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	<title>Rauhfasler &#187; Geruch</title>
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	<description>Verbrauchende Versuche mit Wörtern</description>
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		<title>Müllverbrennung</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Mar 2011 14:29:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Ahnungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnfahren]]></category>
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		<category><![CDATA[Gesicht]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Licht]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus der Landschaft steigen kurze Sätze auf, Die das Wesentlichste sagen: Eine Müllverbrennungsanlage webt Silberne Teppiche in die Luft, Der Himmel ist ein Diapositiv, Er vibriert sanft in hellen Farben, Weit über bloßes Blau hinaus; Der Winterweizen hält Zwischen seinen Halmen noch Den Morgenton der Sonne, Und zwei Gleisarbeiter bringen Metallenen Dunst mit sich: Von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2011/03/WeizenfeldH0.jpg" class="floatbox" rev="group:12346 caption:`Weizenfeld im Maßstab H0 von Busch`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2011/03/WeizenfeldH0-300x193.jpg" alt="" title="Weizenfeld im Maßstab H0 von Busch" width="300" height="193" class="rand size-medium wp-image-12358" /></a></p>
<div style="margin:0;">Aus der Landschaft steigen kurze Sätze auf,<br />
Die das Wesentlichste sagen:</div>
<div style="margin:0 0 0 3em;">Eine Müllverbrennungsanlage webt<br />
Silberne Teppiche in die Luft,<br />
Der Himmel ist ein Diapositiv,<br />
Er vibriert sanft in hellen Farben,<br />
Weit über bloßes Blau hinaus;</p>
<p>Der Winterweizen hält<br />
Zwischen seinen Halmen noch<br />
Den Morgenton der Sonne,<br />
Und zwei Gleisarbeiter bringen<br />
Metallenen Dunst mit sich:<br />
Von kaltem Urin und von Bier &#8212;<br />
Und verworrener Freiheit.</p>
<p style="margin:1em 0 0 0;">Einige Bäume stehen vergoldet<br />
Mit kompliziert verzweigten Ästen<br />
Im Schlagschatten, bis dann</p>
</div>
<div style="margin:0;">Ein Lärmschutzwall uns<br />
Von der Landschaft insgesamt<br />
Abschneidet.</div>
<div style="margin:1em 0 0 3em;">
<p>Die gespiegelten Gesichter der Leute<br />
Schweigen versponnen &#8212;<br />
Wenig geringer als Engel ist der Mensch<br />
In seiner strahlenden Häßlichkeit<br />
Vom großen Abwesenden gemacht.</p>
<p style="margin:1em 0 0 0;">Ich höre, ganz im Hintergrund,<br />
Womöglich gar nicht wirklich<br />
Jemand etwas bemerkenswertes singen,<br />
Und verstehe es fast, als</p>
</div>
<p style="margin:0;">Im selben Augenblick ein Wechsel im Licht<br />
Alles mit einem letzten, großen Aufglänzen<br />
Wieder zum Schweigen bringt.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>schlägt in diesem abend</title>
		<link>http://www.rauhfasler.de/2011/schlaegt-in-diesem-abend</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 19:46:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Abend]]></category>
		<category><![CDATA[Ahnungen]]></category>
		<category><![CDATA[Cowboys]]></category>
		<category><![CDATA[Geräusch]]></category>
		<category><![CDATA[Geruch]]></category>
		<category><![CDATA[Herzschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Küken]]></category>
		<category><![CDATA[Waffen]]></category>
		<category><![CDATA[Weltall]]></category>

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		<description><![CDATA[im abend schlägt ein herz: das herz eines &#8195; ungeschlüpften vogelkükens im licht liegen sätze sie interferieren &#8195; in komplizierten mustern &#8212; die augen zittern weit sie stehen offen, und der äther schmeckt ganz leicht nach den schalen von orangen ich höre einen müden cowboy er schlägt mit seinem becher nach den sternen er singt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2011/02/Hühnerembryo.jpg"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2011/02/Hühnerembryo-198x300.jpg" alt="" title="Hühnerembryo, ca. 3 Tage entwickelt" width="198" height="300" class="rand size-medium wp-image-12141" /></a></p>
<p>im abend schlägt ein herz:<br />
das herz eines &emsp; ungeschlüpften vogelkükens</p>
<p>im licht liegen sätze<br />
sie interferieren &emsp; in komplizierten mustern &#8212;<br />
die augen zittern weit<br />
sie stehen offen, und der äther schmeckt<br />
ganz leicht nach den schalen von orangen</p>
<p>ich höre einen müden cowboy<br />
er schlägt mit seinem becher nach den sternen<br />
er singt wie bob dylan und<br />
wenn die dielen knarren &emsp; geht er fort</p>
<p>ich schmecke noch den stahl in der luft<br />
von seinem perkussionsrevolver &#151<br />
jetzt singt nur noch der wind</p>
<p>und der wind schmeckt nach schnee<br />
von den bergen her, die sind<br />
nurmehr ein bild &emsp; in gedanken, </p>
<p>wenn man sich nicht rührt, lang genug,<br />
dann klingen hinter den ohren &emsp; die äonen wieder;<br />
und die hintergrundstrahlung aus dem fluchtpunkt des alls<br />
erzeugt flirrende kaskaden aus unsichtbarem licht<br />
da vorn, &emsp; gleich unter der zimmerdecke<br />
während die topfpflanzen rauschen</p>
<p>jetzt singt nur noch der wind, &emsp; und das herz<br />
eines ungeschlüpften vogelkükens schlägt<br />
in diesem abend, schlägt<br />
in diesem abend, schlägt</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>später mittag</title>
		<link>http://www.rauhfasler.de/2011/spaeter-mittag</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 11:54:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Geruch]]></category>
		<category><![CDATA[Hirn]]></category>
		<category><![CDATA[Licht]]></category>
		<category><![CDATA[Mittag]]></category>
		<category><![CDATA[Schweigen]]></category>

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		<description><![CDATA[über der stummen hirnrinde wölbt sich grau und ziemlich kühl und feucht der späte mittag er schmeckt nach weniger als einer kalten zigarette und sitzt im rücken wie ein stumpfes weh. herab vom funkturm blinkt fern solcherart ein licht daß es erinnerung geworden ist im selben augenblick da man es sieht, sah, wieder sah und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2011/01/maxwell_house.jpg" class="floatbox" rev="group:11831 caption:`Instantkaffee`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2011/01/maxwell_house-300x300.jpg" alt="" title="Instantkaffee" width="300" height="300" class="rand size-medium wp-image-11835" /></a></p>
<p>über der stummen hirnrinde wölbt sich grau<br />
und ziemlich kühl und feucht der späte mittag<br />
er schmeckt nach weniger als einer kalten zigarette<br />
und sitzt im rücken wie ein stumpfes weh.</p>
<p>herab vom funkturm blinkt fern solcherart ein licht<br />
daß es erinnerung geworden ist im selben augenblick<br />
da man es sieht, sah, wieder sah und sehen wird.</p>
<p>die zeit ist länger als die restlichen gedanken reichen<br />
die zeit ist knapper als die eile gelten ließe<br />
die eile, sich mit sinn doch am ende noch zu wappnen<br />
bevor die frist abläuft, die geduldig lauernd wartet.</p>
<p>die luft riecht süßlich schwer nach milchpulver und nach dem atem<br />
aus unsern mündern, wir, die wir einander wortlos bloß<br />
die hinterköpfe kehren und die leicht gebognen rücken.</p>
<p>was bringt der nächste tag? denn dieser ist ja jetzt schon abgelaufen.<br />
der stein der unter unsren tropfen stetig weiter ausgehöhlt<br />
am boden liegt, enthält, seht ihr, gar keinen silberstreifen<br />
wir müssen aufhören zu tändeln, hört ihr, denn die zeit ist knapp</p>
<p>der funkturm zählt dort hinten schon die einzelnen sekunden<br />
man sieht sein licht kaum, weil die zeit so schnell verstreicht,<br />
daß der augenblick erinnerung geworden ist und dann vergessen<br />
noch vor seinem ende, denn so leer und leicht</p>
<p>lebt man in schlupfwespenhülsen, unserm ganzen erbe<br />
im von uns hohlen stein liegt gar kein silberstreif<br />
und auf euren hinterköpfen, freunde, nur das blanke schweigen:</p>
<p>die zeit ist knapp und alt, es ist die letzte zeit.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Beseech</title>
		<link>http://www.rauhfasler.de/2010/beseech</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Dec 2010 12:10:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Geruch]]></category>
		<category><![CDATA[Omnia vincit amor]]></category>

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		<description><![CDATA[&#0187;Aye, my Lady, fair utmost, Shining, translucently shining — Beseech I do the fabrics Of my so complicated sleeves For a minute residue Of thy wonderous perfume Of thy most vibrant scent.&#0171; Dieses Fragment wird gelegentlich dem recht glücklosen englischen Dichter des 14. Jahrhunderts Thomas Usk zugeschrieben, was allerdings wegen des Inhalts und der sprachlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#0187;Aye, my Lady, fair utmost,<br />
Shining, translucently shining —<br />
Beseech I do the fabrics <span id="more-11146"></span><br />
Of my so complicated sleeves<br />
For a minute residue<br />
Of thy wonderous perfume<br />
Of thy most vibrant scent.&#0171;</p>
<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/12/Tango-scent-of-a-woman.jpg" class="floatbox" rev="group:11146 caption:`Szene aus dem Film ›Scent of a Woman‹`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/12/Tango-scent-of-a-woman-300x164.jpg" alt="" title="Szene aus dem Film ›Scent of a Woman‹" width="300" height="164" class="rand size-medium wp-image-11150" /></a></p>
<hr style="margin-top:2em;" />
<p><span style="font-size:0.8em;">Dieses Fragment <em>wird gelegentlich dem recht glücklosen englischen Dichter des 14. Jahrhunderts Thomas Usk zugeschrieben, was allerdings wegen des Inhalts und der sprachlichen Form völlig unwahrscheinlich ist. Der Autor und auch die Abfassungszeit müssen als unbekannt angesehen werden.</em></span></p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[ultra nubes aurora]]></series:name>
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		<title>esse delendam</title>
		<link>http://www.rauhfasler.de/2010/esse-delendam</link>
		<comments>http://www.rauhfasler.de/2010/esse-delendam#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 11:41:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Chemie]]></category>
		<category><![CDATA[Furcht]]></category>
		<category><![CDATA[Geruch]]></category>
		<category><![CDATA[Klang]]></category>
		<category><![CDATA[Omnia vincit amor]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachverwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Unterderoberfläche]]></category>

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		<description><![CDATA[Vladimir Gavreau mit der von ihm erfundenen Klangwaffe Equitonic. Ein Infraschall-Therapiegerät Fotographie eines wahrscheinlich weiblichen Geists Der ›Gougou‹, beheimatet in Canada, eine Art menschenfressener Yeti Bilder: &#945; &#946; &#947; &#948; Ein Gedanke läßt sich nicht erzwingen, Menschliche Sprache besteht aus Mit- Und Selbstlauten, im Einatmen geraten Die Vermutungen tiefer, die Angst Ist ein Resonanzphänomen, Infraschall [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="height:320px;">
<div id="tcontent1" class="tabcontent">
<a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/10/vladimir_gavreau_sound_weapon.jpg" class="floatbox" rev="group:9852 caption:``"><img style="position:relative;bottom:0px;" src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/10/vladimir_gavreau_sound_weapon-275x300.jpg" alt="" title="" width="275" height="300" class="size-medium wp-image-9855" /></a></p>
<div style="margin-left:293px;font-size:0.9em;font-style:italic;margin-top:-67px;">Vladimir Gavreau mit der von ihm erfundenen Klangwaffe</div>
</div>
<div id="tcontent2" class="tabcontent">
<a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/10/equitoniclg.jpg" class="floatbox" rev="group:9852 caption:``"><img style="position:relative;bottom:0px;" src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/10/equitoniclg-300x243.jpg" alt="" title="" width="300" height="243" class="size-medium wp-image-9857" /></a></p>
<div style="margin-left:293px;font-size:0.9em;font-style:italic;margin-top:-10px;">Equitonic. Ein Infraschall-Therapiegerät</div>
</div>
<div id="tcontent3" class="tabcontent">
<a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/10/ghost1.jpg" class="floatbox" rev="group:9852 caption:``"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/10/ghost1-212x300.jpg" alt="" title="" width="212" height="300" class="size-medium wp-image-9856" /></a></p>
<div style="margin-left:293px;font-size:0.9em;font-style:italic;margin-top:-89px;">Fotographie eines wahrscheinlich weiblichen Geists</div>
</div>
<div id="tcontent4" class="tabcontent">
<a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/10/gougou.jpg" class="floatbox" rev="group:9852 caption:``"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/10/gougou-300x261.jpg" alt="" title="" width="300" height="261" class="alignnone size-medium wp-image-9860" /></a></p>
<div style="margin-left:293px;font-size:0.9em;font-style:italic;margin-top:-50px;">Der ›Gougou‹, beheimatet in Canada, eine Art menschenfressener Yeti</div>
</div>
</div>
<div id="flowertabs" class="entrytabs">
<ul>
<li>Bilder: </li>
<li><a href="#" rel="tcontent1" class="selected">&alpha;</a></li>
<li><a href="#" rel="tcontent2">&beta;</a></li>
<li><a href="#" rel="tcontent3">&gamma;</a></li>
<li><a href="#" rel="tcontent4">&delta;</a></li>
</ul>
</div>
<p>Ein Gedanke läßt sich nicht erzwingen,<br />
Menschliche Sprache besteht aus Mit-<br />
Und Selbstlauten, im Einatmen geraten<br />
Die Vermutungen tiefer, die Angst<br />
Ist ein Resonanzphänomen,<br />
Infraschall nämlich ist es, der<br />
Auf den  eigenen Knochen vibriert,<br />
Aus verlassenen Mauern streicht<br />
Der Wind die tiefsten Töne, beim<br />
Atemholen spricht es sich schwerer,<br />
Gedanken leben das Leben der Vögel,<br />
Das Verbergen macht erst die Schönheit<br />
Vollkommen, zu groß sind die Zwischen-<br />
Räume im Fugenmuster der sinnvollen Taten,<br />
Die Liebe Duftet nach Veilchen &#8211; und nach<br />
Androstenon, das Immunsystem, mein Herz,<br />
Erzeugt durch Hunger Zuneigung, jene,<br />
Die zart ist wie Geruch, <em>ceterum censeo<br />
Carthaginem esse delendam</em>, erhalte<br />
Vor allem deine zwe&apos;en Füße warm.</p>


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