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	<title>Rauhfasler &#187; Brustraum</title>
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	<description>Verbrauchende Versuche mit Wörtern</description>
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		<title>Noch (#2)</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 11:35:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Brustraum]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Vergänglichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[zerbrochenes Glas]]></category>

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		<description><![CDATA[necdum etiam causae irarum saevique dolores exciderant animo &#8212; Virgil, Aeneis, I, 25f Die bemerkenswerte Kugel aus Glas, Die vor sechs Jahren zerbrochen ist, Das Geräusch der gläsernen Fäden, Die man Kunstvoll in derem Innern Von Wandung zu Wandung gezogen hatte, Das Klirren, beinahe wie Schnee, Als sie herausfielen aus dem Geborstenen Körper &#8212; nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2011/10/lichtspur.jpg" class="floatbox" rev="group:15309 caption:`Schmauchspur`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2011/10/lichtspur-200x300.jpg" alt="" title="Schmauchspur" width="200" height="300" class="rand size-medium wp-image-15317" /></a></p>
<div style="margin-left:100px;font-size:0.9em;font-style:italic;letter-spacing:2px;">
<p style="margin:2em 0 0 0;">necdum etiam causae irarum saevique dolores exciderant animo</p>
<p style="margin:0.25em 0 2.5em 0;">&mdash; Virgil, Aeneis, I, 25f</p>
</div>
<p>Die bemerkenswerte Kugel aus Glas,<br />
Die vor sechs Jahren zerbrochen ist,<br />
Das Geräusch der gläsernen Fäden,<br />
Die man Kunstvoll in derem Innern<br />
Von Wandung zu Wandung gezogen hatte,<br />
Das Klirren, beinahe wie Schnee,<br />
Als sie herausfielen aus dem<br />
Geborstenen Körper &#8212; nur ein<br />
Unbedachter Handgriff &#8212; und vor allem<br />
Das wütende Bedauern angesichts<br />
Der Brüchigkeit, die eines<br />
Der großen Gesetze dieser Welt ist.<br />
&emsp;&emsp; Der steife Vogel auf dem Troittoir<br />
Und die zig Fußgänger, die<br />
Vorsichtig den Schritt neben das<br />
Fast transparente Gefieder setzen &#8212;<br />
Seine Beisetzung auf einem Herbstblatt &#8212;<br />
Die Notwendigkeit, man selbst zu sein<br />
Und nichts weiter, die geborgten Kleider,<br />
Die irgendeinem elektronischen Webstuhl<br />
Viel mehr als mir oder dir gehören.<br />
&emsp;&emsp; Der traurige Klang eines einzelnen &#0187;Noch&#8230;&#0171;,<br />
Das, während es verklingt, die Zeit mißt,<br />
Die übrigbleibt; dein Einschlafen,<br />
Mein Aufwachen, das Geräusch<br />
In den Kugellagern der wechselnden Jahreszeiten,<br />
Das allmählich immer deutlicher wird,<br />
Wie ein hoher Gesang in einem Treppenhaus,<br />
Der Besucher, nur das ist sicher, grinst.<br />
&emsp;&emsp; Die Färbekraft von Blut, der Geschmack<br />
Von Eisen auf der Zunge, der Geschmack<br />
Jener Angst, die vom Selbstsein herrührt,<br />
Die vom Selbstsein herrührt, und dich<br />
Und mich gelegentlich hart am Arm packt:<br />
&emsp;&emsp; Und wenn man sich den blauen Fleck besieht,<br />
Ist die Luft kalt wie eine Berührung,<br />
Nach der man lange Sehnsucht trug.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>In alle Richtungen</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 16:32:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Bewußtseinszustände]]></category>
		<category><![CDATA[Brustraum]]></category>
		<category><![CDATA[Fäden]]></category>
		<category><![CDATA[Horizont]]></category>
		<category><![CDATA[Omnia vincit amor]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>
		<category><![CDATA[Wüste]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kompaß zeigt mir Norden Als die Richtung, die ich gehe, Ich mißtraue ihm, die Nadel Schlingert; und du deinerseits Gehst ungefähr nach Südsüdwest: Da hebt sich Dunst, Vielleicht von einem Meer. Ich mache meine Schritte Im schwarzen Sand, er knirscht Unter der blanken Sonne, Und die Umrisse von allen jenen, Die ich jeweils liebte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2011/10/Spindel.jpg" class="floatbox" rev="group:15284 caption:`Der Gebrauch einer Spindel`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2011/10/Spindel-141x300.jpg" alt="" title="Der Gebrauch einer Spindel" width="141" height="300" class="rand size-medium wp-image-15290" /></a></p>
<p>Der Kompaß zeigt mir Norden<br />
Als die Richtung, die ich gehe,<br />
Ich mißtraue ihm, die Nadel<br />
Schlingert; und du deinerseits<br />
Gehst ungefähr nach Südsüdwest:<br />
Da hebt sich Dunst,<br />
Vielleicht von einem Meer.<br />
Ich mache meine Schritte<br />
Im schwarzen Sand, er knirscht</p>
<p>Unter der blanken Sonne,<br />
Und die Umrisse von allen jenen,<br />
Die ich jeweils liebte, die ich liebe,<br />
Schwanken flirrend in der Luft,<br />
Zum Horizont in jede Richtung,<br />
Ihr vermutet vor den eignen Schritten<br />
Den richtigen Weg zum<br />
Richtigen Ziel hinter der Linie<br />
Zwischen Himmel und Wüste,<br />
So wie ich.</p>
<p>Und die feinen Kettfäden,<br />
Die wir uns gegenseitig<br />
Angeknüpft haben,<br />
Zittern im Wind<br />
Aus den Bergen im Osten,<br />
Und ich spüre euch,<br />
Ich spüre wie<br />
Sich die Spindeln auf meinen Rippen<br />
Abspulen, während wir<br />
Gehen, und jeder irgendwo<br />
Hinter der Sichtgrenze<br />
Etwas für sich erhofft.</p>
<p>Und wie ihr,<br />
Die ich liebe, die ich liebte,<br />
In meiner Brust atmet; und wie<br />
Eure Stimmen in meinem Kehlkopf sprechen:<br />
Zwischen dem schwarzen Sand<br />
Und dem leuchtenden Himmel<br />
Und dem Knirschen und<br />
Dem Wind; und wie du<br />
Mir vor Augen stehst,<br />
Nackt und schön.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Eins, zwei, drei</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Jan 2011 11:13:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Brustraum]]></category>
		<category><![CDATA[Elstern]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Rückgrat]]></category>
		<category><![CDATA[Vögel]]></category>
		<category><![CDATA[Wille]]></category>
		<category><![CDATA[Zahlen]]></category>

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		<description><![CDATA[Spiel dein Rückgrat gerade, als Wär&#8217;s ein Spinett nach großer Fahrt Auf sieben Meeren; Elstern, vier, fünf Elstern für ein Totenhemd; Der Wille ist ein Faden, seiden, Der allein das Schwert noch hält Im Schweben; schwebend, Kreißend geht was du so denkst, Auf solche Weise denkst, umher: Und sieht die Steige eben. ( &#8211; Macht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2011/01/Spinett.jpg" class="floatbox" rev="group:11663 caption:`Ein englisches Spinett`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2011/01/Spinett-300x270.jpg" alt="" title="Ein englisches Spinett" width="300" height="270" class="rand size-medium wp-image-11673" /></a></p>
<p>Spiel dein Rückgrat gerade, als<br />
Wär&#8217;s ein Spinett nach großer Fahrt<br />
Auf sieben Meeren; Elstern, vier,<br />
fünf Elstern für ein Totenhemd;<br />
Der Wille ist ein Faden, seiden,<br />
Der allein das Schwert noch hält<br />
Im Schweben; schwebend,<br />
Kreißend geht was du so denkst,<br />
Auf solche Weise denkst, umher:<br />
Und sieht die Steige eben.<br />
( &#8211; Macht alle Steige eben, füllt<br />
Die Täler bis zum Rand<br />
Mit den Schalen von Mullusken &#8211;.)<br />
Der Wille soll ein Beil sein,<br />
Gut eingeschlagen, wo es gilt<br />
Dein Haubt von Zöpfen zu rasieren,<br />
Daß sich der Horizont auf deinem Nacken<br />
Frei spiegeln kann, frei spiegeln zwischen<br />
Rot wie Blut und Grau wie Schiefer,<br />
Wenn die Sonne hängt, wo man sie henkte.<br />
Mach harte Gesten mit den Händen<br />
Mach hart den Blick, die Lider weit,<br />
So gilt es alles und zuerst dich selbst<br />
Anzustarren unverdunstet, bis<br />
Daß der Kosmos selbst<br />
Mit seinen Zähnen knirscht.<br />
Drei Elstern, vier und fünf:<br />
Der Teufel sammelt Silberlöffel,<br />
Sechs Elstern fliegen schwarz<br />
Durch einen Herdrauch<br />
Bis zu kahlen Bäumen;<br />
Sieben Elstern singen dir zu Ehren<br />
Eine unerhörte Seelenmesse.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>ultra nubes aurora</title>
		<link>http://www.rauhfasler.de/2011/ultra-nubes-aurora</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Jan 2011 10:42:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Brustraum]]></category>
		<category><![CDATA[Niedertracht]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstähnlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Vögel]]></category>
		<category><![CDATA[Vorstellung]]></category>

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		<description><![CDATA[Sieh wie die Wolken ziehen Am eisblauen Himmel Schwelbrand im Innern Und wie sie dennoch im Wind Rasch verschwinden Und wie braune Zweige unten Spitz aus dem Dreck stehen An den Stämmen von Büschen Wie sie das Abendlicht zerkratzen Und den Blick kahl werden lassen. Auf den Handrücken fließen mir Schatten zusammen Es schweigt im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2011/01/riemen.jpg" class="floatbox" rev="group:11230 caption:`Antriebsriemen. Abbildung aus Meyers Großem Konversations-Lexikon, 6. A., 1905-09`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2011/01/riemen-300x176.jpg" alt="" title="Antriebsriemen. Abbildung aus Meyers Großem Konversations-Lexikon, 6. A., 1905-09" width="300" height="176" class="rand size-medium wp-image-11234" /></a></p>
<p>Sieh wie die Wolken ziehen<br />
Am eisblauen Himmel<br />
Schwelbrand im Innern<br />
Und wie sie dennoch im Wind<br />
Rasch verschwinden</p>
<p>Und wie braune Zweige unten<br />
Spitz aus dem Dreck stehen<br />
An den Stämmen von Büschen<br />
Wie sie das Abendlicht zerkratzen<br />
Und den Blick kahl werden lassen.</p>
<p>Auf den Handrücken fließen mir Schatten zusammen<br />
Es schweigt im Kopf: da, unter den Gedanken<br />
Schweigt es, schweigt es &#8211;<br />
Und die frierende Amsel nickt<br />
Vom Fenster her und meint:<br />
Dort sei nichts, dort sei gar nichts.</p>
<p>Gib mir dreißig Silberlinge dafür<br />
Daß ich jedes einzelne Übel<br />
Bei mir für möglich halte:<br />
Denn im Fallen macht der Wind<br />
Töne in den klirrenden Ohren<br />
Durch die kein Schweigen dringt;</p>
<p>Gib mir dreißig Silberlinge, leg sie<br />
Mir in den Brustkasten ein &#8211;<br />
Das drückt so begehrlich und das<br />
Ist ein Gegenspiel der Leichtigkeit<br />
Die man in der Asche finden könnte<br />
Wenn alles Schwere abgebrannt<br />
Und völlig verloren wäre:<br />
<span style="margin-left:11em;">ich stiege</span><br />
Mit der silbernen Asche auf.</p>
<p>Wer hat uns hierher verschlagen<br />
Auf halben Weg? Uns, als der Erzähler<br />
Seinen Faden verlor &#8211;<br />
Wer säht das Mißverstehen so<br />
Reichlich? Braun stehen<br />
Die Zweige von den Büschen ab, sie kratzen<br />
Das Abendlicht vom Himmel<br />
In langen Streifen; die Amsel<br />
Nickt, sie meint: da ist nichts<br />
Da ist gar nichts. Sie<br />
Singt einen langen, hellen Ton<br />
Rot ist ihr Schnabel &#8211; von innen.</p>
<p>Du gabst mir dreißig Silberlinge<br />
Bezwungen gabst du sie mir<br />
Legtest sie mir in die Brust:<br />
Ich nehme einen hervor, ich zahle<br />
Den Gedankenkrämer, auf daß<br />
Ich heute eine Vorstellung von dir<br />
Bei mir habe, von dir<br />
Sie anzuzünden und Licht zu haben<br />
Von dir.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[ultra nubes aurora]]></series:name>
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		<title>verschwimmt</title>
		<link>http://www.rauhfasler.de/2011/verschwimmt</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Jan 2011 11:10:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Abend]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Brustraum]]></category>
		<category><![CDATA[Klang]]></category>
		<category><![CDATA[Niedergang]]></category>
		<category><![CDATA[Rhythmus]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstähnlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sporen]]></category>
		<category><![CDATA[Wellen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rücken verschwimmt sanft der Heizkörper Die Drum Machine dreht ihre Runden im Hirn Die Deprivation schlägt schon Wogen zum Meer hin Trägt Brocken aus Mauern und Nägel aus Blei Die Arbeit liegt unten im Keller geimpft Mit Sporen von Pilzen, die Ernte wird reich Der Pflug liegt am Nabel, der Acker liegt brach Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/12/lagenkugel.jpg" class="floatbox" rev="group:11065 caption:`Eine geologische Lagenkugel zur Veranschaulichung der Strichrichtung von Klüften`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/12/lagenkugel.jpg" alt="" title="Eine geologische Lagenkugel zur Veranschaulichung der Strichrichtung von Klüften" width="410" height="392" class="rand size-full wp-image-11069" /></a></p>
<p>Im Rücken verschwimmt sanft der Heizkörper<br />
Die Drum Machine dreht ihre Runden im Hirn<br />
Die Deprivation schlägt schon Wogen zum Meer hin<br />
Trägt Brocken aus Mauern und Nägel aus Blei<br />
Die Arbeit liegt unten im Keller geimpft<br />
Mit Sporen von Pilzen, die Ernte wird reich<br />
Der Pflug liegt am Nabel, der Acker liegt brach<br />
Das Eis war sehr weiß und der Busch zittert kahl<br />
Bleib wachsam, mein Fenster, bis Steinflug dich schlägt<br />
S&apos;bleibt klingend die klingende Scherbe im Herzen<br />
S&apos;bleibt schlagend die schweigende Zunge gelegt<br />
An die Klüfte, die ist wärmend und drängend zugleich.</p>


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