Eine konfabulierteKonfabulation ist »die Produktion von objektiv falschen Aussagen« bzw. von Märchen (lat. fabula), wobei der Konfabulierende von der Gültigkeit seiner Aussagen mehr oder weniger fest überzeugt ist. Es kann eine hirn­organische Störung zugrunde­liegen oder auch der bei Gesunden gelegentlich vorkommende Drang, sich an mehr zu erinnern, als tatsächlich der Fall ist (z.B. bei Kindheits­erinnerungen oder bei der Befragung eines Zeugen vor Gericht; es sind sog. provozierte K.).
  Die spontane K. liegt vor, wenn die Fähigkeit gestört ist, eigene Einfälle von realen Sach­verhalten zu unterscheiden. (»Patients with Korsakoff's syndrome characteristically confabulate by guessing an answer or imagining an event and then mistaking their guess or imagination for an actual memory. [Wikipedia]«
Realienkunde, ein Thesaurus, bar jeder Notwendigkeit assoziiert, eine Sammlung von Marginalien, über die im Unklaren zu bleiben, ich nicht auf mich nehmen wollte. Dem geneigten Leser im jeweiligen Kontext unterbreitet, in alphabetischer Ordnung. Anregungen für weitere Stichworte werden gerne entgegengenommen.

Tag-Archiv: Nacht

vereinzelte schauer

der donner ist hinter der imbißbude einen kiesweg runter bis zu den garagen wo die laternen weit außeinandertreten und die schatten messer in zig taschen bei sich tragen der regen malt ruhig und selbstvergessen, er ist einfältig oder blödsinnig der regen fließt am bordstein zusammen und gurgelt und hallt durch einen vergitterten abfluß schließlich versiegt [...]
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Residuum

Ich halte meinen Atem an, Und steige auf zum Dach: Dort warte ich, Bis alle Nachbarn schlafen Und bis der Wind kommt, Der unter die Schindeln geht, Und zwischen den Sparren, Hinter den Bahnen Aus mürbem Bitumen Rauscht und Wellen schlägt. So verlischt die Welt. Ich aber nehme Maß An Antares, im Augenblick Da er [...]
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Kastanienblüte

Zwischen Gedanken blitzen Klingen, Aus allen Lichtern spricht Im weiten Rund der nackten Nacht Die leichte Beute wunderbar. Die Freunde stehen beiderseits Unsichtbare Wacht für mich, Im hohen, fensterlosen Bau, Aus alledem errichtet, was Einer, so wie ich, erinnern kann, Aus allen Tagen, allem Leben, das Unwahrscheinlich hingestreckt, Süß riecht wie Kastanienblüte. Ich aber nehme [...]
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  • Rauhfaseln?

    Zum Beispiel so:

    Der einzige Drogentrip, auf den ich wirklich nicht verzichten möchte, sind Nächte, in denen ich aus Angst nicht schlafen kann.

    Hier gibt es mehr davon, Worte auf Worte, dem geneigten Leser präsentiert in mehreren Versuchsanordnungen.

  • Zufällig…