Tag-Archiv: Kinder

Scharren

Die Worte fallen welk Wie alte Gummibänder Vornüber aus den Mündern Zweier Jungen bleich. Sie zählen sich Einander Waren auf, Die sie begehren Müde und mit Krummer Ironie. Sie sind dabei Mit Druß gefüllt Wie alte Männer, Abgezahnt und Bis zum Bersten satt. Die Sonne gammelt Überhaupt im Himmel Und rinnt dort oben Allmählich durch den Mull, Der dürftig nur Das bläulich-schwarze deckt, Bald wird sie gänzlich Abgeflossen sein. Ein Rhythmus geht Glotzend um die Ecken Scharrend zieht er Eines [...]
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Zornige Bäume

Die Bäume sind zornig. Sie schwanken mit jeder Böe, in ihren Ästen zittert Entrüstung. Da sind Stimmen in der Luft oder es ist das Kreischen von Lastwagen auf der Fernstraße. Das Zimmer ist dunkel und auf einem runden, schweren Teppich liege ich flach auf dem Rücken, durch das Fenster betastet von den Zweigen, durch die [...]
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Auf der Schaukel

Auf der Schaukel kippt die Welt, Sie greift in die Magengrube, Es gibt keine Halbheit Auf einer Schaukel. Die Häuser stürzen in den Himmel, Der Boden frisst sie im Gegenzug. Der Himmel fließt über die Stirn, Rinnt in den Blick und brennt In den Augen, sie lachen, So, wie sie sind: ungläubig. Da! Ein Telefon singt In die Stille des Hofes Naiv seinen Kehrreim, aber auf was? Vom [...]
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  • Rauhfaseln?

    Zum Beispiel so:

    Ein Affe ohne Bäume, ohne eine Höhle, die gefüllt wäre mit warmen Leibern, ein Affe, dem die tröstliche Einfachheit abhandengekommen ist: die Alternative von Flucht oder Kampf nämlich, nach der sich unsere Körper sehnen.

    Hier gibt es mehr davon, Worte auf Worte, dem geneigten Leser präsentiert in mehreren Versuchsanordnungen.

  • Zufällig…