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	<title>Rauhfasler &#187; Überleben</title>
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	<description>Verbrauchende Versuche mit Wörtern</description>
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		<title>Wohlstand</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 09:50:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Fernsehen präsentiert abgerissene Notizzettel aus der großen, weiten Welt. Zuerst eine Mauer oder ein Zaun, der Schutzwall gegen den kapitalistischen Faschismus &#8211; so hat man wohl gesagt. Ein ausgeklügelter Schutzwall mit Suchscheinwerfern, Schießbefehl, Stolperdrähten, Wachtürmen, Mienen, Selbstschußanlagen usw. Dann kommt der noch ausgeklügeltere Freiheitsdrang von einigen Menschen zu Wort und es wird gezeigt, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/wp-content/uploads/2009/09/maske-limes.jpg" class="floatbox" rev="group:4995 caption:`Maske eines römischen Soldaten aus dem Limes-Museum Aalen (von Flickr-Benutzer wo.men)`"><img class="rand size-medium wp-image-4997" title="Maske eines römischen Soldaten aus dem Limes-Museum Aalen (von Flickr-Benutzer wo.men)" src="/wp-content/uploads/2009/09/maske-limes-206x300.jpg" alt="Maske eines römischen Soldaten aus dem Limes-Museum Aalen (von Flickr-Benutzer wo.men)" width="206" height="300" /></a></p>
<p>Das Fernsehen präsentiert abgerissene Notizzettel aus der großen, weiten Welt. Zuerst eine Mauer oder ein Zaun, der Schutzwall gegen den kapitalistischen Faschismus &#8211; so hat man wohl gesagt. Ein ausgeklügelter Schutzwall mit Suchscheinwerfern, Schießbefehl, Stolperdrähten, Wachtürmen, Mienen, Selbstschußanlagen usw. Dann kommt der noch ausgeklügeltere Freiheitsdrang von einigen Menschen zu Wort und es wird gezeigt, wie man dem selbstgerechten Totalitarismus des antifaschistischen und antikapitalistischen Regimes entkommen konnte: Selbstgenähte Heißluftballons, selbstgeschreinerte Hochleistungssurfbretter, ein Stahlseil zwischen einem antikapitalistischen Haus und einem in aller Freiheit dastehenden Haus gespannt, sogar eine Grenzüberquerung mit Ultraleichtflugzeugen, wie sie in einem Agententhriller hätte stattfinden können. Und dann, in der Freiheit: Staunen über das Einkaufszentrum, erstmal ein Bier zur Feier des Abends. Ende der Sendung.</p>
<p>Nächster Schutzwall: der Limes. Ein Spezialist für Militärgeschichte redet über das Hinterland, das Vorfeld, die Zangenbewegung. Trachtengruppen rudern ein nachgebautes Binnenkriegsschiff, das Navis lusoria, ein &#0187;tänzelndes Schiff&#0171;. Geodäten wundern sich über die Präzision der Römer, die ihren Wall wie eine abstrakte Linie durch die Landschaft gebaut haben. Berittene Legionäre in der Winterlandschaft. Sie tragen versilberte Masken und sehen aus wie unberührbare Götter. Und hinter dem Limes der germanische Urwald, die Kamera fängt einen Bären ein, einen Wolf und einen Luchs. Wie sind die Filmemacher wohl an diese Tiere gekommen? Hat man sie in einem Zoo ausgeliehen? Eine freie, weite Landschaft wird gezeigt, eine Welt, in der man Platz hatte. Dann kam aber, sagt der sonore Sprecher, ein Kälteeinbruch, die Germanen leiden Hunger und überrennen den Schutzwall. Völkerwanderung. <span id="more-4995"></span></p>
<p>Ende der Sendung. Zum Abschluß Nachrichten: Politiker im Interview, die so glatte Formulierungen finden, daß man, sollte man den Versuch unternehmen, darauf einen zweiten Gedanken zu richten, feststellen müßte, daß die Verlautbarungen unverständlich sind wie das Gemurmel eines Orakels. Aber von irgendeiner Zukunft war doch gar nicht die Rede? Nächster Bericht: In Spanien versinken Ortschaften im Regen, die Straßen sind zu Flußbetten geworden, Autos pflügen sich durch das Wasser. Am Wochenende soll das Wetter auch in Spanien wieder besser werden. War das scherzhaft gemeint? Wann wird der Pegelstand der Straßenflüsse zum Wetterbericht gehören? Themenwechsel: Auf den Philippinen ertrinken Menschen im Regen. Ein Mann berichtet, wie sein Haus fortgespült wurde &#8211; er verschwendet keine Kraft darauf, hoffnungslos auszusehen. Auf einem Schutthaufen steht ein Hund und blickt dem Schiff hinterher, auf dem die Kamera herumgefahren wird. Er ist so mager, daß sich sein Fell straff über die Rippen spannt wie eine gerahmte Leinwand. Ein magerer Hund und außerdem eine alte Frau, die mitten im Weltuntergang ihren vor kurzem geborenen Enkel in einen Reisebus hebt.</p>
<p>Ausschalten. Die Bilder wiederholen sich. Die idyllische Winterlandschaft, davor der dampfende Atem des Pferdes, ein Legionär hinter einer glänzenden Eisenmaske, die Maske lächelt siegesgewiss, die Augen liegen hinter zwei kreisrunden, schwarzen Löchern. Die glitzernden Einkaufszentren im Reich der freien Kapitalbewegungen sind das Fluchtziel. Phrasendreschende Staatsmänner: Die Atomkraft als Brückentechnologie. Aber wohin spannt sich diese Brücke? Wir leben längst nicht mehr, hat ein politischer Vordenker neulich gesagt, in einer Mangelwirtschaft. Es gehe darum, den Überfluss zu verteilen. Wie lange wird es noch darum gehen, den Überfluss zu verteilen? Wer sitzt dabei mit am Tisch? Wem sind wir gleich, mit wem sollen wir uns vergleichen? Mit einem Säufer? Er hat getrunken, seit er denken kann, und an einem Abend versetzt ihn der Rausch in klarsichtige Wehmut. Er gelobt, es jetzt besser zu machen, die Probleme anzugehen und sich zu ändern. Er bemerkt nicht, daß es längst zu spät ist und das sich an ihm vollziehen wird, was er vor Jahren in Kauf genommen hat. Er bemerkt nicht, daß man nicht einfach einen Knopf drücken kann. Wir leben nicht mehr in einer Mangelgesellschaft, es gibt Brückentechnologien, bald wird das Wetter wieder besser, der Hund ist geimpft.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die drei Dinge</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 10:34:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erzählen]]></category>
		<category><![CDATA[Überleben]]></category>
		<category><![CDATA[Entrückung]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Märchen aus der niedersächsischen Nordheide, wie es sich dort in einigen Häusern gelegentlich noch erzählt wird. So, wie es mir an einem nicht lange zurückliegenden Abend erzählt wurde (und dann, als ich Stift und Papier zur Hand hatte, am darauf folgenden Vormittag nochmals), will ich es dem geneigten Leser hier zur Kenntnis geben: Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="/wp-content/uploads/2009/08/marktbauer-196x300.gif" alt="Albrecht Dürer, Der Marktbauer und sein Weib, 1519" title="Albrecht Dürer, Der Marktbauer und sein Weib, 1519" width="196" height="300" class="rand size-medium wp-image-4439" /></p>
<p style="font-size:1em;"><em><span style="font-variant:small-caps;">Ein Märchen</span> aus der niedersächsischen Nordheide, wie es sich dort in einigen Häusern gelegentlich noch erzählt wird. So, wie es mir an einem nicht lange zurückliegenden Abend erzählt wurde (und dann, als ich Stift und Papier zur Hand hatte, am darauf folgenden Vormittag nochmals), will ich es dem geneigten Leser hier zur Kenntnis geben:</em></p>
<p><span style="margin-top:0.25em;margin-right:5px;font-size:4em;font-weight:bold;float:left;">E</span>s war einmal ein Bauer, der lebte ein hartes Leben am Rande der Heide. Er war aber ein frommer Mann und tat unverdrossen sein Tagwerk. So hatte er trotz aller Mühen über die Jahre ein festes Haus gebaut, in dem er bescheiden mit seiner Frau lebte, die ihm keine Kinder geboren hatte. Der Bauer bestellte die Felder, wartete der Tiere und zog mit seiner Frau auf den Markt. Und Jahr um Jahr gelang es ihm so, wieder etwas neues in seine Truhe zu legen. Er sparte sich vom Munde ab, was er dann fröhlich hergab, um allerlei schönes und glänzendes seinem Besitz hinzuzufügen. </p>
<p>Gerne kamen die Nachbarn des Bauern zu Besuch, denn er war ein freigibiger Mann und wußte, wenn er seine Pfeife rauchte, Scherze zu machen, über die jedermann gerne lachte. Wenn die Gäste zusammensaßen, hieß er seine Frau, einen silbernen Leuchter oder ein anderes Stück aus der Truhe zu holen und den Nachbarn zu zeigen. Die Bäuerin gehorchte ihrem Manne nur widerwillig, denn sie war eine harte Frau und traute niemandem. Die Nachbarn beglückwünschten den Bauern zu seinem Besitze. Niemand neidete ihm, was er hatte, weil er bei ihnen als frommer und braver Mann in gutem Ansehen stand. Die Bäuerin aber stand daneben und dachte bei sich: Er wird es noch sehen.<span id="more-4437"></span></p>
<p>Eines Tages nun war der Bauer allein auf das Feld gegangen. Und als er pfeifend und vergnügt seiner Arbeit nachging, wie es seine Art war, hörte er, daß einer seinen Namen rief. Und er wunderte sich nicht wenig, als er auf dem Wege einen Mann zu Pferde erblickte, der vornehme Kleidung trung, eine große Feder am Hut hatte und wie ein Edelmann anzusehen war. Der Bauer eilte hinzu und machte vor dem Reiter eine artige Verbeugung. Der aber sprach zu ihm: Bauer, du bist überall in der Gegend als ein anständiger und ehrbarer Mann bekannt. Mein Herr hat deshalb den Wunsch, dich in seine Dienste zu nehmen. Du wirst nicht mehr mit harter Arbeit dem kargen Land das nötigste abgewinnen müssen. Geh nun, bereite dich für die Reise und halte Abschied von deiner Frau, denn für sie ist kein Platz bei meinem Herren.</p>
<p>Als der Bauer das hörte, wunderte er sich sehr und sorgte sich um seine Frau, mit der er das beschwerliche Leben so viele Jahre geteilt hatte und die er trotz ihres zänkischen Wesens in Ehren hielt. Der Bauer entgegnete dem Edelmann: Wie kann ich mein Weib zurücklassen? Da gab der Reiter zur Antwort: Mein Herr wird sie besser versorgen, als du es bis heute vermocht hast. Es wird ihr Schaden nicht sein. Trage also keine Bedenken, mein Herr leidet es nicht, das ihm ein Wunsch abgeschlagen wird.</p>
<p>Der Edelmann beschied dem Bauern, daß er ihn an diesem Abend holen werde. Er solle seinen Ruf nicht überhören, denn er werde nicht länger warten, als bis die Nachtigallen zu singen begännen.<sup class='footnote'><a href='#fn-4437-1' id='fnref-4437-1'>1</a></sup> Also verabschiedete sich der Bauer vom Boten des sonderbaren Herren und eilte seinem Hause zu. Als die Bäuerin hörte, was sich zugetragen hatte, begann sie den Bauern anzuklagen. Der wußte sich nicht zu helfen, sagte nur: So ist es über uns verfügt. Dann ging er in jeden Raum und in jede Ecke seines Hauses, um zu sehen, was er mitnehmen wolle. Er sah er all die Schätze, die er im Laufe seines Lebens durch den Fleiß seiner Hände erworben hatte. Bei jedem Stück blieb er stehen und sprach zu sich: Soll ich&#8217;s lassen &#8211; soll ich&#8217;s nehmen? Und jedesmal rang die Bäuerin die Hände und rief: Willst du ziehen, lass es mir! So ging es eine Weile, bis der Bauer des Streites überdrüssig wurde und sagte: Drei Dinge will ich nehmen! </p>
<p>Darüber war der Abend herbeigekommen und von draußen erklang die Stimme des Berittenen: Bauer, komm heraus, wir wollen ziehen.<br />
Der Bauer sprach zu seiner Frau: Leuchter, Schüssel und der rote Rock.<br />
Da sagte die Bäuerin: Das sollst du mir lassen!<br />
Der Bauer besah sich nochmals seinen Besitz und sprach: Das feine Tuch, den silbernen Löffel und den Stock aus Ebenholz.<br />
Wieder entgegnete seine Frau: Das sollst du mir lassen!<br />
Da wurde der Bauer zornig gegen seine Frau und wollte von den Borten<sup class='footnote'><a href='#fn-4437-2' id='fnref-4437-2'>2</a></sup> und aus den Truhen nehmen, was ihm gerade in die Hände kam. Durch das Fenster aber drang der Gesang der ersten Nachtigall. Als der Bauer schnaufend und keuchend vor die Türe trat, hatte der Reiter sein Pferd schon angetrieben und kein Rufen konnte ihn zur Umkehr bewegen.</p>
<p>Am nächsten Tag stand der Bauer vor dem ersten Licht auf. Er schlich zur großen Truhe, nahm die drei kostbarsten Dinge heraus und stieg zum Heuboden hinauf, um die drei Dinge dort zu verbergen. Die Bäuerin jedoch hatte bemerkt, was er im Schilde führte und sah bei alldem insgeheim zu, indem sie durch ein Astloch spähte. </p>
<p>Als der Bauer schließlich auf dem Felde war und seiner Arbeit nachging, kam der Reiter wiederum zu ihm und sprach: Du törichter Bauer. Noch einmal will ich heute Abend zu dir kommen. Wenn die Nachtigallen singen, wollen wir zu meinem Herren reiten. Da versprach der Bauer, er werde diesmal nicht ausbleiben. Damit sein Weib keinen Verdacht schöpfe, blieb er bis zum Abend auf dem Felde und fand zuletzt auch wieder Gefallen an seiner Arbeit und am Pfeifen, wie es seine Gewohnheit war. </p>
<p>Als die verabredete Stunde nahe war, ging er zu seinem Hause zurück. Er betrat nicht erst die Stube, sondern begab sich in aller Stille auf den Heuboden, um an sich zu nehmen, was er verborgen hatte. Soviel er aber im Heu suchte, und obgleich er zuletzt sich selbst so tief dort hinein grub, daß von ihm nur noch die Beine zu sehen waren: er konnte das Verborgene nicht mehr finden. Als aber der Reiter vor dem Hause eintraf, waren die Ohren des Bauern mit Büscheln Heus derart verschlossen, daß er den Ruf nicht hörte. Und erst, als die Nachtigallen schon lange zu Singen begonnen hatten, stieg er schmutzig und zerstochen vom Heuboden herab.</p>
<p>Da stand zu allem Unglück auch noch die Bäuerin vor dem Haus, drohte ihm mit ihrem Finger und rief: Ich habe deinen Betrug wohl durchschaut, du treuloser Gesell. Und als er zu Bett gehen wollte, nahm sie den großen Kochlöffel und jagte ihn unter Schimpfen und Fluchen fort. So geschah es, daß der Bauer sich ein Lager im Wald bereiten mußte.</p>
<p>Auch am nächsten Tag zog der Bauer auf&#8217;s Feld, denn er wußte sich sonst nicht zu helfen. Kein Handgriff gelang ihm recht, da er immerzu nach dem Wege hin blickte um zu sehen, ob der Reiter ein drittes Mal kommen werde. Aber der Reiter blieb aus. Als es darüber Abend wurde, plagte den Bauern der Hunger so arg, daß er beschloß, zu seinem Weibe zu gehen. Er sagte sich: Ich will sie schon umstimmen, aber fürchtete doch insgeheim, auch heute Nacht wieder zwischen Laub und Moos schlafen zu müssen.</p>
<p>Als der Bauer unter solchen Gedanken an seinem Haus anlangte, blickte er auf und sah, wie dort der Reiter wartete. Der Bauer erschrak und wußte nichts zu sagen, hatte er sich doch voller Sorge die Worte für seine Frau zurechtgelegt.<br />
Der Reiter empfing ihn mit einiger Strenge und sagte: Du hast Glück, daß du heute rechtzeitig zur Stelle bist, ein weiteres Mal wäre ich nicht gekommen, dich zu meinem Herrn zu bringen.<br />
Der Bauer blieb stumm und dachte sich mancherlei. Als der Reiter ihn nun fragte, ob er alles beisammen habe, was er für die Reise brauche, besah er sich den Inhalt seiner Taschen: Eine alte Pfeife und den Tabaksbeutel fand er darin. Und an der Jacke, die er zu Felde trug, hing ein beinerner Knopf.<br />
Da sagte der Reiter: Ich sehe, du hast dich für die Reise bereitet. Komm nun also! Und er hieß ihn, neben seinem Pferd zu gehen. Die Bäuerin aber blickte ihrem Mann durch das Fenster hinterher, bis er in der Dämmerung verschwunden war. Sie sah ihn nimmermehr.</p>
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-4437-1'>Hierzu muß man wissen, daß die Gewohnheiten der Nachtigallen, die vom Menschen unberührte Gehölze bevorzugen, regional unterschiedlich sind. Keinesfalls ist die Nachtigall lediglich ein &#0187;Nachtsänger&#0171; (daher in der Tat ihr Name). Ihr Gesang kann durchaus schon zur Dämmerung einsetzen und also, wovon im Märchen ausgegangen wird, den Beginn der Nacht ankündigen. &#8211; <a href="/wp-content/uploads/audio/nachtigall.mp3" target="_blank" title="MP3-Sounddatei">Gesang der Nachtigall &Iota;&gt;</a> (Luscinia megarhynchos; Aufnahme: Guido Gerding) <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-4437-1'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-4437-2'>Ich habe gelernt, daß im Norddeutschen nicht die Aussprache &#0187;Bord, Borde&#0171;, sondern vielmehr <a href="http://www.dwds.de/?kompakt=1&#038;qu=Bort" title="Lemma im DWDS nachschlagen" target="_blank">&#0187;Bort&#0171;</a>  gebräuchlich ist, und die Älteren sogar den Plural &#0187;Börter&#0171; kennen. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-4437-2'>&#8617;</a></span></li>
</ol>
</div>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Auf der Titanic</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 10:17:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Was ist Veränderung? Ein verdächtiger Begriff. Während des überwiegenden Teils der Geschichte unserer Art auf diesem Planeten wurde Veränderung von Menschen jedenfalls als bedrohlich und entschieden vermeidenswert angesehen. Veränderung ist Abweichung vom Urzustand, von dem Erbe der Ahnen und dem Willen der Götter, von dem in der Vergangenheit verankerten grundsätzlichen Anfangszustand, der besser ist als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/wp-content/uploads/2009/08/InconvTruth.jpg" class="floatbox" rev="group:4418 caption:`Bild aus dem Film &quot;An Inconvenient Truth&quot;`"><img class="rand size-medium wp-image-4419" title="Bild aus dem Film &quot;An Inconvenient Truth&quot;" src="/wp-content/uploads/2009/08/InconvTruth-300x173.jpg" alt="Bild aus dem Film &quot;An Inconvenient Truth&quot;" width="300" height="173" /></a></p>
<p>Was ist Veränderung? Ein verdächtiger Begriff. Während des überwiegenden Teils der Geschichte unserer Art auf diesem Planeten wurde Veränderung von Menschen jedenfalls als bedrohlich und entschieden vermeidenswert angesehen. Veränderung ist Abweichung vom Urzustand, von dem Erbe der Ahnen und dem Willen der Götter, von dem in der Vergangenheit verankerten grundsätzlichen Anfangszustand, der besser ist als alles, was sich irgendjemand heute ausdenken könnte – und deshalb ist Veränderung verdächtig. Wenn sich etwas ändert, dann nur zum schlechten und höchstens scheinbar zum Guten. Quasi nanos sunt gigantum umeris insidentes –<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zwerge_auf_den_Schultern_von_Riesen" title="Nachlesen bei Wikipedia" target="_blank"> gleichsam Zwerge sind wir,</a> die auf den Schultern von Riesen sitzen, lautet ein bündiger Audruck für dieses traditionsverbundene Selbstbewußtsein</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2009/08/Dampfma_gr.jpg" class="floatbox" rev="group:4418 caption:`Eine von James Watt entworfene, doppelt wirkende Niederdruckdampfmaschine mit Balancier (Wikipedia)`"><img class="size-medium wp-image-4425 alignright" title="Eine von James Watt entworfene, doppelt wirkende Niederdruckdampfmaschine mit Balancier (Wikipedia)" src="/wp-content/uploads/2009/08/Dampfma_gr-204x190-custom.jpg" alt="Eine von James Watt entworfene, doppelt wirkende Niederdruckdampfmaschine mit Balancier (Wikipedia)" width="204" height="190" /></a>Dann kam die Aufklärung und alles wurde besser. Die Enge der Tradition wurde erkannt und das Menschengeschlecht ging daran, einen neuen Anfang zu machen. Erfindungen wurden gemacht, der Unternehmergeist der Menschen geweckt, der Aberglaube überwunden und die Nüchternheit allgemein eingeführt. Es konnte seitdem nur jeden Tag besser werden. Der Riese konnte sich endlich zur Ruhe setzen und die Zwerge gingen ans Werk, ohne sich von der Schwerfälligkeit des verrenteten Giganten noch weiter behindern zu lassen.</p>
<p>Heute allerdings ist der Fortschrittsmotor ins klappern und scheppern gekommen. Zwar wächst unser Wohlstand unentwegt – auch wenn die Bedürfnisse immer noch stärker wachsen und es uns nicht recht sehen lassen. Zwar kommen mit jedem Jahr weitere Annehmlichkeiten hinzu. Aber: auf den goldgepflasterten Weg des Fortschritts in die Zukunft fallen Schatten. Und eine alte literarische Gattung wird wiederentdeckt: Die Apokalypse. <span id="more-4418"></span></p>
<p>Wir gelangen von Jahr zu Jahr immer deutlicher zu der Einsicht, daß das Ende des Fortschritts irgendwann in absehbarer Zeit erreicht sein wird; daß dann die Rechnung präsentiert werden wird, und: es wird über unsere Verhältnisse gehen, sie zu begleichen. Eine „quasi-geologische Kraft“ ist der Mensch in den knapp dreihundert Jahren seit Erfindung der Dampfmaschine geworden, eine entfesselte und insgesamt ziemlich blinde Kraft, die „die natürliche Arbeitsweise des Erdsystems wesentlich und unwiderruflich verändern wird“.<sup class='footnote'><a href='#fn-4418-1' id='fnref-4418-1'>1</a></sup> Wenn wir auf unsere weit entwickelten Instrumente blicken, die für uns die Zukunft voraussagen, sehen wir: diese Veränderung wird reichlich zu unseren Ungunsten ausfallen, wie ein Tümpel, der überdüngt wurde und in dem das biologische Gleichgewicht zerstört ist, wird die Biosphäre der Erde umkippen. Und es wird bis dahin weniger Zeit vergehen, als seit der Empfindung der Dampfmaschine vergangen ist.</p>
<p>Warum? Weil ein Irrtum war, was die ersten begeisterten Vordenker der Idee von Fortschritt und Entwicklung sich ausgemalt hatten: daß der Mensch, wenn man ihn nur ließe und nicht unterdrücke, sich selbst veredeln würde, äußerlich und innerlich; daß wir einen Hang dazu hätten, immer erwachsener, vernünftiger und freiheitsliebender zu werden; daß es in unserer Natur liege, freundliche Gärtner in blühenden Landschaften eines endlich wiedererrichteten Paradieses sein zu wollen. Anscheinend ist das eine nur unvollständige Charakterisierung des Menschengeschlechtes. Wir haben einen Hang dazu, unser Scherflein ins Trockene zu bringen, auch wenn wir dafür den ganzen Rest im Regen stehen lassen müssen. Unsere technischen Möglichkeiten erheben uns in den Rang einer quasi-geologischen Kraft, einer so umfassenden Kraft, wie es die Meeresströmungen sind oder die Bodenerosion. Nicht allzu umfassend ist demgegenüber unsere Fähigkeit zu planen und unser Verhalten zu steuern: wir haben uns machtvolle Werkzeuge geschaffen, um die Welt nach unseren Wünschen umzubauen. Aber wir haben uns keine Zeit genommen, auf den Bauplan mehr als einen flüchtigen Blick zu richten.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-4426" title="Exponentialfunktion" src="/wp-content/uploads/2009/08/exponential-206x195-custom.jpg" alt="Exponentialfunktion" width="206" height="195" />Insgesamt entsteht, wenn man diese Konturen verfolgt, ein recht verwirrendes Bild: Einerseits machen wir immer weitere Fortschritte. Wir können gewiß sein, daß der Fernseher, den wir in zwei Jahren kaufen könnten oder das Handy, das unser momentanes ersetzen wird alles in den Schatten stellt, was zur Zeit verfügbar ist. Niemals würde ein Politiker Wählerstimmen erhalten, der wirtschaftliches Wachstum rundheraus ablehnt. Andererseits aber greift eine Ahnung um sich, das es nicht mehr lange gut gehen kann. Trotzdem scheinen die neuen, mit wissenschaftlicher Akribie erarbeiteten Weltuntergangsszenarien weit hergeholt zu sein. Denn es geht uns gut – warum sollte es uns auch nicht gut gehen, wenn wir fleißig arbeiten?</p>
<p>Einer jener akribischen Wissenschaftler zum Beispiel gelangt zu der Einschätzung, man könne heute den „kollektiven Selbstbetrug einer Gesellschaft, die auf der Titanic tanzt“ beobachten.<sup class='footnote'><a href='#fn-4418-2' id='fnref-4418-2'>2</a></sup> Die „Fakten“, die dafür sprechen, daß uns ein großer Umbruch bevorsteht, sind nach Bekunden dieses Klimaforschers „so klar, daß man sich eigentlich nicht mehr verstecken kann“. Eigentlich nicht – aber tatsächlich gelingt das Versteckspiel doch. Was uns zu Hilfe kommt ist offenbar die Unfähigkeit, auf eine Bedrohung zu reagieren, die weit entfernt ist. Wir verhalten uns gemäß einer Sammlung sehr einfacher Instinkte, entsprechend unserer Natur. Die Maschinen, die wir in Gang gesetzt haben, sind aber weitaus komplexer – sie haben uns, während sie unseren wirtschaftlichen Fortschritt antrieben, allmählich abgehängt. Sodaß wir nun eigentlich nur noch Beobachter eines Prozesses sind, den wir einmal nichtsahnend und mit den besten Absichten in Gang gesetzt haben. Ein Prozeß, der von uns getragen wird, aber den wir nicht steuern können: ein Prozeß, der den Planeten und das Leben auf ihm verändert, der wie eine Naturgewalt wirkt, die das Überleben unserer Spezies wie aller anderen gefährden wird. Ein Prozeß, den wir absehen, den wir aber nicht stoppen können.</p>
<p>Ist das alles wirklich so? Oder erleben wir nicht so sehr ein fatale Umwälzung der natürlichen Gegebenheiten, sondern lediglich eine Wiederbelebung einer alten Angewohnheit menschlichen Denkens: Der Ansicht nämlich, daß die Zukunft nur ein Niedergang sein kann und das der Weltuntergang unvermeidlich ist. Das haben Menschen schon immer gedacht, haben immer wieder, in Abständen von einigen Jahrzehnten, es als unbestreitbar angesehen, daß das Weltende kurz bevor steht. Früher klangen apokalyptische Erwartungen meistens religiös – und heute, in einer modernisierten Fassung, klingt die Apokalypse naturwissenschaftlich. Tatsächlich entwuckelt sich in Debatten über die globale Erwärmung und die künftigen Naturkatastrophen häufig genug ein quasi-religiöser Eifer. Ist demnach alles ein Produkt schwarzseherischer Phantasie?</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-4427" title="Klimasimulation" src="/wp-content/uploads/2009/08/klimasim-185x199-custom.gif" alt="Klimasimulation" width="185" height="199" />Diese Phantasie speist sich aus Simulationen, die gigantische Rechenmaschinen unter Anwendung von schwierigen Formeln entwickeln. Anhand dieser Simulationen läßt sich vorhersagen, wie das globale Ökosystem und die physikalischen Vorgänge auf dem Planeten darauf reagieren werden, daß der Mensch die chemische Zusammensetzung der Atmosphäre einschneidend verändert. Das ist äußerst komplex und für kaum jemanden im einzelnen nachvollziehbar. Es läßt sich aus solchen Erkenntnissen auch kein Produkt gewinnen, das im Alltag nützlich wäre – wie sonst bei den meisten wissenschaftlichen Erkenntnissen, die erst dadurch ihre Relevanz beweisen. Gegen die Prognosen der Klimaforscher steht vor allem die einfache und unmittelbar einleuchtende Erkenntnis, die der Blick aus dem Fenster vermittelt: Alles ist in Ordnung.</p>
<p>Die kommende Klimakatastrophe ist ein Medienereignis: Ein Ereignis, das nur in einem bestimmtem Medium, der Wissenschaft, der mathematischen Simulation, der Extrapolation von Beobachtungen, übermittelt wird. Ganz so, wie andere Katastrophen lediglich als Medienereignisse greifbar sind: kriegerische Auseinandersetzungen in fernen Ländern, Hungerkatastrophen in anderen Kontinenten, Armut und Elend in weiter Entfernung. Und auch solche Ereignisse, weil sie letztlich nur Medienereignisse sind, verändern unser Verhalten nicht wesentlich. Denn der Blick aus dem Fenster besagt weiterhin: Alles ist in Ordnung.</p>
<p>Erst, wenn die unmittelbaren, eigenen Interessen berührt sind, handelt ein Exemplar der Gattung Homo sapiens. So gibt es ihm sein angeborenes, ganz natürliches Verhalten vor. Mit ungreifbaren, körperlosen Dingen umzugehen, etwas weit entferntes in unsere Überlegungen mit einzubeziehen – dazu sind wir nicht in der Lage. Deshalb wird es erst dann Reaktionen auf die Klimaveränderung geben, wenn ihre Folgen gravierend genug sind, uns spürbare Nachteile einzubringen, die den Lebenskomfort einschränken und unangenehme Kosten verursachen, die nicht mehr als Hypothek in die Lebenszeit kommender Generationen aufgeschoben werden können. Dann aber wird es schon zu spät sein.</p>
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-4418-1'>„Die Menschheit wirkt jetzt wie eine quasi-geologische Kraft im planetaren Maßstab, die die natürliche Arbeitsweise des Erdsystems wesentlich und unwiderruflich verändern wird&#8230;“ <em>(Memorandum des 2007 in Potsdam abgehaltenen Symposiums <a title="Quelle: Potsdam Memorandum" href="http://www.nobel-cause.de/potsdam-memorandum" target="_blank">„Global Sustainability: A Nobel Cause“</a>)</em> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-4418-1'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-4418-2'>Die Fakten sind so klar, daß man sich eigentlich nicht mehr verstecken kann, in irgendeiner Weise verbergen kann. Da gibt es eine Komplizenschaft zwischen der großen Industrie sowie den kleinen Konsumenten, den Politikern wie den Nichtwählern und so weiter. Es ist eben der kollektive Selbstbetrug einer Gesellschaft, die auf der Titanic tanzt. <em>(Hans Joachim Schellnhuber, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, im TV-Magazin Panorama vom 06. August 2009)</em> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-4418-2'>&#8617;</a></span></li>
</ol>
</div>


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		<title>Schuhe</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 11:51:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist unter den wichtigen, unverzichtbaren Dingen das wichtigste? Woran muß man zuerst denken, bevor man das Haus verläßt, um sich in der Welt da draußen am Leben erhalten zu können? Was ist nicht bloß unter bestimmten Umständen zu gebrauchen, sondern immer und unbedingt notwendig? Wenn man davon ausgeht, daß selbst die haarigste und plötzlichste Katastrophe einen nicht nackt überrascht und man also nicht erst seine Blöße bedecken muß, dann ist die Antwort leicht zu geben. Man braucht auf jeden Fall und immer: <strong>Schuhe.</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2541" title="Hanwag Fjäll" src="/wp-content/uploads/2009/02/hanwag-fjall.jpg" alt="Hanwag Fjäll" width="283" height="283" />Natürlich nicht Stöckelschuhe, Sandalen, Lack- und Halbschuhe. Wir bereiten uns ja auf die Katastrophe vor und es ist uns klar: Wir müssen durch Schlamm waten und in Pfützen treten können. Wir müssen womöglich Gebirgsrücken überwinden und über die Scherben der Zivilisation schreiten können, ohne uns dabei die Fußsohlen zu zerschinden. Wir brauchen stabile, wasserfeste Schuhe, deren Löcher man auch selbst mit grober Nadel nähen kann.</p>
<p>Aber wissen wir überhaupt noch, wie man sich durchkämpft? Wissen wir, die wir höchstens vom Parkplatz zur Haustür, von der S-Bahn zur Arbeit über ordentlich gepflasterte Wege trippeln, wissen wir noch, wie man sich durch Büsche und über Geröll vordringt, Schritt für Schritt, soweit die Füße tragen, auf der Suche nach einem geeigneten Lager?</p>
<p>Einer, der es noch wußte, war Hjörvarð Grimmursson, ein Skalde des 10. Jahrhunderts, der über die Not des Daseins in langatmigen altnordischen Gedichten informiert. So zum Beispiel in seinem einschlägigen &#0187;Brautingis Songr&#0171;, dem Wanderersgesang, aus dem man etwas über die Unverzichtbarkeit guten Schuhwerks gleich in der ersten Strophe erfahren kann:</p>
<blockquote><p>&#0187;Die Schuh sind mir zerschlissen<br />
Gar an den Füßen mein.<br />
Sie hat der Weg zerrissen<br />
Und jeder kahle Stein,<br />
Auf dem ich bin geschritten,<br />
Als Pilgrim windgeplagt,<br />
Wie auch die Väter litten<br />
Und zogen Tag um Tag &#8211;<br />
So, wie die Götter fügten,<br />
Im kalten Himmelsrat:<br />
Uns nackte Füße gaben<br />
Für lebenslange Fahrt.&#0171;</p></blockquote>
<p>Nun also: das wäre geklärt.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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