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	<title>Rauhfasler &#187; Allgemein</title>
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	<description>Verbrauchende Versuche mit Wörtern</description>
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		<title>rasiertes abendrot</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 07:39:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Abend]]></category>
		<category><![CDATA[Blut]]></category>
		<category><![CDATA[Wilde Tiere]]></category>

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		<description><![CDATA[S. P. herzlich und pflichtschuldig zugeeignet Das schlechtrasierte Abendrot Steht ziellos am Bordstein Und als ich vorbei will Knackts mit den Köcheln Murmelt, grinst süßlich Dann, scharf ohne Grund Fällt es mich an &#8211; Ich schlage es nieder Und lasse es liegen Und in einer Pfütze Verfließt rostrot sein Blut In tiefdunkles Blau. Ich bin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2012/04/Topfscheibe-für-Betonschleifer.jpg"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2012/04/Topfscheibe-für-Betonschleifer-300x211.jpg" alt="" title="Topfscheibe für Betonschleifer" width="300" height="211" class="rand size-medium wp-image-16127" /></a></p>
<div style="margin-left:300px;font-size:0.9em;font-style:italic">S. P. herzlich<br />
und pflichtschuldig zugeeignet</div>
<p>Das schlechtrasierte Abendrot<br />
Steht ziellos am Bordstein<br />
Und als ich vorbei will<br />
Knackts mit den Köcheln<br />
Murmelt, grinst süßlich<br />
Dann, scharf ohne Grund<br />
Fällt es mich an &#8211;<br />
Ich schlage es nieder<br />
Und lasse es liegen<br />
Und in einer Pfütze<br />
Verfließt rostrot sein Blut<br />
In tiefdunkles Blau.<br />
Ich bin noch nicht fertig<br />
Das Trottoir führt weiter<br />
Bis in die Nacht, sie schläft nackt<br />
Und zum weißen Mond.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Schneid ab!</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 08:16:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beute]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerliches Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Omnia vincit amor]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Wilde Tiere]]></category>

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		<description><![CDATA[Schneid rasch die Trossen ab! Dieser Landstrich ist verbraucht Und ganz verpachtet, und die Pächter Reihen sich mit spitzen Fingern auf Am Ufer, und ihr fauliges Gezeter Stinkt schon bis ins Orlopdeck. Und es wird bald höher Steigen: Knochen alter, toter Tiere trägt es Und die ausgeleerten Häute solcher, Die diese Rotte unter glatten Fettgetünchten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2011/04/hackbeil.jpg" class="floatbox" rev="group:12871 caption:`Theodor de Bry, Kannibale mit Hackbeil`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2011/04/hackbeil-300x286.jpg" alt="" title="Theodor de Bry, Kannibale mit Hackbeil" width="300" height="286" class="rand size-medium wp-image-12872" /></a></p>
<p>Schneid rasch die Trossen ab!<br />
Dieser Landstrich ist verbraucht<br />
Und ganz verpachtet, und die Pächter<br />
Reihen sich mit spitzen Fingern auf<br />
Am Ufer, und ihr fauliges Gezeter<br />
Stinkt schon bis ins Orlopdeck.</p>
<p>Und es wird bald höher Steigen:<br />
Knochen alter, toter Tiere trägt es<br />
Und die ausgeleerten Häute solcher,<br />
Die diese Rotte unter glatten<br />
Fettgetünchten Plastikmasken<br />
Harmlos nannten: und ihr Inhalt</p>
<p>Ziert jetzt deren Dielen. &#8211; Nimm<br />
Also eine Axt und kapp die Trossen;<br />
Vergiss das Haus, das wir uns heimlich<br />
Mit der Hacke stehlen mußten, aus<br />
Ihren weißen Gartenmauern; und vergiß<br />
Den Zwetschgenbaum, den Hund, was du</p>
<p>An Federn dir gesammelt hast:<br />
Ich habe alles schon in Brand gesteckt,<br />
Von uns soll niemand auch nur einen Zettel<br />
Mit drei Punkten darauf finden, nicht von denen,<br />
Von denen niemand  &#8212;. Uns gehört das Meer,<br />
Der Durst, den wir mit Salz uns stillen werden,</p>
<p>Noch drei Tage, und dann tauchen wir<br />
Kielunter nach dem Bild der Sonne,<br />
Das wir am Abend fiebernd<br />
Vor uns finden werden, und<br />
Das uns nichts verstellen wird.<br />
Kielunter &#8211; und dann finden wir</p>
<p>Das schöne Schweben<br />
Bei den Haien.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Grawen</title>
		<link>http://www.rauhfasler.de/2010/grawen</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 09:41:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[&#187;Grawen hat mich überfallen Zittern hat mich angesteckt/ Schwerlich kan ich nunmehr lallen/ Angst und Furcht hat mich bedeckt Ach! Jch wandel’ jetzt die Strassen Da ich mich muß martern lassen/ O wie wird mein Geist erschreckt!&#171; Johann Rist, Hertzliches Klag= und Trost=Lied/ Einer angefochtenen hochbetrübten Seelen/ so mit Angst und Verzweiffelung ringet. Ähnliche Texte:Witterung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&raquo;Grawen hat mich überfallen <br />
Zittern hat mich angesteckt/<!--micromehr--><span id="more-10798"></span><br />
Schwerlich kan ich nunmehr lallen/<br />
Angst und Furcht hat mich bedeckt<br />
Ach! Jch wandel’ jetzt die Strassen<br />
Da ich mich muß martern lassen/<br />
O wie wird mein Geist erschreckt!&laquo;</p>
<p>Johann Rist, Hertzliches Klag= und Trost=Lied/ Einer angefochtenen hochbetrübten Seelen/ so mit Angst und Verzweiffelung ringet.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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