Tag-Archiv: Furcht

Traumach

Mich träumte und ach Wie stecken mir die Bilder In den Sohlen Als Reißzwecken. Ich setze die Schritte Mit viel Bedacht So werden die Gehsteige lang. Höre, ich habe gesehen Daß Du Und du warst nicht Du. Ich gestehe Dem Telefon Der klingenden Leere Zwischen den Tönen Wie in mir Der Herzmuskel immer Noch krampft.
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Sticken

Ich besticke mir Die kunstseidene Fahne Am Kehlenmast Mit flatternden Wieworten Und dekliniere das Zittern Über dem Magendach Probeweise. Halbsätze fließen Von der Stirn hinter Die Ohren und kalt Den Nacken hinab. Wie ließe sich denn Ein anständiger Satz borgen Vom Dialekt der Angst?
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Schimäre

Schläfrig ist das Monstrum noch, Benommen hebt es seinen Keilerkopf Und giftig strömt ihm aus dem Rachen Atem, daß die Wände Blasen schlagen. Geierklauen regen sich und spüren zart Den vielen Schrecken nach, die eben noch Im Hirn des gräulichen Schimären zuckten, Arg genug um für ihn Glück zu sein. Hungrig peitscht die Rute und Mit frisch geschärften Klingen Scheidet sie die Luft in feine [...]
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  • Rauhfaseln?

    Zum Beispiel so:

    Die Ohren kann man niemals verschließen, hören muß man immer und immer ist im Gehör alles, was auch draußen ist. Aber auch die anderen Sinne liefern uns unserer Umgebung aus, so sehr wir uns auch um Eigenständigkeit, Unabhängigkeit, Sicherheit bemühen mögen.

    Hier gibt es mehr davon, Worte auf Worte, dem geneigten Leser präsentiert in mehreren Versuchsanordnungen.

  • Zufällig…