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	<title>Rauhfasler &#187; Leerstellen</title>
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	<description>Verbrauchende Versuche mit Wörtern</description>
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		<item>
		<title>Sag den Satz auf</title>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2011 10:29:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Erwachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Leerstellen]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachverwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Überdruß]]></category>

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		<description><![CDATA[II. Sag den Satz auf, sag den Satz Der dich wirklich etwas angeht Sprich nur mündlich, es wird Worte Bis zu dir nach Hause geben Laß uns noch ein Stückchen gehen Bis zum Rand Bis zum Rand Spiel die Karte, schlag den Ton Aus deinen Zähnen an den Pfahl Der Laterne, der steigt auf In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2011/05/le-pendu-tarot-de-marseille.jpg" class="floatbox" rev="group:13485 caption:`Le Pendu (Der Gehängte) Aus dem &rsaquo;Tarot de Marseille&lsaquo;`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2011/05/le-pendu-tarot-de-marseille-169x300.jpg" alt="" title="Le Pendu (Der Gehängte) Aus dem &rsaquo;Tarot de Marseille&lsaquo;" width="169" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-13490" /></a></p>
<p>II.</p>
<p>Sag den Satz auf, sag den Satz<br />
Der dich wirklich etwas angeht<br />
Sprich nur mündlich, es wird Worte<br />
Bis zu dir nach Hause geben<br />
Laß uns noch ein Stückchen gehen<br />
Bis zum Rand<br />
Bis zum Rand</p>
<p>Spiel die Karte, schlag den Ton<br />
Aus deinen Zähnen an den Pfahl<br />
Der Laterne, der steigt auf<br />
In weitem Bogen<br />
Noch bis fast<br />
Zum dritten Stock<br />
Es ist alles kompliziert<br />
Sehr kompliziert<br />
Ist noch das kleinste<br />
Sag den Satz auf<br />
Sag den Satz</p>
<p>Nimm den Hut, häng dich selbst<br />
An den Nagel, es ist alles<br />
Nur ein Spiel, du bist schon<br />
In den Knien viel zu steif<br />
Und wirst jeden morgen steifer<br />
Wirst mit jedem Morgen steifer<br />
Schon seit du von dir selbst<br />
Zu sagen lerntest, wer du bist<br />
Es ist alles nur ein Spiel<br />
Mit hohem Einsatz<br />
Spiel den Takt<br />
Spiel auf deiner<br />
Maultrommel<br />
Uns den Takt.<a name="ueberarbeitung"></a></p>
<p>Sag den Satz, der dich wirklich<br />
Etwas angeht, mach dich selbst<br />
Zum Gespött für den Anstand<br />
Die dich achten, achte wenig<br />
Man darf sich nicht achten lassen<span id="variantenlink" style="float:right;font-size:0.85em;font-variant:small-caps;"><a href="#" onclick="showStuff('gestrichen');hideStuff('ueberarbeitet');hideStuff('variantenlink');showStuff('variantenlink2');return false;">alte<br/>Fassung&#8230;</a></span><span id="variantenlink2" style="float:right;font-size:0.85em;font-variant:small-caps;display:none;"><a href="#" onclick="hideStuff('gestrichen');showStuff('ueberarbeitet');showStuff('variantenlink');hideStuff('variantenlink2');return false;">überarbeitete<br/>Fassung&#8230;</a></span><br />
<span id="ueberarbeitet">Sich nicht höher achten lassen<br />
Als bis dorthin, wo man selbst<br />
Die eigne Pose<br />
Nicht mehr glaubt.</span><span id="gestrichen" style="display:none;">Sich nicht mehr achten lassen<br />
Als man selbst sich seine Pose<br />
Glauben lernte<br />
Leider lernte<br />
Sie zu glauben.</span></p>
<hr />
<p><a href="http://www.rauhfasler.de/2011/unbehagen">&rarr;&ensp;Der erste Teil: &#0187;Unbehagen&#0171;</a></p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Fremdheit</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Mar 2011 09:48:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Leerstellen]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Mißverständnis]]></category>
		<category><![CDATA[Nacht]]></category>
		<category><![CDATA[Schweigen]]></category>
		<category><![CDATA[Spinnen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Fremdheit stakst mit ihren langen Spinnenbeinen Um jedes Wort, das sich jetzt aus Schweigen bildet, Das die Nacht im sauren Nimbus eines halben Wachseins zeugte, und das nun nicht mehr Zu töten ist, trotz aller unsrer Sätze. Und also kriechen Spinnen hinter jedem Wort hervor; Und also klingt mein joviales Lachen hohl, Während das Schweigen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2011/03/spinne2-300x300.jpg" alt="" title="" width="300" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-12598" /></p>
<p>Die Fremdheit stakst mit ihren langen Spinnenbeinen <br />
Um jedes Wort, das sich jetzt aus Schweigen bildet, <br />
Das die Nacht im sauren Nimbus eines halben <br />
Wachseins zeugte, und das nun nicht mehr<br />
Zu töten ist, trotz aller unsrer Sätze.</p>
<p>Und also kriechen Spinnen hinter jedem Wort hervor;<br />
Und also klingt mein joviales Lachen hohl,<br />
Während das Schweigen, von der Nacht gezeugt,<br />
Sich an meinen Brüsten hungrig saugend nährt,</p>
<p>Und dir obszöne Gesten macht:<br />
Wie sollten wir denn nicht<br />
Einander wütend in die Hände beißen?<br />
In bloßer Notwehr, während von uns jeder<br />
Für sich am andern doch bloß festen Halt,<br />
Und nur je Festigkeit zu finden hoffte.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Tollite portas</title>
		<link>http://www.rauhfasler.de/2010/tollite-portas</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 10:25:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Leerstellen]]></category>
		<category><![CDATA[Schweigen]]></category>
		<category><![CDATA[Stille]]></category>
		<category><![CDATA[Zwischenräume]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wasche meine Stirn im Licht der nackten Lampe, Ich halte Ausschau wie ein Tauchender nach dem Gradual Aus Licht und Schatten an der Zimmerdecke. Und gebe Acht, ohne ein Geräusch zu bleiben Um nicht durch Husten oder einen dumpfen Schritt Den Fluchtinstinkt der vierbeinigen Gedanken, Zu wecken, die mit Krallen fein wie Wimpern An [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/02/graduale.jpg" class="floatbox" rev="group:6008 caption:`Das GRADUALE VON ST. KATHARINENTAL um 1312, Luzern: Faksimile-Verlag o.J. [ca. 1980]`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/02/graduale-300x246.jpg" alt="" title="Das GRADUALE VON ST. KATHARINENTAL um 1312, Luzern: Faksimile-Verlag o.J. [ca. 1980]" width="300" height="246" class="rand size-medium wp-image-6010" /></a></p>
<p>Ich wasche meine Stirn im Licht der nackten Lampe,<br />
Ich halte Ausschau wie ein Tauchender nach dem Gradual<br />
Aus Licht und Schatten an der Zimmerdecke.</p>
<p>Und gebe Acht, ohne ein Geräusch zu bleiben<br />
Um nicht durch Husten oder einen dumpfen Schritt<br />
Den Fluchtinstinkt der vierbeinigen Gedanken,<br />
Zu wecken, die mit Krallen fein wie Wimpern<br />
An der Seele scharren.</p>
<p>Es gibt sie nicht, die Pflichtarbeit an Tagen,<br />
Der Reihe nach zu leisten, bis am Ende dann<br />
Irgendeine Wirklichkeit einzutauschen wäre,<br />
Gegen eine tarifierte Zahl von schwarzen Stempeln,<br />
Die Knecht Ruprecht einem abends auf die letzte Seite drückt<br />
Jenes angegilbten Schulhefts, das der Drangeimer nicht schlucken will &#8211;</p>
<p>Es gibt auch Reinheit nur als einen Traum im Schmutz geboren;<br />
Und Frieden nur als Wort, das Promisk durch Hände geht;<br />
Und Gott gibt es womöglich dort im bleichen Schweigen.</p>
<p>Reglos liegt mir auf der Klinke eine Hand.<br />
Stumm und steif bin ich auf eine Polsterbahre abgesunken &#8211;<br />
Man spart an Atmung und an Dielenknarren ohne Schritte.<br />
Dann wagen scheue Gedanken sich hinaus ins Freie<br />
Und klauben Späne aus dem aufgebrochnen Kopf.<br />
Im Magen dreht sich, wie die Welt sich dreht,<br />
Transparente Übelkeit und sondert grünes Licht</p>
<p>In alle Zwischenräume ab.<br />
Zwischenräume nennt man<br />
Spatien im Bleisatz,<br />
Wie ich gerade erst erfahren habe.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Hannas zweiter Brief</title>
		<link>http://www.rauhfasler.de/2009/hannas-zweiter-brief</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 09:48:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erzählen]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerliches Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Leerstellen]]></category>
		<category><![CDATA[Nacht]]></category>
		<category><![CDATA[Stille]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein lieber Jahn, du darfst nicht glauben, daß ich kein Mitgefühl mit dir hätte. Natürlich geht es mir nah, wenn ich mir vorstelle, wie du mitten in der Nacht entdeckst, daß in deiner Uhr ein Ameisenherz schlägt. Und überhaupt solltest du mir keine Kaltblütigkeit unterstellen. &#8211; Aber wir wollen nicht streiten. Es ist ja auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/wp-content/uploads/2009/09/leeres-büro.jpg"><img src="/wp-content/uploads/2009/09/leeres-büro-300x225.jpg" alt="Leeres Büro" title="Leeres Büro" width="300" height="225" class="rand size-medium wp-image-4943" /></a></p>
<p>Mein lieber Jahn,</p>
<p>du darfst nicht glauben, daß ich kein Mitgefühl mit dir hätte. Natürlich geht es mir nah, wenn ich mir vorstelle, wie du mitten in der Nacht entdeckst, daß in deiner Uhr ein Ameisenherz schlägt. Und überhaupt solltest du mir keine Kaltblütigkeit unterstellen. &#8211; Aber wir wollen nicht streiten. Es ist ja auch ganz unnötig, weil wir doch im Grunde schon eine Übereinkunft gefunden haben: du hast mir geantwortet &#8211; wir können beginnen.</p>
<p>Du bezweifelst, daß ich mir den richtigen Adressaten ausgesucht habe. Aber daran besteht überhaupt kein Zweifel. Wie schnell du begriffen hast, welche Spielregeln zwischen uns gelten werden! Mitten aus der Nacht hast du mir geschrieben und damit gleich zu Anfang die meisten meiner Vermutungen bestätigt.</p>
<p>Ich will dir von einem Freund erzählen. Er ist Nachtwächter, nicht aus mangelnder Begabung für irgendeine Arbeit, die man Tagsüber macht, sondern aus einer erstaunlichen Leidenschaft für die Nacht. Von ihm könntest du einiges lernen, mein furchtsamer, hochgeschätzter Jahn. Er heißt Paavali, soviel kann ich dir verraten, und ist ein mürrischer, schwieriger Mensch. Aber wenn Paavali von seinen Kontrollgängen in dem labyrinthischen Bürohaus erzählt, von der Endlosigkeit der Flure und seinen Entdeckungen genau zu der Stunde, wenn alles restlos still geworden ist &#8211; wenn Paavali davon erzählt, ist er sanft und hochherzig. Paavali sagt, daß er in dieser Stille Geräusche hören kann, die so leise sind, daß sie ganz ohne Grund entstehen. <span id="more-4939"></span></p>
<p>Er hört geflüsterte Sätze, Gesang von Vögeln und das Knirschen und Donnern von Eisschollen, obwohl der Nordpol weit entfernt ist. Er hört den Nachhall von Flüchen und Selbstbezichtigungen, die am Tage gar nicht laut ausgesprochen wurden. Und er hört die Furcht der Menschen, die von den Umständen zu ihrer Arbeit gezwungen werden. Ich habe nicht verstanden, wie man Furcht hören kann. Paavali hat erklärt, sie bleibe als feine, hintergründige Schwingung in den Räumen zurück, als ein Vibrieren der Wände; oder wie der Gesang von Wracks, wenn Strömungen sie auf dem Meeresgrund schwanken lassen. So hat es Paavali beschrieben.</p>
<p>Und du, Jahn, hörst den Herzschlag einer Ameise. Das solltest du nicht als belanglos abtun oder dir Sorgen über die Klarheit deiner Sinne machen. Bemühe dich im Gegenteil beim nächsten Mal, genauer hinzuhören &#8211; vielleicht findest du etwas heraus. Ich werde Paavali jedenfalls von dir grüßen.</p>
<p>Ich will dir auch noch etwas geben, um dich für deine Schlaflosigkeit zu entschädigen. Du wirst dich ja schon gefragt haben, was die Adresse auf dem Zettel zu bedeuten hat, den ich in diesen Brief gelegt habe. Jener Ort liegt nicht zu weit von deinem zu Hause entfernt. Fahre dorthin und ich verspreche dir, daß du Entdeckungen machen wirst.</p>
<p>Viel Glück wünscht dir<br />
Hanna</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[poste restante]]></series:name>
	</item>
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		<title>Verästelung</title>
		<link>http://www.rauhfasler.de/2009/veraestelung</link>
		<comments>http://www.rauhfasler.de/2009/veraestelung#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 10:50:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Abend]]></category>
		<category><![CDATA[Bäume]]></category>
		<category><![CDATA[Himmel]]></category>
		<category><![CDATA[Leerstellen]]></category>
		<category><![CDATA[Notwendiges]]></category>
		<category><![CDATA[Schweigen]]></category>
		<category><![CDATA[Unruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Wahrheit des Schweigens: Verzichtbar sind die meisten Worte Meistens. Aber die Uhr, die ich nicht brauche, Schwingt sich doch unruhig Im Kreis. So überwindet die exakte Wissenschaft Noch die letzte Leerstelle: Durch Pedanterie. Aber mir erscheinen die Bäume, Während sich eine Verästelung Meiner unvermeidlichen Frage In ihren Kronen fängt, Anstatt hineinzustürzen In den bodenlosen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/wp-content/uploads/2009/07/lange-soehne-cabaret-tourbillon-sekundenstopp.jpg" class="floatbox" rev="group:4165 caption:`Sekundenstopp-Mechanismus Des &#039;Cabaret Tourbillon&#039; von A. Lange &amp; Söhne`"><img src="/wp-content/uploads/2009/07/lange-soehne-cabaret-tourbillon-sekundenstopp-269x300.jpg" alt="Sekundenstopp-Mechanismus des &#039;Cabaret Tourbillon&#039; von A. Lange &amp; Söhne" title="Sekundenstopp-Mechanismus Des &#039;Cabaret Tourbillon&#039; von A. Lange &amp; Söhne" width="269" height="300" class="rand size-medium wp-image-4167" /></a></p>
<p>Die Wahrheit des Schweigens:<br />
Verzichtbar sind die meisten Worte<br />
Meistens.<br />
Aber die Uhr, die ich nicht brauche,<br />
Schwingt sich doch unruhig<br />
Im Kreis.<br />
So überwindet die exakte Wissenschaft<br />
Noch die letzte Leerstelle:<br />
Durch Pedanterie.<br />
Aber mir erscheinen die Bäume,<br />
Während sich eine Verästelung<br />
Meiner unvermeidlichen Frage<br />
In ihren Kronen fängt,<br />
Anstatt hineinzustürzen<br />
In den bodenlosen Abendhimmel &#8211;<br />
Mir erscheinen die Bäume<br />
Unvermeidlich.</p>


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