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	<title>Rauhfasler &#187; Grau</title>
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	<description>Verbrauchende Versuche mit Wörtern</description>
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		<title>&#966;&#945;&#959;&#962;</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 10:42:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Dächer]]></category>
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		<category><![CDATA[Wind]]></category>

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		<description><![CDATA[Τὸ δὲ μὴ κρατοῦν ἐξίτηλον τῷ φωτὶ γινόμενον οὐκέτι καλόν, ὡς ἂν τοῦ εἴδους τῆς χρόας οὐ μετέχον ὅλου.Plotin, 1. Enneade, 6, 3 &#252;ber die d&#228;cher geht die nacht die nacht ist h&#228;&#223;lich fri&#223;t den tag am st&#252;ck sie schluckt ihn unzerkaut wir stehen da und sehen zu und wundern uns wir staunen sehr &#252;ber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.myfourthirds.com/document.php?id=17839"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/09/licht_schatten-200x300.jpg" alt="" title="Foto von Michael H&ouml;fner. Aufgenommen im J&uuml;dischen Museum, Berlin" width="200" height="300" class="rand size-medium wp-image-8902" /></a></p>
<div style="margin-left:44px;font-size:0.9em;text-align:right;margin-bottom:1em;">Τὸ δὲ μὴ κρατοῦν ἐξίτηλον τῷ φωτὶ γινόμενον οὐκέτι καλόν, <br/>ὡς ἂν τοῦ εἴδους τῆς χρόας οὐ μετέχον ὅλου.<br/>Plotin, 1. Enneade, 6, 3</div>
<p>&uuml;ber die d&auml;cher geht die nacht<br />
die nacht ist h&auml;&szlig;lich<br />
fri&szlig;t den tag am st&uuml;ck<br />
sie schluckt ihn unzerkaut<br />
wir stehen da und sehen zu<br />
und wundern uns<br />
wir staunen sehr<br />
&uuml;ber das grau der laternen<br />
das uns nun auf den wangen liegt<br />
als schleier und als pf&uuml;tze in den augen</p>
<p>da wird es k&uuml;hl von norden her<br />
der wind hat einen spitzen mund<br />
er bl&auml;st sehr sachte<br />
weite rachen sind die d&auml;cher<br />
die dunkelheit<br />
ist asche auf dem firmament<br />
die nacht hat appetit<br />
das letzte licht flie&szlig;t leicht<br />
durch alle unsre d&auml;mme</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Grauwei&#223;</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 10:42:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blendungen]]></category>
		<category><![CDATA[Beton]]></category>
		<category><![CDATA[Farben]]></category>
		<category><![CDATA[Fenster]]></category>
		<category><![CDATA[Grau]]></category>
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		<description><![CDATA[Als ich beil&#228;ufig aus dem Fenster sehe, wird mir nach Sekunden die Erstaunlichkeit des Panoramas bewu&#223;t, das sich vor diesem mir noch reichlich unbekannten Fenster ausbreitet: Es ist hier nicht ein einziges Blatt zu sehen, kein Grashalm, nicht einmal Moos &#8212; &#252;berhaupt kein Gr&#252;n. Nur eine Vielfalt von Graut&#246;nen, dazwischen gealtertes Wei&#223;. Gekachelte und nackte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/08/shades-of-gray.gif" class="floatbox" rev="group:8573 caption:`Graue Farbkarte`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/08/shades-of-gray-300x225.gif" alt="" title="Graue Farbkarte" width="300" height="225" class="rand size-medium wp-image-8574" /></a></p>
<p>Als ich beil&auml;ufig aus dem Fenster sehe, wird mir nach Sekunden die Erstaunlichkeit des Panoramas bewu&szlig;t, das sich vor diesem mir noch reichlich unbekannten Fenster ausbreitet: Es ist hier nicht ein einziges Blatt zu sehen, kein Grashalm, nicht einmal Moos &#8212; &uuml;berhaupt kein Gr&uuml;n. Nur eine Vielfalt von Graut&ouml;nen, dazwischen gealtertes Wei&szlig;. Gekachelte und nackte Betonbauten wachsen in mehreren Reihen auf, die hinteren immer noch h&ouml;her als die vornestehenden. Ganz im Hintergrund ein Turm, ein Fernsehturm, der wie ein Speer hellgrau auf den herabh&auml;ngenden, weichen, dunklen Bauch einer sehr gro&szlig;en Wolke zielt. &Uuml;ber allem liegt das riesenhafte Schnaufen, mit dem die Bel&uuml;ftungsanlage des vis à vis liegenden chemischen Instituts sich an der Luft abarbeitet. Es sind genau zwei lebendige Menschen zu sehen: die aber sind bis zum Hals in Kittel geh&uuml;llt: Auch sie sind kalkwei&szlig;. Ein Motor heult, aus weiter Ferne t&ouml;nen die Rufe eines Kindes an den kahlen W&auml;nden entlang. Ich sp&uuml;re weit oben hinter dem Brustbein eine schwer me&szlig;bare Unruhe.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Schlote</title>
		<link>http://www.rauhfasler.de/2009/schlote</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 10:57:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Abgleiten]]></category>
		<category><![CDATA[Grau]]></category>
		<category><![CDATA[Horizont]]></category>
		<category><![CDATA[Schmutz]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtleben]]></category>
		<category><![CDATA[Wolken]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Wolken bis zum Horizont Scheinen einer Dreifaltigkeit Von hohen Schloten Entstiegen zu sein Schmutzig grau wie Ein ru&#223;iges Laken Liegen sie dort und Fressen allm&#228;hlich Die Stadt. &#196;hnliche Texte:Abendrot Der Abendhimmel ist mit einer l&#252;ckenlosen Decke tiefgrauer Wolken &#252;berzogen.... Wolkenschau Eine zerfurchte Landschaft aus dunkel-blaustichigen Wolken: wie das Negativabbild der... Himmel und Knochen Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2009/12/schlote.jpg" class="floatbox" rev="group:5504 caption:`Unterwasser-Schlote, Illustration aus dem Verlag Klett`"><img class="rand size-medium wp-image-5514" title="Unterwasser-Schlote, Illustration aus dem Verlag Klett" src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2009/12/schlote-300x241.jpg" alt="Unterwasser-Schlote, Illustration aus dem Verlag Klett" width="300" height="241" /></a></p>
<p>Die Wolken bis zum Horizont<br />
Scheinen einer Dreifaltigkeit<br />
Von hohen Schloten<br />
Entstiegen zu sein<br />
Schmutzig grau wie<br />
Ein ru&szlig;iges Laken<br />
Liegen sie dort und<br />
Fressen allm&auml;hlich<br />
Die Stadt.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Schleusenbr&#252;cke</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 10:17:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Grau]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Regen]]></category>
		<category><![CDATA[Schiff]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahn]]></category>
		<category><![CDATA[Wolken]]></category>

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		<description><![CDATA[Regenwolken &#252;bers&#228;ttigt Ineinander und ein Bauch W&#246;lbt sich oben zwischen ihnen, W&#246;lbt sich dunkel, schwer und satt, St&#252;tzt sich zwischen zweien Betonierten T&#252;rmen ab &#8211; Da&#223; er sich am Glas nicht schneidet Oder an Antennen sticht: Schwestern, Br&#252;der Stra&#223;eng&#228;nger, Blast die Backen, spitzt die M&#252;nder! Und die Schleusenbr&#252;cke schwitzt Graue Flecken und die Schuten Sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/wp-content/uploads/2009/11/antenna.jpg" class="floatbox" rev="group:5245 caption:`Antenne`"><img src="/wp-content/uploads/2009/11/antenna-300x156.jpg" alt="Antenne" title="Antenne" width="300" height="156" class="rand size-medium wp-image-5248" /></a></p>
<p>Regenwolken &uuml;bers&auml;ttigt<br />
Ineinander und ein Bauch<br />
W&ouml;lbt sich oben zwischen ihnen,<br />
W&ouml;lbt sich dunkel, schwer und satt,<br />
St&uuml;tzt sich zwischen zweien<br />
Betonierten T&uuml;rmen ab &#8211;<br />
Da&szlig; er sich am Glas nicht schneidet<br />
Oder an Antennen sticht:<br />
Schwestern, Br&uuml;der Stra&szlig;eng&auml;nger,<br />
Blast die Backen, spitzt die M&uuml;nder!</p>
<p>Und die Schleusenbr&uuml;cke schwitzt<br />
Graue Flecken und die Schuten<br />
Sind zum Sinken fast beladen.</p>
<p>Da, ein M&auml;dchen, noch ein junges,<br />
Eines, das sich selbst befl&uuml;stert,<br />
Spricht vom Ernst, es klingt beschw&ouml;rend,<br />
Gurrt und kichert, und die Augen<br />
Brechen sich in Wagenscheiben.</p>
<p>Schau, dort hinten schwillt die Sonne<br />
Kurz vorm Sinken nochmal bronzen,<br />
Abgetrieben in dem T&uuml;mpel<br />
Und sie z&uuml;ndet B&auml;ume an:</p>
<p>Wahllos flackert gelbes Feuer<br />
Um die r&auml;udekranken &Auml;ste<br />
Und wir &uuml;ber Humustiefen<br />
Sind zum Stehempfang nur G&auml;ste.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Flugrost, morgens</title>
		<link>http://www.rauhfasler.de/2009/flugrost-morgens</link>
		<comments>http://www.rauhfasler.de/2009/flugrost-morgens#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 10:55:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Geräusch]]></category>
		<category><![CDATA[Grau]]></category>
		<category><![CDATA[Himmel]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Müdigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Stiefel]]></category>

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		<description><![CDATA[Hinter den Hecken singen Seilwinden Und dicke Maler pfeifen vom Ger&#252;st herab, Im Takt zu dem Paar hoher Stiefel, Das sich weiter vorne sichtlich auf dem Pflaster m&#252;ht, Und tats&#228;chlich in den Mienen Funken schl&#228;gt. Die Luft ist grau, und wie in Kr&#228;mpfen Dr&#228;ngt der Himmel sich zu uns herab, Da&#223; den polierten M&#228;nnern pl&#246;tzlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/wp-content/uploads/2009/10/wandwinde.jpg" class="floatbox" rev="group:5141 caption:`Wandwinde, Abb. aus Meyers Gro&szlig;em Konversations-Lexikon, Band 20. Leipzig 1909`"><img src="/wp-content/uploads/2009/10/wandwinde-234x300.jpg" alt="Wandwinde, Abb. aus Meyers Gro&szlig;em Konversations-Lexikon, Band 20. Leipzig 1909" title="Wandwinde, Abb. aus Meyers Gro&szlig;em Konversations-Lexikon, Band 20. Leipzig 1909" width="234" height="300" class="rand size-medium wp-image-5147" /></a></p>
<p>Hinter den Hecken singen Seilwinden<br />
Und dicke Maler pfeifen vom Ger&uuml;st herab,<br />
Im Takt zu dem Paar hoher Stiefel,<br />
Das sich weiter vorne sichtlich auf dem Pflaster m&uuml;ht,<br />
Und tats&auml;chlich in den Mienen Funken schl&auml;gt.</p>
<p>Die Luft ist grau, und wie in Kr&auml;mpfen<br />
Dr&auml;ngt der Himmel sich zu uns herab,<br />
Da&szlig; den polierten M&auml;nnern pl&ouml;tzlich<br />
Vom Kopf der Hut ins Kraute schie&szlig;t.</p>
<p>Und h&ouml;r nur, wie dort an der Stra&szlig;enecke<br />
Polizisten dr&ouml;hnen; es ist wohl der Rost,<br />
Der im Getriebe dieses Morgens knirscht.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Grauer Freund</title>
		<link>http://www.rauhfasler.de/2009/grauer-freund</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 10:32:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Ahnungen]]></category>
		<category><![CDATA[Asche]]></category>
		<category><![CDATA[Augen]]></category>
		<category><![CDATA[Freunde]]></category>
		<category><![CDATA[Grau]]></category>
		<category><![CDATA[Irrtümer]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Mittag]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Traum]]></category>
		<category><![CDATA[Wahn]]></category>

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		<description><![CDATA[Alter Freund, ich kenne Dich An deinem Aschegesicht. Beide Daumen legst du mir, Den Linken wie den Rechten, Hart auf meine Augen, Die ich vor dir Mit Lidern schnell verschloss. Wir sind einander &#228;hnlich, In einer solchen Stunde: Grau und mager Bin ich gleich dir, Krank an Ahnung, Die sich aus den alten, Den ersten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/wp-content/uploads/2009/07/phrenologie.jpg" class="floatbox" rev="group:4256 caption:`Unterrichtsmaterial f&uuml;r angehende Phrenologen. 60 Miniaturk&ouml;pfe (1831, Science Museum London)`"><img src="/wp-content/uploads/2009/07/phrenologie-300x199.jpg" alt="Unterrichtsmaterial f&uuml;r angehende Phrenologen. 60 Miniaturk&ouml;pfe (1831, Science Museum London)" title="Unterrichtsmaterial f&uuml;r angehende Phrenologen. 60 Miniaturk&ouml;pfe (1831, Science Museum London)" width="300" height="199" class="rand size-medium wp-image-4262" /></a></p>
<p>Alter Freund, ich kenne Dich<br />
An deinem Aschegesicht.<br />
Beide Daumen legst du mir,<br />
Den Linken wie den Rechten,<br />
Hart auf meine Augen,<br />
Die ich vor dir<br />
Mit Lidern schnell verschloss.</p>
<p>Wir sind einander &auml;hnlich,<br />
In einer solchen Stunde:<br />
Grau und mager<br />
Bin ich gleich dir,<br />
Krank an Ahnung,<br />
Die sich aus den alten,<br />
Den ersten Irrt&uuml;mern speist.</p>
<p>Und w&auml;hrend du mir<br />
Meinen Blick langsam brichst,<br />
H&ouml;r ich dich summen<br />
Von einer besseren,<br />
S&uuml;&szlig;lich mondstichigen,<br />
Traumstarren Welt.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Von Grau zu Grau</title>
		<link>http://www.rauhfasler.de/2008/von-grau-zu-grau</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Aug 2008 15:11:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewußtseinssturz]]></category>
		<category><![CDATA[Andeutungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gewebe]]></category>
		<category><![CDATA[Grau]]></category>
		<category><![CDATA[Nichts]]></category>
		<category><![CDATA[Wolken]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein grauer Vorhang w&#246;lbt sich mir entgegen sehr zur&#252;ckhaltend eine Geste fast sch&#252;chtern oder behutsam dahinter flie&#223;t Regen nur ein Ger&#228;usch das alles auff&#252;llt ich lege die Hand auf den w&#246;lbenden Stoff mache nur kurz einen Spalt ich denke vom nassen Pflaster unterscheidet sich nicht der Himmel es str&#246;mt von Grau zu Grau der Vorhang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/wp-content/uploads/2008/08/michaeltriegel_faltenwurf-oder-am-grabe-2005.jpg" class="floatbox" rev="group:383 caption:`Michael Triegel: Faltenwurf oder Am Grabe (2005)`"><img class="alignnone size-medium wp-image-386" title="Michael Triegel: Faltenwurf oder Am Grabe (2005)" src="/wp-content/uploads/2008/08/michaeltriegel_faltenwurf-oder-am-grabe-2005-163x300.jpg" alt="" width="163" height="300" /></a></p>
<p>Ein grauer Vorhang w&ouml;lbt sich mir entgegen sehr zur&uuml;ckhaltend eine Geste fast sch&uuml;chtern oder behutsam dahinter flie&szlig;t Regen nur ein Ger&auml;usch das alles auff&uuml;llt ich lege die Hand auf den w&ouml;lbenden Stoff mache nur kurz einen Spalt ich denke vom nassen Pflaster unterscheidet sich nicht der Himmel es str&ouml;mt von Grau zu Grau der Vorhang als er mir durch die Finger gleitet und wieder einschlie&szlig;t er w&ouml;lbt sich mir entgegen oder atmet jetzt lebendig ein wenig heben und senken im Faltenwurf (es sind immer die kleinsten Regungen alles entscheidend es schl&auml;gt ein Funken das Feuer) Wellen sind im Vorhang und jenseits ein Str&ouml;men gewaltig und unterschiedslos das Mark aus den Wolken flie&szlig;t in mir eine Bewegung auch eine Welle und schmal wie ein Schatten unm&ouml;glich zu sagen wo sie endet wo sie beginnt unm&ouml;glich zu f&uuml;hlen ob Schwere oder Leichtigkeit abnimmt der Regen aber versiegt und als es heller wurde der Vorhang zur&uuml;ckgezogen das obere auch vom unteren Grau getrennt leer ist es dazwischen und herein an dem sanften Vorhang vorbei flie&szlig;t jetzt die Leere die Webt &uuml;ber dem nassen Asphalt es zuckt in den Fetzen an den offenen Flanken der Scheibe nurnoch selten jetzt da alle Z&auml;rtlichkeit verschwunden</p>


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		<title>Morgens grau sehr fr&#252;h</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Mar 2008 19:11:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Bedeutungslos]]></category>
		<category><![CDATA[Grau]]></category>
		<category><![CDATA[leere Hüllen]]></category>
		<category><![CDATA[Morgen]]></category>

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		<description><![CDATA[An diesem Morgen ist den Dingen die Tiefe verlorengegangen und das Grau umsp&#252;lt alles hat den Horizont verschwinden lassen liegt am Boden unter meinem Fu&#223; genauso wie oben ein weit gespannter Deckel f&#252;r den Sarkophag und in mir grau alles eingef&#228;rbt mein Hirn ausgegossen ich schleiche nach Hause nach verlorener Schlacht Troja brennt vae victis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.slide.com/r/OGSD56TBwz9Ig4dErTTHxt39x3grh8wn?view=original"><img class="rand alignnone size-full wp-image-953" title="Dream Matter von 'sound_of_water'" src="/wp-content/uploads/2008/09/grau.jpg" alt="" width="400" height="297" /></a><br />
An diesem Morgen ist den Dingen die Tiefe verlorengegangen und das Grau umsp&uuml;lt alles hat den Horizont verschwinden lassen liegt am Boden unter meinem Fu&szlig; genauso wie oben ein weit gespannter Deckel f&uuml;r den Sarkophag und in mir grau alles eingef&auml;rbt mein Hirn ausgegossen ich schleiche nach Hause nach verlorener Schlacht Troja brennt vae victis und nach uns wird kommen nichts Nennenswertes an einem Baum tragen meine t&ouml;nernen Beine mich vorbei seine &Auml;ste hingekritzelt auf den grauen Hintergrund von einer krampfenden knotigen Hand und auf einem d&uuml;rren Ast ein winziges Nest durchfeuchtet wie alles vom gewesenen Regen kein Schutz so leer da&szlig; man nur hoffen kann es bleibe verlassen und vom H&uuml;gel hinab sehe ich ins Tal HERR lehre mich doch da&szlig; es ein Ende mit mir haben mu&szlig; sehe ins Tal auf die lichtlosen Geh&auml;use der Schl&auml;fer die hingestorbenen Stra&szlig;en und ich meine es sollte so bleiben da singt ein Vogel Dum spiramus und ich kann es nicht verhindern zu l&auml;cheln</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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