Tag-Archiv: Selbstähnlichkeit

Wellenfunktion

Die unterspülenden Gesichte Im Tropfenfluß der Nächte In Formeln zu fassen, um Damit schwierige Berechnungen, Zum Beispiel des Integrals, Anzustellen. Wie verbirgt sich ein Träumer So geschickt vor sich selbst? Ist es jener Zustand Der Superposition, das ist: Das prinzipielle Überallsein eines Abgeschiedenen Elementarteilchens? Immer steht das Allerkleinste In geheimer Entsprechung zu Dem Größeren, und also Ist der Schlaf ein Teilchenbeschleuniger, Und ich war nach Schrödinger Nicht geradezu dort, wo Meine Mundwinkel im [...]
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Traumach

Mich träumte und ach Wie stecken mir die Bilder In den Sohlen Als Reißzwecken. Ich setze die Schritte Mit viel Bedacht So werden die Gehsteige lang. Höre, ich habe gesehen Daß Du Und du warst nicht Du. Ich gestehe Dem Telefon Der klingenden Leere Zwischen den Tönen Wie in mir Der Herzmuskel immer Noch krampft.
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Für alles Verpasste

Das Nachhinein ist feige, Es macht seine Vorschläge Mit sicherem Gespür für alles Verpasste Erst dann, wenn der Haftungsausschluß Ganz und gar keine Lücken mehr hat, Wenn die schwarze Katze schon brütet Über verschütteter Milch. Die Tage sind lau, sie scheuen Strapazen Und ihre glänzenden Möglichkeiten Zeigen sie grinsend nach Ablauf der Frist, Wenn ein faltiger Schlaf Schon mit speckigen Laken winkt, Den brakigen Schweiß aufzufangen Der aus [...]
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  • Rauhfaseln?

    Zum Beispiel so:

    Ruckweise zählt das Uhrwerk Sekunden, aber die Zeit fließt nicht mechanisch. Sie reicht dir bis zum Hals und es wechseln die Gezeiten: kommt die Flut wird dir der Atem knapp, ebbt die Zeit, dann mußt du frieren mit nassen Knien.

    Hier gibt es mehr davon, Worte auf Worte, dem geneigten Leser präsentiert in mehreren Versuchsanordnungen.

  • Zufällig…