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	<title>Rauhfasler &#187; Editor&#8217;s Choice</title>
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	<description>Verbrauchende Versuche mit Wörtern</description>
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		<title>Hinter allem</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 09:22:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Editor's Choice]]></category>
		<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Besorgnis]]></category>
		<category><![CDATA[Schweigen]]></category>
		<category><![CDATA[Stille]]></category>

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		<description><![CDATA[Hinter allem was man treiben kann Schweigt es bloß unberührt Es hüte sich der Mensch zu hören Sein Ohr wird umgekehrt Ein Segen ist das Schlimme immer Füllt ganz das Herz mit Teer Daß es nicht Leichtigkeit erliege Es ruhig bleibe schwer Zu allem schweigt das Schweigen immer Schmal ist das Flüstern dann Das sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1304" title="Klumpenimohr" src="/wp-content/uploads/2008/09/klumpenimohr.gif" alt="" width="215" height="198" /></p>
<p>Hinter allem was man treiben kann<br />
Schweigt es bloß unberührt<br />
Es hüte sich der Mensch zu hören<br />
Sein Ohr wird umgekehrt<br />
Ein Segen ist das Schlimme immer<br />
Füllt ganz das Herz mit Teer<br />
Daß es nicht Leichtigkeit erliege<br />
Es ruhig bleibe schwer<br />
Zu allem schweigt das Schweigen immer<br />
Schmal ist das Flüstern dann<br />
Das sich zitternd tief ins Öde zwängt<br />
Rettung liegt im Treiben<br />
Im Lallen Lachen das nur im Kreis<br />
sich dreht und immer dreht<br />
Zu auf das leere sanfte Rauschen.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Einst wird</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jun 2008 09:07:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewußtseinssturz]]></category>
		<category><![CDATA[Editor's Choice]]></category>
		<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Furcht]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Vergehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Einst wird Sein hinter Der Stirn Die letzte Silbe Verklungen Dann werde Ich mit Steinen Knirschen Als Hagel Gefrieren Nur erst Ein letzter Wohl ein Unbegrenzter Atemzug Furcht wohl Ähnliche Texte:Gewitterahnung Haare fliegen, Wasser windet sich, begierig Aufzusteigen mit dem silbrigen... &#177; 39 Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die völlige Liebe... Stein Regen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/wp-content/uploads/2008/09/steingesicht.jpg" class="floatbox" rev="group:1282 caption:`Ein Relief in der vorgeschichtlichen Stadt Tiwanaku am Titicacasee in Bolivien (Foto: Reedboat.org)`"><img class="rand alignnone size-medium wp-image-1283" title="Ein Relief in der vorgeschichtlichen Stadt Tiwanaku am Titicacasee in Bolivien (Foto: Reedboat.org)" src="/wp-content/uploads/2008/09/steingesicht-196x300.jpg" alt="" width="196" height="300" /></a></p>
<p>Einst wird<br />
Sein hinter<br />
Der Stirn<br />
Die letzte<br />
Silbe<br />
Verklungen</p>
<p>Dann werde<br />
Ich mit<br />
Steinen<br />
Knirschen<br />
Als Hagel<br />
Gefrieren</p>
<p>Nur erst<br />
Ein letzter<br />
Wohl ein<br />
Unbegrenzter<br />
Atemzug<br />
Furcht wohl</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Es ist noch Tag</title>
		<link>http://www.rauhfasler.de/2008/es-ist-noch-tag</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 08:59:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Editor's Choice]]></category>
		<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Augen]]></category>
		<category><![CDATA[Brustraum]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[Schatten]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Hinter Lidern die zusammensanken Ballt sich Schatten über Schatten Darin alles was noch kommen mag Ein Irrlicht zittert in der Brust Ist zögernd froh ist tröstlich bang Sanft legt sich was gewesen ist Auf Hände Füße Nacken So liegt man weich gebettet hart Ein Flattern sprengt die Lider: Noch ist es Tag es ist noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1274" title="Augegeschlossen" src="/wp-content/uploads/2008/09/augegeschlossen.png" alt="" width="200" height="151" /></p>
<p>Hinter Lidern die zusammensanken<br />
Ballt sich Schatten über Schatten<br />
Darin alles was noch kommen mag<br />
Ein Irrlicht zittert in der Brust<br />
Ist zögernd froh ist tröstlich bang<br />
Sanft legt sich was gewesen ist<br />
Auf Hände Füße Nacken<br />
So liegt man weich gebettet hart<br />
Ein Flattern sprengt die Lider:<br />
Noch ist es Tag es ist noch Tag.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Frau Mann Frau</title>
		<link>http://www.rauhfasler.de/2008/frau-mann-frau</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Jun 2008 08:52:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Editor's Choice]]></category>
		<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Wegkreuzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Geräusch]]></category>
		<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Sonderlinge]]></category>

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		<description><![CDATA[Da steht eine Frau graue Augen sie sieht der Welt zu beim Dahintreiben mit starrem Nacken aber die Augen beweglich ein Mechanismus sitzt in ihr mit klickenden Rädern wohl hinter der Stirn versetzt tick tack die Augen in Bewegung und weiter noch ein Mann ein ergrauter Junge ledrig schon von außen und spät frühlingsfrisch tanzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-1264" title="Uhrwerk" src="/wp-content/uploads/2008/09/uhrwerk.png" alt="" width="202" height="210" />Da steht eine Frau graue Augen sie sieht der Welt zu beim Dahintreiben mit starrem Nacken aber die Augen beweglich ein Mechanismus sitzt in ihr mit klickenden Rädern wohl hinter der Stirn versetzt tick tack die Augen in Bewegung und weiter noch ein Mann ein ergrauter Junge ledrig schon von außen und spät frühlingsfrisch tanzt in die leere Luft die Arme weit erhoben zur Anbetung des Drangs sehr dynamisch tanzt er am Fleck und unbegleitet Musik sirrt wohl in ihm zu hören nur sein Schnaufen sein Juchzen Lachen Glucksen während die Beine durcheinanderwirbeln die Arme weit schwingen rechts und links der glühenden Strin der drehenden Augen das staubige Geräusch seiner Füße wie sie scharren am schmutzigen Boden nun jetzt Achtung es kommt tocktocktock im Vormarsch die Vorhut der Stöckelschuhe unter einer drillen Generalin sie schreitet als wär es Morast auch aus ihm noch Festland herauszustechen mit ihren hämmernden tocktocktock Bohrern Bajonetten an Beinen wie Gewichtheberarme zu zersplittern den Schmutz und das lose Wesen die Generalin rückt vor stahlgesichtig voll Hohn für die niederen Wesen im Schlamm schreitet marschiert gegen Unfug bei jedem Schritt auf ihren Absätzen zu hoch das Gleichgewicht immer fast verloren</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Stilles Beharren</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jun 2008 08:49:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Editor's Choice]]></category>
		<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Furcht]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Leerstellen]]></category>
		<category><![CDATA[Sehnsucht]]></category>
		<category><![CDATA[Stille]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Stille wächst um mich In murmelnden Kreisen Wächst in mich hinein Streicht über Landschaften Die leer weit und weglos Sich hinter geschlossenen Augen Erstrecken bis hin zum zitternden Herz Wer wollte hier wandern in tonlosen Stürmen Unter Zeichen am Himmel Zu dunkel und alt? Lieber in jener schäbigen Hütte Wo lebtags man bleibt Fenster [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/wp-content/uploads/2008/09/gang.jpg" class="floatbox" rev="group:1260 caption:`Gang, dunkel (von Janus Blattschneider)`"><img class="rand alignnone size-medium wp-image-1261" title="Gang, dunkel (von Janus Blattschneider)" src="/wp-content/uploads/2008/09/gang-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Die Stille wächst um mich<br />
In murmelnden Kreisen<br />
Wächst in mich hinein<br />
Streicht über Landschaften<br />
Die leer weit und weglos<br />
Sich hinter geschlossenen Augen<br />
Erstrecken bis hin zum zitternden Herz</p>
<p>Wer wollte hier wandern<br />
in tonlosen Stürmen<br />
Unter Zeichen am Himmel<br />
Zu dunkel und alt?<br />
Lieber in jener schäbigen Hütte<br />
Wo lebtags man bleibt<br />
Fenster und Türen verschließen<br />
Ja ich bin es nicht</p>
<p>Die Stille wächst um mich<br />
In murmelnden Kreisen<br />
Drückt gegen die Sparren<br />
Rührt an morsche Balken<br />
Sie wird gleich zerbrechen<br />
Die schäbige Hütte die ich<br />
Aus Treibholz gebaut und<br />
Kalfatert mit kaltem Beharren</p>
<p>Was sollte dann werden<br />
Hinaus in die Ödnis<br />
Hinaus in den Sturm<br />
Es ächzen die Sparren<br />
Stöhnen die Balken<br />
Es singt eine Sehnsucht<br />
Sie sehnt sich hinaus<br />
Was sollte dann werden</p>
<p>Doch da stirbt die Stille<br />
Vergeht ihr das Murmeln<br />
Allein sie stirbt leicht<br />
Das ist doch mein Glück<br />
Die schäbige Hütte<br />
Sie ist wieder sicher<br />
Die Ödnis bleibt weglos<br />
Die singende Stimme<br />
bleibt stumm</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Stillgedichte]]></series:name>
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