Eine konfabulierteKonfabulation ist »die Produktion von objektiv falschen Aussagen« bzw. von Märchen (lat. fabula), wobei der Konfabulierende von der Gültigkeit seiner Aussagen mehr oder weniger fest überzeugt ist. Es kann eine hirn­organische Störung zugrunde­liegen oder auch der bei Gesunden gelegentlich vorkommende Drang, sich an mehr zu erinnern, als tatsächlich der Fall ist (z.B. bei Kindheits­erinnerungen oder bei der Befragung eines Zeugen vor Gericht; es sind sog. provozierte K.).
  Die spontane K. liegt vor, wenn die Fähigkeit gestört ist, eigene Einfälle von realen Sach­verhalten zu unterscheiden. (»Patients with Korsakoff's syndrome characteristically confabulate by guessing an answer or imagining an event and then mistaking their guess or imagination for an actual memory. [Wikipedia]«
Realienkunde, ein Thesaurus, bar jeder Notwendigkeit assoziiert, eine Sammlung von Marginalien, über die im Unklaren zu bleiben, ich nicht auf mich nehmen wollte. Dem geneigten Leser im jeweiligen Kontext unterbreitet, in alphabetischer Ordnung. Anregungen für weitere Stichworte werden gerne entgegengenommen.

Kategorien-Archiv: Reiseberichte

Wahlverwandschaft

Gerade habe ich erfahren, daß es bestimmte japanische Messer gibt, die, in recht freier Übersetzung, ebenfalls Blattschneider heißen: die Klingen der Gattung Nakiri bōchō dem Vernehmen nach nämlich. Es sind allerdings wenig heldische Messer: mit ihnen schneidet man Gemüse. Daher vielleicht der Name. Allerdings hat ein Nakiri bōchō eine blattfeine Klinge und macht präzise Schnitte. [...]
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Ich und ich

Dem geneigten Leser möchte ich nebenher mitteilen, daß ich Grund hatte, mir über mein Pseudonym Gedanken zu machen (die nicht hierher gehören). Ich habe mich durch eine Anagramm-Maschine, in die ich meinen eigentlichen, bürgerlichen Namen und mein Pseudonym eingegeben habe, Gelegenheit erhalten, den einen mit dem anderen Namen zu vergleichen. Einige der dabei zum Vorschein [...]
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Werbung

Ich frage mich, ob Werbung wirklich etwas nützt. Bis zur letztgültigen Beantwortung dieser Frage beschäftige ich mich mit dem schmutzigen Geschäft und stecke wieder einmal einen Claim ab, diesmal bei Bloglines, indem ich eine kryptische und für den Leser unsichtbare Folge von Zeichen veröffentliche. Nun ja, das ist wohl notwendig.
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  • Rauhfaseln?

    Zum Beispiel so:

    Mokry: Angst ist eine leichte Bitterkeit auf der Zunge. Sie schmeckt eigentlich wie Kaffee. Und wer wollte darauf verzichten?
    Gärtner: Mit klarem Wasser lebt es sich gesünder.

    Hier gibt es mehr davon, Worte auf Worte, dem geneigten Leser präsentiert in mehreren Versuchsanordnungen.

  • Zufällig…