»Tissot erzählt von einem Kranken, der im Anfang der Krankheit schwarze Galle brach, und noch einige Stunden vor seinem Tode faselnd und mit Heftigkeit eine Aderläß verlangte, die ihm ein Bartscheerer machte. Gleich darauf verfiel er in die heftigste Hirnwuth, welcher bald ein gäher Tod folgte. Die Klara Sied verlangte auf der höchsten Stufe der Krankheit, wo sie ganz ausser sich war, nicht nur ein Messer, um den Magen aufzureissen, sondern auch dringend und hartnäckig eine Aderläße, die ihr gewiß den Tod gebracht hätte.«

Franz Joseph Gall, Philosophisch=Medicinische Untersuchungen über Natur und Kunst im kranken und gesunden Zustande des Menschen, 1. Band, Wien: Rudolph Grässer und Comp. 1791, §. 114., S. 672.