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	<title>Rauhfasler &#187; Grau</title>
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	<description>Verbrauchende Versuche mit Wörtern</description>
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		<title>Das Bild</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Jun 2011 13:16:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Abend]]></category>
		<category><![CDATA[Ahnungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Geschmack]]></category>
		<category><![CDATA[Grau]]></category>
		<category><![CDATA[Müdigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Wände]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Bild, das ich fast schon Zu sehen bekomme, Der Abend jedoch Liegt matt obenauf, Es ist grau wie Glaukome Kataraktgrau &#8211; Ein Bild, das die Wände Sich abpressen wollen, Sie sind mir gewogen: Jedoch, ihnen fehlt es An Einbildungskraft. Die Wände, dazwischen Als Ahnung das Bild, Das ich jetzt fast Zu sehen bekäme, Wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2011/06/sepia.jpg" class="floatbox" rev="group:14141 caption:`Sepia. Via Vindsval @ Tumblr`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2011/06/sepia-224x300.jpg" alt="" title="Sepia. Via Vindsval @ Tumblr" width="224" height="300" class="rand size-medium wp-image-14208" /></a></p>
<p>Ein Bild, das ich fast schon<br />
Zu sehen bekomme,<br />
Der Abend jedoch<br />
Liegt matt obenauf,</p>
<p>Es ist <del>grau wie Glaukome</del> Kataraktgrau &#8211;<br />
Ein Bild, das die Wände<br />
Sich abpressen wollen,<br />
Sie sind mir gewogen:<br />
Jedoch, ihnen fehlt es<br />
An Einbildungskraft.</p>
<p>Die Wände, dazwischen<br />
Als Ahnung das Bild,<br />
Das ich jetzt fast<br />
Zu sehen bekäme,<br />
Wenn nicht <del>Glaukomgrau</del> die Mattheit des Abends<br />
Am Ende des Tages<br />
Obenaufläge,<br />
Grau wie der Star.</p>
<p>Das Bild<br />
Vergeht ungesehen, es<br />
Ist jetzt verschwunden, es<br />
Hinterläßt einen vagen Geschmack,<br />
Schmeckt hinter dem Schleier<br />
Nackt, und schmeckt salzig<br />
Und metallisch und schneidend<br />
Und wach und gewaltig &#8211;<br />
Für noch einen<br />
Kraftlosen Augenblick.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>In eine zweite</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jun 2011 16:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Abend]]></category>
		<category><![CDATA[Augenblick]]></category>
		<category><![CDATA[Grau]]></category>
		<category><![CDATA[Regen]]></category>

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		<description><![CDATA[Man hat die Lichterkette Am Regal erhängt Sie hat noch lang geleuchtet Und der Himmel ist darüber Ins Grau zurückgefallen Ins Grau, der Regen Klingt lebendig Wie Feldfunk Der uns in die Köpfe springt Von morgen her, von früher her Wie immer schon. In den honiggelben Dielen Ist alles langgezogen Bis weit in eine zweite [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2011/06/wasserlinie.jpg" class="floatbox" rev="group:14147 caption:`Wasserlinie (Fotografie von Hiroshi Sugimoto)`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2011/06/wasserlinie-300x239.jpg" alt="" title="Wasserlinie (Fotografie von Hiroshi Sugimoto)" width="300" height="239" class="rand size-medium wp-image-14152" /></a></p>
<p>Man hat die Lichterkette<br />
Am Regal erhängt<br />
Sie hat noch lang geleuchtet<br />
Und der Himmel ist darüber<br />
Ins Grau zurückgefallen<br />
Ins Grau, der Regen<br />
Klingt lebendig<br />
Wie Feldfunk<br />
Der uns in die Köpfe springt<br />
Von morgen her, von früher her<br />
Wie immer schon.<br />
In den honiggelben Dielen<br />
Ist alles langgezogen<br />
Bis weit in eine zweite<br />
Undeutliche<br />
Tiefe.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>&#966;&#945;&#959;&#962;</title>
		<link>http://www.rauhfasler.de/2010/phaos</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 10:42:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Dächer]]></category>
		<category><![CDATA[Dämmerlicht]]></category>
		<category><![CDATA[Grau]]></category>
		<category><![CDATA[Laternen]]></category>
		<category><![CDATA[Licht]]></category>
		<category><![CDATA[Nacht]]></category>
		<category><![CDATA[Schatten]]></category>
		<category><![CDATA[Wind]]></category>

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		<description><![CDATA[Τὸ δὲ μὴ κρατοῦν ἐξίτηλον τῷ φωτὶ γινόμενον οὐκέτι καλόν, ὡς ἂν τοῦ εἴδους τῆς χρόας οὐ μετέχον ὅλου.Plotin, 1. Enneade, 6, 3 über die dächer geht die nacht die nacht ist häßlich frißt den tag am stück sie schluckt ihn unzerkaut wir stehen da und sehen zu und wundern uns wir staunen sehr über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.myfourthirds.com/document.php?id=17839"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/09/licht_schatten-200x300.jpg" alt="" title="Foto von Michael Höfner. Aufgenommen im Jüdischen Museum, Berlin" width="200" height="300" class="rand size-medium wp-image-8902" /></a></p>
<div style="margin-left:44px;font-size:0.9em;text-align:right;margin-bottom:1em;">Τὸ δὲ μὴ κρατοῦν ἐξίτηλον τῷ φωτὶ γινόμενον οὐκέτι καλόν, <br/>ὡς ἂν τοῦ εἴδους τῆς χρόας οὐ μετέχον ὅλου.<br/>Plotin, 1. Enneade, 6, 3</div>
<p>über die dächer geht die nacht<br />
die nacht ist häßlich<br />
frißt den tag am stück<br />
sie schluckt ihn unzerkaut<br />
wir stehen da und sehen zu<br />
und wundern uns<br />
wir staunen sehr<br />
über das grau der laternen<br />
das uns nun auf den wangen liegt<br />
als schleier und als pfütze in den augen</p>
<p>da wird es kühl von norden her<br />
der wind hat einen spitzen mund<br />
er bläst sehr sachte<br />
weite rachen sind die dächer<br />
die dunkelheit<br />
ist asche auf dem firmament<br />
die nacht hat appetit<br />
das letzte licht fließt leicht<br />
durch alle unsre dämme</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Grauweiß</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 10:42:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blendungen]]></category>
		<category><![CDATA[Beton]]></category>
		<category><![CDATA[Farben]]></category>
		<category><![CDATA[Fenster]]></category>
		<category><![CDATA[Grau]]></category>
		<category><![CDATA[kahl]]></category>
		<category><![CDATA[Leere]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich beiläufig aus dem Fenster sehe, wird mir nach Sekunden die Erstaunlichkeit des Panoramas bewußt, das sich vor diesem mir noch reichlich unbekannten Fenster ausbreitet: Es ist hier nicht ein einziges Blatt zu sehen, kein Grashalm, nicht einmal Moos &#8212; überhaupt kein Grün. Nur eine Vielfalt von Grautönen, dazwischen gealtertes Weiß. Gekachelte und nackte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/08/shades-of-gray.gif" class="floatbox" rev="group:8573 caption:`Graue Farbkarte`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/08/shades-of-gray-300x225.gif" alt="" title="Graue Farbkarte" width="300" height="225" class="rand size-medium wp-image-8574" /></a></p>
<p>Als ich beiläufig aus dem Fenster sehe, wird mir nach Sekunden die Erstaunlichkeit des Panoramas bewußt, das sich vor diesem mir noch reichlich unbekannten Fenster ausbreitet: Es ist hier nicht ein einziges Blatt zu sehen, kein Grashalm, nicht einmal Moos &#8212; überhaupt kein Grün. Nur eine Vielfalt von Grautönen, dazwischen gealtertes Weiß. Gekachelte und nackte Betonbauten wachsen in mehreren Reihen auf, die hinteren immer noch höher als die vornestehenden. Ganz im Hintergrund ein Turm, ein Fernsehturm, der wie ein Speer hellgrau auf den herabhängenden, weichen, dunklen Bauch einer sehr großen Wolke zielt. Über allem liegt das riesenhafte Schnaufen, mit dem die Belüftungsanlage des vis à vis liegenden chemischen Instituts sich an der Luft abarbeitet. Es sind genau zwei lebendige Menschen zu sehen: die aber sind bis zum Hals in Kittel gehüllt: Auch sie sind kalkweiß. Ein Motor heult, aus weiter Ferne tönen die Rufe eines Kindes an den kahlen Wänden entlang. Ich spüre weit oben hinter dem Brustbein eine schwer meßbare Unruhe.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Schlote</title>
		<link>http://www.rauhfasler.de/2009/schlote</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 10:57:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Abgleiten]]></category>
		<category><![CDATA[Grau]]></category>
		<category><![CDATA[Horizont]]></category>
		<category><![CDATA[Schmutz]]></category>
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		<category><![CDATA[Wolken]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Wolken bis zum Horizont Scheinen einer Dreifaltigkeit Von hohen Schloten Entstiegen zu sein Schmutzig grau wie Ein rußiges Laken Liegen sie dort und Fressen allmählich Die Stadt. Ähnliche Texte:Wolkenschau Eine zerfurchte Landschaft aus dunkel-blaustichigen Wolken: wie das Negativabbild der... Abendrot Der Abendhimmel ist mit einer lückenlosen Decke tiefgrauer Wolken überzogen.... Himmel und Knochen Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2009/12/schlote.jpg" class="floatbox" rev="group:5504 caption:`Unterwasser-Schlote, Illustration aus dem Verlag Klett`"><img class="rand size-medium wp-image-5514" title="Unterwasser-Schlote, Illustration aus dem Verlag Klett" src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2009/12/schlote-300x241.jpg" alt="Unterwasser-Schlote, Illustration aus dem Verlag Klett" width="300" height="241" /></a></p>
<p>Die Wolken bis zum Horizont<br />
Scheinen einer Dreifaltigkeit<br />
Von hohen Schloten<br />
Entstiegen zu sein<br />
Schmutzig grau wie<br />
Ein rußiges Laken<br />
Liegen sie dort und<br />
Fressen allmählich<br />
Die Stadt.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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