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	<title>Rauhfasler &#187; Poetischer Apoplex</title>
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	<description>Verbrauchende Versuche mit Wörtern</description>
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		<title>Farbschema</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 18:14:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Blau]]></category>
		<category><![CDATA[Farben]]></category>
		<category><![CDATA[Himmel]]></category>
		<category><![CDATA[Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Schnee]]></category>
		<category><![CDATA[Umbrüche]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Himmel hat sich analog verfärbt, Von meiner Kaffeekanne aus berechnet Dreißig Prozent ins Warme hinein: Die Kanne gurrt verschlafen und Der Himmel stäubt gemächlich Mit Schnee und wiederholt Sich und seine Farbe Auf einem dutzend Balkonblechen Die kaum noch blechern erscheinen, Sondern leuchtend &#8211; &#8195;&#8195;Dann allmächlich versiegt der Schnee, Und die Wolken verschwimmen, Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2012/02/Runge_Farbenkugel.jpg" class="floatbox" rev="group:15798 caption:`Philipp Otto Runges »Farbenkugel‘ (Quelle: Wikipedia)`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2012/02/Runge_Farbenkugel-e1328378663279-300x170.jpg" alt="" title="Philipp Otto Runges »Farbenkugel‘ (Quelle: Wikipedia)" width="300" height="170" class="rand size-medium wp-image-15806" /></a></p>
<p>Der Himmel hat sich analog verfärbt,<br />
Von meiner Kaffeekanne aus berechnet<br />
Dreißig Prozent ins Warme hinein:<br />
Die Kanne gurrt verschlafen und<br />
Der Himmel stäubt gemächlich<br />
Mit Schnee und wiederholt<br />
Sich und seine Farbe<br />
Auf einem dutzend Balkonblechen<br />
Die kaum noch blechern erscheinen,<br />
Sondern leuchtend &#8211;<br />
&emsp;&emsp;Dann allmächlich versiegt der Schnee,<br />
Und die Wolken verschwimmen,<br />
Und ein kaltes, klares Blau<br />
Sickert allein<br />
&emsp;&emsp;Von innen<br />
&emsp;&emsp;In den sichtbaren Bereich.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>De Tellurio</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 10:14:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Kälte]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachlosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Tauben]]></category>
		<category><![CDATA[Universum]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Sonne scheint schneidend, Mehr ist nicht zu sagen &#8211; Sobald man die Augen halb schließt, Teilen die eigenen Wimpern das Licht Zu fiedrigen Fächern. Im Hirn stehen Fichten Auf sehr hohen Graten und schweigen Und wiegen die Wipfel Vor&#8217;m eisblauen Himmel; Nur seltenes Bersten von fallenden Ästen. Das Weltall ist kalt, es fehlen die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2012/02/sebright-huhn.jpg" class="floatbox" rev="group:15771 caption:`Ein Sebright-Huhn (Quelle: tierportrait.ch)`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2012/02/sebright-huhn-274x300.jpg" alt="" title="Ein Sebright-Huhn (Quelle: tierportrait.ch)" width="274" height="300" class="rand size-medium wp-image-15778" /></a></p>
<p>Die Sonne scheint schneidend,<br />
Mehr ist nicht zu sagen &#8211;<br />
Sobald man die Augen halb schließt,<br />
Teilen die eigenen Wimpern das Licht<br />
Zu fiedrigen Fächern.</p>
<p>Im Hirn stehen Fichten<br />
Auf sehr hohen Graten und schweigen<br />
Und wiegen die Wipfel<br />
Vor&#8217;m eisblauen Himmel;<br />
Nur seltenes Bersten von fallenden Ästen.</p>
<p>Das Weltall ist kalt, es fehlen die Wolken,<br />
Der Frost fügt formale Systeme,<br />
Und interpoliert die nähere Zukunft<br />
Aus ihnen und nichts &#8211;<br />
Der Dampf aus dem Schornstein zergeht<br />
In kristallene Leere und Luft.</p>
<p>Was überall bleibt<br />
Sind Scherben, Kleider, Papier &#8211;<br />
Es nutzt den hungrigen Tauben,<br />
Die nachts Tellurien bauen.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Krypto|patho|graphie]]></series:name>
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		<title>Sedimentation</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 11:47:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Krebse]]></category>
		<category><![CDATA[Sand]]></category>
		<category><![CDATA[Seichtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachlosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Verwirrungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus den Wänden fließt mir Sand Wie der Beitrag eines Kontinents Von lauter Wadis zu: So werden alle Ufer seicht. Die Wände neigen sich Vor den Augen, denn sie werden Heimlich unterspült. Und die Augen knirschen gerade so Wie alte Murmeln in den Höhlen. &#8211; Alle Ufer seicht, Der Schlamm wirft Formen auf, Darin gehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2012/01/Panorama_von_Wadi_Hitan.jpg" class="floatbox" rev="group:15739 caption:`Panorama des Wadi Hitan (Quelle:Wikipedia)`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2012/01/Panorama_von_Wadi_Hitan.jpg" alt="" title="Panorama des Wadi Hitan (Quelle:Wikipedia)" width="400" class="rand size-medium wp-image-15741" /></a></p>
<p>Aus den Wänden fließt mir Sand<br />
Wie der Beitrag eines Kontinents<br />
Von lauter Wadis zu:<br />
So werden alle Ufer seicht.</p>
<p>Die Wände neigen sich<br />
Vor den Augen, denn sie werden<br />
Heimlich unterspült.<br />
Und die Augen knirschen gerade so<br />
Wie alte Murmeln in den Höhlen.</p>
<p>&#8211; Alle Ufer seicht,<br />
Der Schlamm wirft Formen auf,<br />
Darin gehen Trilobiten um nach Nahrung,<br />
Bis sie dann einander fressen.</p>
<p>Und die Sätze die wir noch gesprochen haben,<br />
Zeichnen sich am Fenster ab<br />
Mit Staub und Nieselfeuchte:</p>
<p>Am Ende bleibt das meiste unbekannt<br />
Zum Fragen aber haben wir<br />
Jetzt kaum noch Zeit.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Mondknöchern</title>
		<link>http://www.rauhfasler.de/2012/mondknoechern</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 05:47:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Ahnungen]]></category>
		<category><![CDATA[Anatomie]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Spuren]]></category>
		<category><![CDATA[Zwielicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Licht der Funzel scheinen auf Der Türscheibe Fingerspuren auf Und skizzieren ungefähr eine Karte Des Mare TranquillitatisDas Mare Tranquillitatis (Meer der Ruhe) auf dem Satellitengestirn unseres Mutterplaneten (Quelle: NASA). &#8195;&#8195;Der Himmel ist frisch umgegraben Und leuchtet mit allen Farben, Die man aus Katakomben nehmen kann. &#8195;&#8195;Aus meinem Innern kommt von irgendwo Zwischen dem Atlasknochen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2012/01/Die-Vena-Cava-aus-Grays-Anatomy.png" class="floatbox" rev="group:15729 caption:`Die Vena cava in der Bauchhöhle (aus &rsaquo;Gray&apos;s Anatomy&lsaquo;)`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2012/01/Die-Vena-Cava-aus-Grays-Anatomy-279x300.png" alt="" title="Die Vena cava in der Bauchhöhle (aus &rsaquo;Gray&apos;s Anatomy&lsaquo;)" width="279" height="300" class="rand size-medium wp-image-15730" /></a></p>
<p>Im Licht der Funzel scheinen auf<br />
Der Türscheibe Fingerspuren auf<br />
Und skizzieren ungefähr eine Karte<br />
Des <a href="#" class="tooltip">Mare Tranquillitatis<span><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2012/01/Mare-Tranquillitatis-300x297.jpg" alt="" title="Mare Tranquillitatis" width="150" style="float:left;margin-right:5px;" />Das Mare Tranquillitatis (Meer der Ruhe) auf dem Satellitengestirn unseres Mutterplaneten (Quelle: NASA)</span></a>.<br />
&emsp;&emsp;Der Himmel ist frisch umgegraben<br />
Und leuchtet mit allen Farben,<br />
Die man aus Katakomben nehmen kann.<br />
&emsp;&emsp;Aus meinem Innern kommt von irgendwo<br />
Zwischen dem Atlasknochen und der Vena Cava<br />
Ein Wiederhall, vielleicht vom Motorengeräusch<br />
Eines zweifelnden Marsrovers.<br />
&emsp;&emsp;Man muß den Blick heben, man muß den Blick heben,<br />
Und dem kreistanzenden Chor aus<br />
Halbnackten Tagen auf die weißen Waden sehen,<br />
Sobald sich nur eine Gelegenheit ergibt.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Glimpfen warm im Moor</title>
		<link>http://www.rauhfasler.de/2012/glimpfen-warm-im-moor</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 10:41:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Knochen]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Schatten]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Spinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachverwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Nymphen glimpfen um den Teich, Den Lurch ziert fremdes Federkleid, Das Blesshuhn fliegt die Blässe an, Der Jäger hängt erschöpft vom Kolben. Die Sonne geht heut überland, Sie spielt zum Banjo Messingtröte, Sie singt von langen Straßen, Und warm glüht ihr Refrain im Staub. Knochen von drei Farmerstöchtern Stehen aus dem Schilfmoor auf, Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2011/03/Tröte.jpg"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2011/03/Tröte-300x105.jpg" alt="" title="Eine Tröte" width="300" height="105" class="rand size-medium wp-image-12605" /></a></p>
<p>Die Nymphen glimpfen um den Teich,<br />
Den Lurch ziert fremdes Federkleid,<br />
Das Blesshuhn fliegt die Blässe an,<br />
Der Jäger hängt erschöpft vom Kolben.</p>
<p>Die Sonne geht heut überland,<br />
Sie spielt zum Banjo Messingtröte,<br />
Sie singt von langen Straßen,<br />
Und warm glüht ihr Refrain im Staub.</p>
<p>Knochen von drei Farmerstöchtern<br />
Stehen aus dem Schilfmoor auf,<br />
Sie tanzen und man hört es dann<br />
Fröhlich klimpern rundherum,<br />
Um ihre bloßen Beckenpfannen.</p>
<p>Das Leben ist ein breiter Strom,<br />
Auf dem die Eintagsfliegen schweben.<br />
Die Spinnen grüßen nebenbei<br />
Sehr artig aus den Schatten, wo<br />
Sie feine Silberstreife weben.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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