Union, materialisiert sich das Unrecht, das die Weltwirtschaft antreibt, in Form offenbarer, unmittebarer Menschenschinderei. → (28. 8. / 11 Uhr)
¶ »Unsre Zukunft wird davon abhängen, ob → (26. 8. / 12 Uhr)
¶ »du abgott niederträchtger sinnen, → (25. 8. / 19 Uhr)
¶ »…man muß darüber reden, wie jemand bei einem Diebstahl seine Identiät sperren kann« → (25. 8. / 10 Uhr)
¶ Es gibt ja eigentlich keinen Unterschied zwischen einer zutreffenden Annahme und einer Annahme, von der einer nicht anders denken kann, als daß sie zutreffend sei → (24. 8. / 19 Uhr)
¶ »Sogar in seinen Schlußsätzen wahrt er die majestätisch-verkopfte Pose.« (Im Radio über die Musik von Bach) (24. 8. / 19 Uhr)
¶ Bin auf den Begriff der »theoretischen Farben« gestoßen. → (22. 8. / 10 Uhr)
¶ »…da dich das Wetter überfiel, und versuchte dich am Haderwasser.« (20. 8. / 20 Uhr)
¶ »Mein blinde Seele komt zum Liecht,
bey dir sie suchet ihr Gesicht: → (18. 8. / 12 Uhr)¶ »Abwäckslung« Habe es heute so vor Augen gehabt und wollte diesen erhabenen Moment konsehrwieren. → (17. 8. / 0 Uhr)
¶ Ex abundantia enim cordis os loquitur. Ex ungue leonem. Ex nihilo nihil fit. Exeunt omnes. (16. 8. / 11 Uhr)
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De aliquo monacho
Jetzt ist die halbe Stunde Freigang schon vertropft,
Du erwachst und dein Blick kehrt langsam wieder.
Gram im Sepiaton leuchtet um dein Angesicht,
Millisekundenlang und dann ist alles weggewischt,
Noch bevor die Kellnerin die Rechnung bringt.
In bessren Zeiten hätten Bauern dir ihr Brot gebracht
Um dir von weitem zuzusehn beim Schweigen
In deiner Zelle, zwielichtig in ernstem Sepia,
Nur Schattenkerne deine Grübleraugen und
Dann ein Atemholen und ein halber Satz.
Geschäftigkeit springt dir sogleich ans Ohr
De aliquo monacho, 3.0 out of 5 based on 1 ratingIm Aufstehen und ich sehe noch den letzten Blick
Den du zurückwirfst: lege weiter dich ins Joch,
Es dauert uns noch eine unbestimmte Weile,
Bis sich Babel wieder in den Wind zerstreut.
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