Tag-Archiv: Bahnfahren

Vulcanus

Blaues Licht im Rolltreppenschacht, Im Fahrtwind bleibt der Atem Als Wolkenspur zurück. Abgeschnitten liegt jene Wärme Hinter einer Glastür, ihre Flügel Glitten lautlos in die Wände, Rechts und links, da war Geruch von Menschen, hier Ist alles Leer, Metall Steigt von unten auf Aus der Kaverne. An den Grundstoff des Donners Wurde schon vor Zeiten gerührt, Jetzt knirscht er auf den Schienen. Ein unwilliger Domestik ist Jupiter, Und Vulcanus schmiedet Die [...]
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Hohes Meridium

An den Stiefeln eines Mädchens Leckt von unten her Der Straßenschmutz. Da wird sie plötzlich angestoßen Von einem, der Erkannte nicht Über die spitze Fleischtüte hinweg, Den Weg, als er sich einen Fetten Brocken Mittagsmahl Auf der Bahnsteigbrücke zusteckte. Halb wendet er sich, murmelt, Und weiße Soße netzt sein Kinn. Wie beim Bäcker dann die Brotsäge Seufzend einen Leib zerteilt. Ein Dutzend Menschen steht Schweigend dabei als Totenwache. Aus schlechtem [...]
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Von Seife

I. Freundlich heißt mich Seifenduft willkommen, Und die zartblau gefrornen Hände Schöpften Leben aus der warmen Luft im Treppenhaus. Auf den Straßen ist der Schnee zu Eis getreten. Jener späte Zilpzalp, der im Hinterhof Wie eine glänzend graue Flamme Um die kahlen Büsche leckte Ist jetzt gewiss schon lange tot. Noch vor der ersten Stiege wird Ganz umstandslos geheizt, ich nehme es Als Vorgeschmack von Freundschaft, [...]
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  • Rauhfaseln?

    Zum Beispiel so:

    Lachen macht aus dem Starken einen Schwachen und gibt dem Schwachen Stärke und Kraft. Das ist doch eine schöne Vorstellung.

    Hier gibt es mehr davon, Worte auf Worte, dem geneigten Leser präsentiert in mehreren Versuchsanordnungen.

  • Zufällig…