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	<title>Rauhfasler &#187; Bahnfahren</title>
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	<description>Verbrauchende Versuche mit Wörtern</description>
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		<title>Unter Olympiern</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 09:44:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zwischenfälle]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Licht]]></category>
		<category><![CDATA[Reichtum]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[In der S-Bahn sehe ich zum ersten Mal ein iPad in voller Lebenswirklichkeit. Es ist geradezu eine Erscheinung. Der Raum verdichtet sich darum. Alle, die es irgendwie dazu in der Lage sind, werfen verstohlene Blicke auf den jungen Gott, den Besitzer des iPads, der zu uns herabgestiegen ist. Wir k&#246;nnen uns nicht sattsehen am Ger&#228;t, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/07/dockextender.jpg" class="floatbox" rev="group:8111 caption:`Dockextender. Ein Apple-Taugliches, ziemlich teures und wei&szlig;es Kabel`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/07/dockextender-300x199.jpg" alt="" title="Dockextender. Ein Apple-Taugliches, ziemlich teures und wei&szlig;es Kabel" width="300" height="199" class="rand size-medium wp-image-8141" /></a></p>
<p>In der S-Bahn sehe ich zum ersten Mal ein iPad in voller Lebenswirklichkeit. Es ist geradezu eine Erscheinung. Der Raum verdichtet sich darum.</p>
<p>Alle, die es irgendwie dazu in der Lage sind, werfen verstohlene Blicke auf den jungen Gott, den Besitzer des iPads, der zu uns herabgestiegen ist. Wir k&ouml;nnen uns nicht sattsehen am Ger&auml;t, auch an ihm nicht, dem Besitzer. An der subtilen Struktur seines Hemdstoffes. Dieser Stoff leuchtet zwischen uns Schwitzenden in einem feinsinnig gebrochenen wei&szlig;. <span id="more-8111"></span></p>
<p>Ebenso leuchtet das Antlitz des Gottes, als der Zug unter einer Br&uuml;cke hindurchf&auml;hrt und der Widerschein von der Anzeige seines iPads sich seidig auf seine Gerichtsz&uuml;ge legt, auf den geschmackvoll gestuzten Bart. Nur ein wenig Schwei&szlig; gl&auml;nzt auf seiner Stirn am Haaransatz. &Uuml;ber seine Kopfh&ouml;rer erklingt sicherlich der Gesang der Gestirne, zu denen er schwerelos hinaufgehoben ist. </p>
<p>Aber da! Aber da! Da wird ein weiteres iPad auf einen zweiten Scho&szlig; gelegt. Es ist ersch&uuml;tternd. Jetzt habe ich das Verlangen, mich auf den Mittelgang, auf den PVC-Belag zu werfen, da Staub, der einzig angemessen w&auml;re, hier leider nicht vorhanden ist. Nur die Eingetrockneten Flecken von herabgetropftem Schwei&szlig;. </p>
<p>Und von dort unten w&uuml;rde ich nach einer dieser H&auml;nde meine unw&uuml;rdige Hand ausstrecken, eine dieser H&auml;nde, die &uuml;ber den Bildschirmen schwebend, auf sie niederkommend, die auf den Bildschirmen mit Fingern Gedanken verfassen, die ich irgendwann in Jahren, wenn ich Gl&uuml;ck habe, &uuml;bernehmen werde. </p>
<p>Und als ich mich ans Aussteigen mache, l&auml;uft mir das Wasser im Munde zusammen. Ach, w&auml;re es genug, um zweimal kr&auml;ftig und gezielt zu spucken.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Perspektive</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 10:55:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Fremde]]></category>
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		<category><![CDATA[Licht]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine Doppelreihe Deckenlampen Im Raum wie eine Pipeline, Gef&#252;gt aus Lacken und Metallen Und gl&#228;nzenden Stangen. Man zieht uns durch die Nacht. Nur ein schlafender alter Mann Ist noch und der Nachklang &#220;briggeblieben eines Liedes. Und die Spekulation &#252;ber die Suppe Zweier Kinder, im Restaurant Der Unterstadt, im Vor&#252;bergehen &#8211; Wahrscheinlich Bohnen und deshalb Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/07/haltestange.jpg" alt="" title="Eine Haltestange" width="201" height="288" class="rand size-full wp-image-7918" /></p>
<p>Eine Doppelreihe Deckenlampen<br />
Im Raum wie eine Pipeline,<br />
Gef&uuml;gt aus Lacken und Metallen<br />
Und gl&auml;nzenden Stangen.</p>
<p>Man zieht uns durch die Nacht.<br />
Nur ein schlafender alter Mann<br />
Ist noch und der Nachklang<br />
&Uuml;briggeblieben eines Liedes.</p>
<p>Und die Spekulation &uuml;ber die Suppe<br />
Zweier Kinder, im Restaurant<br />
Der Unterstadt, im Vor&uuml;bergehen &#8211;<br />
Wahrscheinlich Bohnen und deshalb</p>
<p>Ein angespanntes Heimweh.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Sample</title>
		<link>http://www.rauhfasler.de/2010/sample</link>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 10:16:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Abend]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Klang]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Müdigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[M&#252;digkeit aus Seidenpapier Beinahe musikalische Ersch&#246;pfung &#220;berall zum Gro&#223;en B&#252;roschlu&#223;. Der kleine, in Raten gezahlte Tod auf den Angesichten Die behelfsm&#228;&#223;ig abgelegt An den Wagenfenstern Schr&#228;g vom Halse abgeknickt Gipsern, reglos, wei&#223; Zerbrechlich liegen. Nur den Augen noch darin Gelingt es nicht, vom Tage Abzusterben, sie Suchen in der Landschaft Nach einem Halt, der noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/05/Korg-Kaossilator-Pro.png" class="floatbox" rev="group:7271 caption:`Korg Kaossilator Pro Phrase-Synthesizer`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/05/Korg-Kaossilator-Pro-e1273219467179-281x300.png" alt="" title="Korg Kaossilator Pro Phrase-Synthesizer" class="rand size-medium wp-image-7275" /></a></p>
<p>M&uuml;digkeit aus Seidenpapier<br />
Beinahe musikalische Ersch&ouml;pfung<br />
&Uuml;berall zum Gro&szlig;en B&uuml;roschlu&szlig;.</p>
<p>Der kleine, in Raten gezahlte<br />
Tod auf den Angesichten<br />
Die behelfsm&auml;&szlig;ig abgelegt<br />
An den Wagenfenstern<br />
Schr&auml;g vom Halse abgeknickt<br />
Gipsern, reglos, wei&szlig;<br />
Zerbrechlich liegen.</p>
<p>Nur den Augen noch darin<br />
Gelingt es nicht, vom Tage<br />
Abzusterben, sie<br />
Suchen in der Landschaft<br />
Nach einem Halt, der noch<br />
Bis nach Hause h&auml;lt:</p>
<p>Nach Hause, wo des Tages vierter Teil<br />
Spielen wird mit beil&auml;ufigen Zitaten<br />
Mit Samples von Kl&auml;ngen wie:<br />
Seidenpapier im Fahrtwind<br />
Das Atemholen unter<br />
Den ruhelosen Baumkronen<br />
In der blauen Stunde<br />
Einer idealen Welt.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Qualm</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 10:43:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Fett]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Rauch]]></category>
		<category><![CDATA[Wilde Tiere]]></category>

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		<description><![CDATA[Verglichen mit dem Fernzug, Der zittert und bereitsteht Und mit Diesel gurgelt, Klingt die Musik d&#252;nn, Klingt sie fadenscheinig An meinen Ohren. Man dr&#228;ngt sich um Pl&#228;tze Im Bauch des Schienenwurms, Der Luftraum ist n&#228;mlich Weitr&#228;umig abgesperrt zur Zeit, Weil Asche fliegt &#8212; So wenig braucht es, Damit die Verh&#228;ltnisse Sich unbequem verengen. Cremefarbene Frauen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/04/Fettabscheider.gif" class="floatbox" rev="group:6934 caption:`Fettabscheider der Firma ACO Passavant`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/04/Fettabscheider-300x215.gif" alt="" title="Fettabscheider der Firma ACO Passavant" width="300" height="215" class="rand size-medium wp-image-6942" /></a></p>
<p>Verglichen mit dem Fernzug,<br />
Der zittert und bereitsteht<br />
Und mit Diesel gurgelt,<br />
Klingt die Musik d&uuml;nn,<br />
Klingt sie fadenscheinig<br />
An meinen Ohren.</p>
<p>Man dr&auml;ngt sich um Pl&auml;tze<br />
Im Bauch des Schienenwurms,<br />
Der Luftraum ist n&auml;mlich<br />
Weitr&auml;umig abgesperrt zur Zeit,<br />
Weil Asche fliegt &#8212;<br />
So wenig braucht es,<br />
Damit die Verh&auml;ltnisse<br />
Sich unbequem verengen.</p>
<p>Cremefarbene Frauen<br />
Ringen dort drinnen<br />
Ihre tats&auml;chlich<br />
In Gold gefassten H&auml;nde:<br />
Ein Raubtier h&auml;tte<br />
Leichte Beute jetzt, die W&ouml;lfe<br />
Bleiben aber leider aus,<br />
Sie halten sich bedeckt,<br />
Im angstvollen Brandenburg<br />
Zum Beispiel.</p>
<p>Neben dem Gleis, sieh doch,<br />
Laufen Rohre &#8212;<br />
Und ich vermisse dich.</p>
<p>Auf den Rohren wiederum<br />
Steht ihr Inhalt angegeben,<br />
N&auml;mlich: <a href="#" class="tooltip">„Fett“.<span><strong><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/04/Fluid-mosaic-diagram-Singer-and-Nicholson-resized-150x150.jpg" alt="" title="Abbildung aus: Singer, S.J. and G. L. Nicolson. 1972.  The fluid mosaic model of the structure of cell membranes. Science. 175: 720-731.  " width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-6945" />Fette</strong> sind sind Ester des Glycerins mit drei aliphatischen Monocarbons&auml;uren, den <em>Fetts&auml;uren</em>.<br />
&emsp;&ensp;Die molekulare Struktur der Fette bewirkt, da&szlig; sie nicht in Wasser l&ouml;slich sind. Das wiederum ist der Grund daf&uuml;r, da&szlig; Fette die osmotischen Verh&auml;ltnisse in einem Gewebe nicht ver&auml;ndern. Deswegen eignen sich die Fette f&uuml;r Lebewesen hervorragend als neutraler Speicherstoff f&uuml;r Energie (das <strong>Depotfett</strong>).<br />
&emsp;&ensp;Fett hat im K&ouml;rper daneben noch eine Bedeutung als <strong>Isolator</strong> f&uuml;r Nerven, als <strong>D&auml;mmstoff</strong> in der Haut, als <strong>L&ouml;sungsmittel</strong> f&uuml;r Vitamine und als Grundsubstanz der <strong>Zellmembran</strong> (sie ist aus einem doppellagigen Fettfilm gebaut).</span></a> </p>
<p>Und auch die Richtung &#8212;<br />
Abw&auml;rts und links &#8212;<br />
In der das Fett flie&szlig;t,<br />
Durch die Gleishalle,<br />
In den Untergrund.<br />
Warum aber Fett und woher,<br />
Bleibt ganz unbegreiflich<br />
Bis zum Schlu&szlig;.</p>
<p>Ich denke mir <a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/04/qualm-lex.html" class="tooltip-klick floatbox" rev="width:400px height:90% disableScroll:true showNewWindow:true controlsPos:tr">Qualm<span><strong>Qualm</strong>, d.i. dichter Rauch, d.i. ein Aerosol&hellip;</span></a><br />
In blauschwarzen Wolken,<br />
Er dringt durch die Fugen<br />
Des Bahnsteigs, er dringt<br />
In Augen und Nase und Mund.<br />
Er f&auml;rbt das Fr&uuml;hst&uuml;ck am Gaumen<br />
Und legt sich in schmierigen Schlieren<br />
Auf die Kuppen der Finger und schlie&szlig;t<br />
Beizend die Augen, man h&ouml;rt<br />
Noch vereinzeltes W&uuml;rgen<br />
Aus der qualmenden Dunkelheit.</p>
<p>Ich entkomme noch eben<br />
Mit letzter Not.<br />
Und vor deiner T&uuml;r dann:<br />
Sinke ich<br />
Friedlich zusammen.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Plantage</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 10:22:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Kopf]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Trockenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Wirklichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Von den Fahrenden h&#228;ngt Zeitungslaub, Es fehlt den Nachrichten an Feuchtigkeit, Es knistert trocken, besonders die Versalien Im Intelligenzblatt wirken herbstlich. Die Welt ist leer, sie wird berichtet Sie wird im Lichtsatz k&#252;nstlich ausges&#228;t, @ Sie w&#228;chst sich aus in zwanzig harten Sph&#228;ren, Die oben auf die H&#228;lsen sitzen, Die schwanken, da&#223; es wirkt wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/03/PW-260-R6C_jpg.gif" class="floatbox" rev="group:6285 caption:`Die Buchdruckrotationsmaschine PW-260-R6C von Labelman Machinery`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/03/PW-260-R6C_jpg-300x134.gif" alt="" title="Die Buchdruckrotationsmaschine PW-260-R6C von Labelman Machinery" width="300" height="134" class="rand size-medium wp-image-6291" /></a></p>
<p>Von den Fahrenden h&auml;ngt Zeitungslaub,<br />
Es fehlt den Nachrichten an Feuchtigkeit,<br />
Es knistert trocken, besonders die Versalien<br />
Im Intelligenzblatt wirken herbstlich.<br />
Die Welt ist leer, sie wird berichtet<br />
Sie wird im Lichtsatz k&uuml;nstlich ausges&auml;t, <span style="visibility:hidden;">@</span></p>
<p>Sie w&auml;chst sich aus in zwanzig harten Sph&auml;ren,<br />
Die oben auf die H&auml;lsen sitzen,<br />
Die schwanken, da&szlig; es wirkt wie nicken,<br />
Wenn der Zug eilig eine Weiche &uuml;berf&auml;hrt.</p>
<p>Durch die Bl&auml;tter geht ein Bl&auml;ttern<br />
Farbenreiche Titel blitzen auf<br />
Von den phantastischeren Geschichten,<br />
Die ein Teil der schweigenden Verzehrt.<br />
Ihre Lippen zucken dabei etwas,<br />
Drau&szlig;en liegt ein braches Tr&uuml;mmerfeld.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Vulcanus</title>
		<link>http://www.rauhfasler.de/2010/vulcanus</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 11:57:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Ahnungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Geruch]]></category>
		<category><![CDATA[Gewitter]]></category>
		<category><![CDATA[Götter]]></category>
		<category><![CDATA[Höhlen]]></category>
		<category><![CDATA[Licht]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtleben]]></category>

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		<description><![CDATA[Blaues Licht im Rolltreppenschacht, Im Fahrtwind bleibt der Atem Als Wolkenspur zur&#252;ck. Abgeschnitten liegt jene W&#228;rme Hinter einer Glast&#252;r, ihre Fl&#252;gel Glitten lautlos in die W&#228;nde, Rechts und links, da war Geruch von Menschen, hier Ist alles Leer, Metall Steigt von unten auf Aus der Kaverne. An den Grundstoff des Donners Wurde schon vor Zeiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/01/schiene.jpg" class="floatbox" rev="group:5761 caption:`Walisische Grubenschiene aus Gusseisen (1760)`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/01/schiene-300x162.jpg" alt="" title="Walisische Grubenschiene aus Gusseisen (1760)" width="300" height="162" class="rand size-medium wp-image-5776" /></a></p>
<p>Blaues Licht im Rolltreppenschacht,<br />
Im Fahrtwind bleibt der Atem<br />
Als Wolkenspur zur&uuml;ck.<br />
Abgeschnitten liegt jene W&auml;rme<br />
Hinter einer Glast&uuml;r, ihre Fl&uuml;gel<br />
Glitten lautlos in die W&auml;nde,<br />
Rechts und links, da war<br />
Geruch von Menschen, hier<br />
Ist alles Leer, Metall<br />
Steigt von unten auf<br />
Aus der Kaverne.</p>
<p>An den Grundstoff des Donners<br />
Wurde schon vor Zeiten ger&uuml;hrt,<br />
Jetzt knirscht er auf den Schienen.<br />
Ein unwilliger Domestik ist Jupiter,<br />
Und Vulcanus schmiedet<br />
Die Landschaft fortlaufend<br />
In Kanten und Fl&auml;chen,<br />
Dazwischen wachsen allein<br />
Gasblumen und Ru&szlig;.<br />
Und ungeheuer &uuml;ber allem,<br />
&Uuml;ber dem fahrenden Sturz,<br />
Eine ein&auml;ugige Sonne,<br />
Eine aus Schlieren geborene<br />
Ahnung.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Hohes Meridium</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 11:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Friedhof]]></category>
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		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
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		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[An den Stiefeln eines M&#228;dchens Leckt von unten her Der Stra&#223;enschmutz. Da wird sie pl&#246;tzlich angesto&#223;en Von einem, der Erkannte nicht &#220;ber die spitze Fleischt&#252;te hinweg, Den Weg, als er sich einen Fetten Brocken Mittagsmahl Auf der Bahnsteigbr&#252;cke zusteckte. Halb wendet er sich, murmelt, Und wei&#223;e So&#223;e netzt sein Kinn. Wie beim B&#228;cker dann die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/01/brotschneider.jpg" class="floatbox" rev="group:5741 caption:`Brotschneider von elta`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/01/brotschneider-300x250.jpg" alt="" title="Brotschneider von elta" width="300" height="250" class="rand size-medium wp-image-5745" /></a></p>
<p>An den Stiefeln eines M&auml;dchens<br />
Leckt von unten her<br />
Der Stra&szlig;enschmutz.<br />
Da wird sie pl&ouml;tzlich angesto&szlig;en<br />
Von einem, der Erkannte nicht<br />
&Uuml;ber die spitze Fleischt&uuml;te hinweg,<br />
Den Weg, als er sich einen<br />
Fetten Brocken Mittagsmahl<br />
Auf der Bahnsteigbr&uuml;cke zusteckte.<br />
Halb wendet er sich, murmelt,<br />
Und wei&szlig;e So&szlig;e netzt sein Kinn.</p>
<p>Wie beim B&auml;cker dann die Brots&auml;ge<br />
Seufzend einen Leib zerteilt.<br />
Ein Dutzend Menschen steht<br />
Schweigend dabei als Totenwache.<br />
Aus schlechtem Lehm gebacken ist<br />
Die B&auml;ckersfrau, die dumpf<br />
Die ganze Schar f&uuml;r dieses Mal ern&auml;hrt.<br />
Sie l&auml;chelt bleich wie Winterlicht<br />
Zum Geld, das blaue Finger<br />
Reichen vor dem Abschied<br />
Ohne Gru&szlig; und Blick.</p>
<p>Von Nachtgedanken h&auml;tte ich,<br />
Als aller Schlaf sich z&auml;h entzog,<br />
Das Gl&uuml;hwurmlicht abpressen sollen,<br />
Es in einer Pillendose einzusammeln &#8211;<br />
Die w&auml;re jetzt in einer Tasche<br />
Meiner Brust, ich h&auml;tte<br />
Bei mir Leuchten es<br />
Mir statt all diesem vorzustellen.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Von Seife</title>
		<link>http://www.rauhfasler.de/2010/von-seife</link>
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		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 11:08:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Freunde]]></category>
		<category><![CDATA[Seife]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Vögel]]></category>
		<category><![CDATA[Weltbankrott]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[I. Freundlich hei&#223;t mich Seifenduft willkommen, Und die zartblau gefrornen H&#228;nde Sch&#246;pften Leben aus der warmen Luft im Treppenhaus. Auf den Stra&#223;en ist der Schnee zu Eis getreten. Jener sp&#228;te Zilpzalp, der im Hinterhof Wie eine gl&#228;nzend graue Flamme Um die kahlen B&#252;sche leckte Ist jetzt gewiss schon lange tot. Noch vor der ersten Stiege [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/01/falkenmumie.png" class="floatbox" rev="group:5699 caption:`Mumifizierter Wanderfalke (&Auml;qypten, 2. Jahrtausend v. Chr.; Science Museum London)`"><img class="rand size-medium wp-image-5702" title="Mumifizierter Wanderfalke (&Auml;qypten, 2. Jahrtausend v. Chr.; Science Museum London)" src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/01/falkenmumie-300x199.png" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>I.</p>
<p>Freundlich hei&szlig;t mich Seifenduft willkommen,<br />
Und die zartblau gefrornen H&auml;nde<br />
Sch&ouml;pften Leben aus der warmen Luft im Treppenhaus.</p>
<p>Auf den Stra&szlig;en ist der Schnee zu Eis getreten.<br />
Jener sp&auml;te Zilpzalp, der im Hinterhof<br />
Wie eine gl&auml;nzend graue Flamme<br />
Um die kahlen B&uuml;sche leckte<br />
Ist jetzt gewiss schon lange tot.</p>
<p>Noch vor der ersten Stiege wird<br />
Ganz umstandslos geheizt, ich nehme es<br />
Als Vorgeschmack von Freundschaft, die<br />
Mich in diesem Haus ein Stockwerk auf erwartet.</p>
<p>II.</p>
<p>In der Stadtbahn aber waren Menschen,<br />
Tiefgefroren und im Dutzend winterstumm:<br />
Ein alter Mann sa&szlig; schlafend wie ein S&auml;ugling,<br />
Ein andrer hockte knisternd unter seiner Zeitung,<br />
Lesend innig in dem nackten Scho&szlig;<br />
Und auf den Br&uuml;sten einer bleichen Sch&ouml;nen,<br />
Die beim Fernsehn angezogen nur zu sehen ist.</p>
<p>Lange hat er nicht die Seite umgewendet,<br />
Schneller hat der Herr Major gekaut,<br />
F&uuml;r den noch nicht gen&uuml;gend Kriege waren -<br />
Da sitzt er, eine Reihe weiter, und er kommt<br />
Nur aus dem B&uuml;ro mit seinem Korpsgesicht.</p>
<p>III.</p>
<p>Jeder Weg klingt im harschen Schnee<br />
Wie ein langer Marsch, die Welt ist abgeschminkt:<br />
Sie greift als M&ouml;rder bitter in die Ohren.</p>
<p>Weit entfernt ist in der Nacht ein Kontinent gesprungen,<br />
Im Fernsehen sah man diesmal weinend einen Mann<br />
Vermutlich ist<br />
Seine Familie<br />
Unter Tr&uuml;mmern<br />
In dieser Nacht<br />
Gestorben.<br />
Zu sehen war auch staubverschmiertes Blut<br />
Und hoffnungsloser Wahn.</p>
<p>Hier nun also warme, frische Seife,<br />
Und die Treppen selbst sind wohlgen&auml;hrt.<br />
Und wie dies alles freundlich Heimat<br />
Ist, und ein Verh&auml;ngnis ebenso.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Zu Mittag #2</title>
		<link>http://www.rauhfasler.de/2009/wiederum-zu-mittag</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 10:03:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Äther]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Leidenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Licht]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Mittag]]></category>
		<category><![CDATA[Schmutz]]></category>
		<category><![CDATA[Schweigen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtleben]]></category>

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		<description><![CDATA[I. Das gro&#223;e Schweigen zu Mittag. Der Zenit ist nicht blo&#223; Eine kosmische Wende. Der Schmutz auf den Stra&#223;en Hat sich seine fr&#252;he Sch&#246;nheit Gr&#252;ndlich abgew&#246;hnt. Und im geraden Licht Des angeschwollenen Tages Dunkeln unter den Augen Der Mitmenschen Variationen Von Tr&#228;nens&#228;cken. II. Das Betriebssystem der S-Bahn Stammt von Sechsundneunzig. Leidenschaftslos liegt in der Schale [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2009/12/pumpernickel.jpg" class="floatbox" rev="group:5462 caption:`Pumpernickel`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2009/12/pumpernickel-300x236.jpg" alt="Pumpernickel" title="Pumpernickel" width="300" height="236" class="rand size-medium wp-image-5465" /></a></p>
<p>I.</p>
<p>Das gro&szlig;e Schweigen zu Mittag.<br />
Der Zenit ist nicht blo&szlig;<br />
Eine kosmische Wende.<br />
Der Schmutz auf den Stra&szlig;en<br />
Hat sich seine fr&uuml;he Sch&ouml;nheit<br />
Gr&uuml;ndlich abgew&ouml;hnt.<br />
Und im geraden Licht<br />
Des angeschwollenen Tages<br />
Dunkeln unter den Augen<br />
Der Mitmenschen Variationen<br />
Von Tr&auml;nens&auml;cken.</p>
<p>II.</p>
<p>Das Betriebssystem der S-Bahn<br />
Stammt von Sechsundneunzig.<br />
Leidenschaftslos liegt in der Schale<br />
Einer Frau Schwarzbrot zwischen Birnen,<br />
Die s&auml;uberlich geviertelt sind.<br />
Kopfh&ouml;rer stehen k&auml;stenweise<br />
Zum g&uuml;nstigen Verkauf,<br />
Sie er&uuml;brigen das H&ouml;ren.<br />
Worin besteht an diesem Heute<br />
Unser bleibender Verdienst?</p>
<p>III.</p>
<p>Ganze Bataillone rufen Fragen<br />
In Telefone und es knistert nur<br />
Im &Auml;ther, der das Licht<br />
Gen Norden sp&uuml;lt, bis hin<br />
Zum Rand des Erdentellers.<br />
Es ist ein fettes Nachtmahl<br />
Mit den Freunden heut geplant.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Berufsverkehr</title>
		<link>http://www.rauhfasler.de/2009/berufsverkehr</link>
		<comments>http://www.rauhfasler.de/2009/berufsverkehr#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 10:35:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Niedertracht]]></category>
		<category><![CDATA[Schmutz]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtleben]]></category>
		<category><![CDATA[Unterderoberfläche]]></category>

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		<description><![CDATA[Man k&#246;nnte sich zur Decke strecken, W&#228;ren nur die Lampen nicht So schmutzig gelb. Die Stadt verbrennt In ihrem Dunst Den Himmel hat man abgepellt. Ein Narkomane leidet bleich, Mit pathetisch kaltem Schwei&#223; An der Arbeit seiner Nieren. Die alte Frau dort hinten Stiert sch&#252;chtern auf die Welt, Die nach ihr kommen wird. Auf dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2009/12/NDS-fop_hamster.jpg" class="floatbox" rev="group:5456 caption:`Hamster aus dem Spiel &quot;Die Sims&quot; auf dem Nintendo DS`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2009/12/NDS-fop_hamster-300x300.jpg" alt="Hamster aus dem Spiel &quot;Die Sims&quot; auf dem Nintendo DS" title="Hamster aus dem Spiel &quot;Die Sims&quot; auf dem Nintendo DS" width="300" height="300" class="rand size-medium wp-image-5458" /></a></p>
<p>Man k&ouml;nnte sich zur Decke strecken,<br />
W&auml;ren nur die Lampen nicht<br />
So schmutzig gelb.</p>
<p>Die Stadt verbrennt<br />
In ihrem Dunst<br />
Den Himmel hat man abgepellt.</p>
<p>Ein Narkomane leidet bleich,<br />
Mit pathetisch kaltem Schwei&szlig;<br />
An der Arbeit seiner Nieren.</p>
<p>Die alte Frau dort hinten<br />
Stiert sch&uuml;chtern auf die Welt,<br />
Die nach ihr kommen wird.</p>
<p>Auf dem Bildschirm eines Knaben<br />
Flackert zum zweiten Fr&uuml;hst&uuml;ck<br />
Tonlos rascher Mord.</p>
<p>Die Zeitung eines Arbeitnehmers<br />
Verbreitet leicht bek&ouml;mmlich Niedertracht:<br />
Man ist schon fr&uuml;h am Werk,</p>
<p>Die Zukunft zu verbrennen,<br />
Weil sie sehr bunte Flammen macht.<br />
Ein S&auml;ugling bellt im Wagen,</p>
<p>Eine Taube ist gestorben &uuml;ber Nacht.<br />
Alles dr&auml;ngt sich eilig ineinander,<br />
W&auml;hrend von Plakaten gl&auml;nzend</p>
<p>Ein Spalier aus nackten Leibern lacht.</p>


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			<wfw:commentRss>http://www.rauhfasler.de/2009/berufsverkehr/feed</wfw:commentRss>
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