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	<title>Rauhfasler &#187; Mädchen</title>
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	<description>Verbrauchende Versuche mit Wörtern</description>
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		<title>Hohes Meridium</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 11:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
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		<category><![CDATA[Geräusch]]></category>
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		<description><![CDATA[An den Stiefeln eines M&#228;dchens Leckt von unten her Der Stra&#223;enschmutz. Da wird sie pl&#246;tzlich angesto&#223;en Von einem, der Erkannte nicht &#220;ber die spitze Fleischt&#252;te hinweg, Den Weg, als er sich einen Fetten Brocken Mittagsmahl Auf der Bahnsteigbr&#252;cke zusteckte. Halb wendet er sich, murmelt, Und wei&#223;e So&#223;e netzt sein Kinn. Wie beim B&#228;cker dann die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/01/brotschneider.jpg" class="floatbox" rev="group:5741 caption:`Brotschneider von elta`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/01/brotschneider-300x250.jpg" alt="" title="Brotschneider von elta" width="300" height="250" class="rand size-medium wp-image-5745" /></a></p>
<p>An den Stiefeln eines M&auml;dchens<br />
Leckt von unten her<br />
Der Stra&szlig;enschmutz.<br />
Da wird sie pl&ouml;tzlich angesto&szlig;en<br />
Von einem, der Erkannte nicht<br />
&Uuml;ber die spitze Fleischt&uuml;te hinweg,<br />
Den Weg, als er sich einen<br />
Fetten Brocken Mittagsmahl<br />
Auf der Bahnsteigbr&uuml;cke zusteckte.<br />
Halb wendet er sich, murmelt,<br />
Und wei&szlig;e So&szlig;e netzt sein Kinn.</p>
<p>Wie beim B&auml;cker dann die Brots&auml;ge<br />
Seufzend einen Leib zerteilt.<br />
Ein Dutzend Menschen steht<br />
Schweigend dabei als Totenwache.<br />
Aus schlechtem Lehm gebacken ist<br />
Die B&auml;ckersfrau, die dumpf<br />
Die ganze Schar f&uuml;r dieses Mal ern&auml;hrt.<br />
Sie l&auml;chelt bleich wie Winterlicht<br />
Zum Geld, das blaue Finger<br />
Reichen vor dem Abschied<br />
Ohne Gru&szlig; und Blick.</p>
<p>Von Nachtgedanken h&auml;tte ich,<br />
Als aller Schlaf sich z&auml;h entzog,<br />
Das Gl&uuml;hwurmlicht abpressen sollen,<br />
Es in einer Pillendose einzusammeln &#8211;<br />
Die w&auml;re jetzt in einer Tasche<br />
Meiner Brust, ich h&auml;tte<br />
Bei mir Leuchten es<br />
Mir statt all diesem vorzustellen.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Schleusenbr&#252;cke</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 10:17:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Grau]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Regen]]></category>
		<category><![CDATA[Schiff]]></category>
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		<description><![CDATA[Regenwolken &#252;bers&#228;ttigt Ineinander und ein Bauch W&#246;lbt sich oben zwischen ihnen, W&#246;lbt sich dunkel, schwer und satt, St&#252;tzt sich zwischen zweien Betonierten T&#252;rmen ab &#8211; Da&#223; er sich am Glas nicht schneidet Oder an Antennen sticht: Schwestern, Br&#252;der Stra&#223;eng&#228;nger, Blast die Backen, spitzt die M&#252;nder! Und die Schleusenbr&#252;cke schwitzt Graue Flecken und die Schuten Sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/wp-content/uploads/2009/11/antenna.jpg" class="floatbox" rev="group:5245 caption:`Antenne`"><img src="/wp-content/uploads/2009/11/antenna-300x156.jpg" alt="Antenne" title="Antenne" width="300" height="156" class="rand size-medium wp-image-5248" /></a></p>
<p>Regenwolken &uuml;bers&auml;ttigt<br />
Ineinander und ein Bauch<br />
W&ouml;lbt sich oben zwischen ihnen,<br />
W&ouml;lbt sich dunkel, schwer und satt,<br />
St&uuml;tzt sich zwischen zweien<br />
Betonierten T&uuml;rmen ab &#8211;<br />
Da&szlig; er sich am Glas nicht schneidet<br />
Oder an Antennen sticht:<br />
Schwestern, Br&uuml;der Stra&szlig;eng&auml;nger,<br />
Blast die Backen, spitzt die M&uuml;nder!</p>
<p>Und die Schleusenbr&uuml;cke schwitzt<br />
Graue Flecken und die Schuten<br />
Sind zum Sinken fast beladen.</p>
<p>Da, ein M&auml;dchen, noch ein junges,<br />
Eines, das sich selbst befl&uuml;stert,<br />
Spricht vom Ernst, es klingt beschw&ouml;rend,<br />
Gurrt und kichert, und die Augen<br />
Brechen sich in Wagenscheiben.</p>
<p>Schau, dort hinten schwillt die Sonne<br />
Kurz vorm Sinken nochmal bronzen,<br />
Abgetrieben in dem T&uuml;mpel<br />
Und sie z&uuml;ndet B&auml;ume an:</p>
<p>Wahllos flackert gelbes Feuer<br />
Um die r&auml;udekranken &Auml;ste<br />
Und wir &uuml;ber Humustiefen<br />
Sind zum Stehempfang nur G&auml;ste.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wolfshunde</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 10:03:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Abgleiten]]></category>
		<category><![CDATA[Autos]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Gefahr]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtleben]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Hundewiesen m&#228;hen sich von selbst: Macht alle Wege gerade! Da sind B&#228;ume, sie bedecken ihre nackten &#196;ste Hastig beim ersten Licht nach dieser Nacht Mit Blattwerk, aus dem jedoch die Faden scheinen. Zum Schmuck tragen sogar die &#246;ffentlichen Pl&#228;tze Jeweils ein sorgenvolles Gesicht. Und sieh, wie die Motorhauben z&#246;gern, Trotz ihres Hungers fressen sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/wp-content/uploads/2009/07/wolfshund.jpg" class="floatbox" rev="group:4348 caption:`Krankenschwester mit Irischem Wolfshund (Sunnybrook100 via Flickr)`"><img src="/wp-content/uploads/2009/07/wolfshund-188x300.jpg" alt="Krankenschwester mit Irischem Wolfshund (Sunnybrook100 via Flickr)" title="Krankenschwester mit Irischem Wolfshund (Sunnybrook100 via Flickr)" width="188" height="300" class="rand size-medium wp-image-4353" /></a></p>
<p>Die Hundewiesen m&auml;hen sich von selbst:<br />
Macht alle Wege gerade!<br />
Da sind B&auml;ume, sie bedecken ihre nackten &Auml;ste<br />
Hastig beim ersten Licht nach dieser Nacht<br />
Mit Blattwerk, aus dem jedoch die Faden scheinen.</p>
<p>Zum Schmuck tragen sogar die &ouml;ffentlichen Pl&auml;tze<br />
Jeweils ein sorgenvolles Gesicht.<br />
Und sieh, wie die Motorhauben z&ouml;gern,<br />
Trotz ihres Hungers fressen sie<br />
Die Passanten jetzt noch nicht.<br />
Aber sch&ouml;ne M&auml;dchen f&uuml;hren ihre Schwestern,<br />
Alte M&auml;nner ihren Grimm<br />
Und Wolfshunde ihre Herrn spazieren.</p>
<p>Als aus den Lautsprechern dann pl&ouml;tzlich<br />
Eine gro&szlig;e Stimme spricht,<br />
In das allgemeine Sinnen geradewegs<br />
Und in die laue Luft hinein:<br />
Der geplante Anschlu&szlig; ist nun doch verloren<br />
Und das Ziel wird kein nennenswertes sein.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Regengespr&#228;ch</title>
		<link>http://www.rauhfasler.de/2009/regengespraech</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Jun 2009 10:35:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Ferne]]></category>
		<category><![CDATA[Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Leerstellen]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Regen]]></category>
		<category><![CDATA[Sehnsucht]]></category>

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		<description><![CDATA[Regen dringt in alle Zwischenr&#228;ume, Und wischt Gespr&#228;che wahllos aus der Luft; Ist mir hinter die Ohren gesprungen, Er f&#228;hrt jetzt wie ein Finger dort entlang. Ein M&#228;dchen zeigt vor ich her Wie sie Fahrrad fahren w&#252;rde, ihre H&#228;nde Sind sehnig und scheinbar kalt In der leeren Luft, die uns nicht geh&#246;rt. Zu dir &#252;ber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/akabizarro/3419449582/"><img src="/wp-content/uploads/2009/06/regenhand-199x300.jpg" alt="&quot;All is silence when it rains&quot; von Bizarro (via Flickr)" title="&quot;All is silence when it rains&quot; von Bizarro (via Flickr)" width="199" height="300" class="rand size-medium wp-image-3841" /></a></p>
<p>Regen dringt in alle Zwischenr&auml;ume,<br />
Und wischt Gespr&auml;che wahllos aus der Luft;<br />
Ist mir hinter die Ohren gesprungen,<br />
Er f&auml;hrt jetzt wie ein Finger dort entlang.</p>
<p>Ein M&auml;dchen zeigt vor ich her<br />
Wie sie Fahrrad fahren w&uuml;rde, ihre H&auml;nde<br />
Sind sehnig und scheinbar kalt<br />
In der leeren Luft, die uns nicht geh&ouml;rt.</p>
<p>Zu dir &uuml;ber einige Kontinente,<br />
Die der Wind um mich her behauptet<br />
Gehen alle Vermutungen, die ich verschweige.</p>
<p>Dort aber redet irgendwer gesch&auml;ftig<br />
Zu sich selbst unter seinem Schirm<br />
Ich gr&uuml;&szlig;e ihn so fl&uuml;chtig,<br />
Da&szlig; niemand es sieht.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Hoher Fr&#252;hling</title>
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		<pubDate>Sun, 11 May 2008 10:03:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Editor's Choice]]></category>
		<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Frühling]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Primatisch]]></category>
		<category><![CDATA[Umbrüche]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Fr&#252;hling steht in vollem Saft Im Gras hockt eine fette Taube Sp&#228;ht stolz umher Und sinnt auf Paarung Es geht ein lauer Wind Der z&#252;gellos hinein Ins aufgespannte Laken f&#228;hrt Das zittert wei&#223; keusch auf Und tr&#228;umt von frischem Schwei&#223; Derweil im W&#228;scheleinenwinkel Klebt seidenzart ein Spinnennest Es ist schon aufgebrochen Zweidutzend neugeborne Spinnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://pixels.mimetica.org/"><img class="size-medium wp-image-1118" title="Pflanzenschlange" src="/wp-content/uploads/2008/09/pflanzenschlange-300x201.jpg" alt="Foto von Sylvan A. Dieckmann" width="300" height="201" /></a>
<p>Der Fr&uuml;hling steht in vollem Saft<br />
Im Gras hockt eine fette Taube<br />
Sp&auml;ht stolz umher<br />
Und sinnt auf Paarung</p>
<p>Es geht ein lauer Wind<br />
Der z&uuml;gellos hinein<br />
Ins aufgespannte Laken f&auml;hrt<br />
Das zittert wei&szlig; keusch auf<br />
Und tr&auml;umt von frischem Schwei&szlig;</p>
<p>Derweil im W&auml;scheleinenwinkel<br />
Klebt seidenzart ein Spinnennest<br />
Es ist schon aufgebrochen<br />
Zweidutzend neugeborne Spinnen<br />
Auf Beinen fein wie Wimpern<br />
Warten einen Atemzug<br />
Und werden dann<br />
Von leichtem Wind<br />
&Uuml;ber das Laken fortgetragen</p>
<p>Das gibt als es die Sch&ouml;&szlig;e hebt<br />
Den Anblick eines M&auml;dchens frei<br />
Ein M&auml;dchen gertengleich<br />
Es beugt sich in der H&uuml;fte<br />
Und aus dem rosenzarten Munde<br />
Bricht sich ein Schwall die Bahn<br />
Der niedergeht auf L&ouml;wenzahn</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Gesandtschaft</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Apr 2008 15:36:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewußtseinssturz]]></category>
		<category><![CDATA[Wegkreuzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Fortkommen]]></category>
		<category><![CDATA[Himmel]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Schmutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Himmel ist beh&#228;ngt mit schlaffen Skulpturen darunter knrischt mein Zug ins &#214;de vorbei an kr&#228;nklichen Fichten Feldern die sich obsz&#246;n ausstrecken mir gegen&#252;ber verachtet ein M&#228;dchen die Welt aus gelangweilten Augen mit unreiner Haut um das M&#252;ndchen das eine bittere Greisin nicht beachten w&#252;rde aus Gewohnheit da h&#228;lt ein Bus mitten im Nichts und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/wp-content/uploads/2008/09/laterne.jpg" class="floatbox" rev="group:1036 caption:`Laterne vor Stahl (von Janus Blattschneider)`"><img class="rand alignnone size-medium wp-image-1035" title="Laterne vor Stahl (von Janus Blattschneider)" src="/wp-content/uploads/2008/09/laterne-300x202.jpg" alt="" width="300" height="202" /></a></p>
<p>Der Himmel ist beh&auml;ngt mit schlaffen Skulpturen darunter knrischt mein Zug ins &Ouml;de vorbei an kr&auml;nklichen Fichten Feldern die sich obsz&ouml;n ausstrecken mir gegen&uuml;ber verachtet ein M&auml;dchen die Welt aus gelangweilten Augen mit unreiner Haut um das M&uuml;ndchen das eine bittere Greisin nicht beachten w&uuml;rde aus Gewohnheit da h&auml;lt ein Bus mitten im Nichts und der einzige Insasse springt heraus in eine tiefe Pf&uuml;tze es schert ihn wenig die Augen fliegen kurz auf aber kehren leer von ihrer Suche zur&uuml;ck jetzt kommt eine Ortschaft heran der Himmel wird grau und mannhaft die Ortschaft ist br&uuml;chig ich bin froh &uuml;ber mein Sitzenbleiben aber es steht auf das M&auml;dchen angelangt an ihrem beliebigen zu Hause ein kleines Opfer des Zufalls so steht sie auf es klingt weltm&auml;nnisch die Ansage dieser Zug ein Abgesandter aus der Neuen Welt sie steht auf ihr Finger schie&szlig;t ihr in den Mund sie l&auml;&szlig;t als Andenken ein magres Kaugummi unter der Lehne es f&auml;hrt weiter mit der Gesandtschaft mit mir ich bin Froh &uuml;ber mein Sitzenbleiben</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Hilflosigkeit</title>
		<link>http://www.rauhfasler.de/2007/hilflosigkeit</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Aug 2007 15:49:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wegkreuzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Irrtümer]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Schäbig]]></category>

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		<description><![CDATA[Mich &#252;berkommt gro&#223;e Wehmut beim Anblick der Abs&#228;tze eines M&#228;dchens die vor mir auf der Rolltreppe steht. Ihre Schuhe sind ausladend wie Frachtk&#228;hne, die Abs&#228;tze kurz und gedrungen wie ihre Beine. Diese Abs&#228;tze waren einmal wei&#223;, jetzt aber sind sie schmutzig und abgewetzt. Ich erkenne den Grund, als ich sie (wir sind inzwischen am Ende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mich &uuml;berkommt gro&szlig;e Wehmut beim Anblick der Abs&auml;tze eines M&auml;dchens die vor mir auf der Rolltreppe steht. Ihre Schuhe sind ausladend wie Frachtk&auml;hne, die Abs&auml;tze kurz und gedrungen wie ihre Beine. Diese Abs&auml;tze waren einmal wei&szlig;, jetzt aber sind sie schmutzig und abgewetzt. Ich erkenne den Grund, als ich sie (wir sind inzwischen am Ende der Rolltreppe angekommen) einige Schritte machen sehe: Ihr nach forne gesetzter Fu&szlig; knickt bei jedem Schritt zur Seite, weil sie es nicht versteht, auf ihren Abs&auml;tzen zu gehen. Die Sch&auml;fte dieser fatalen Abs&auml;tze schleifen mit jedem Schritt, jedem halben Einknicken des Fu&szlig;gelenkes, auf dem Boden &#8211; die Lastk&auml;hne laufen auf Grund. &Uuml;berw&auml;ltigend hilflos.</p>


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