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	<title>Rauhfasler &#187; Sprachverwicklung</title>
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	<description>Verbrauchende Versuche mit Wörtern</description>
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		<title>Glimpfen warm im Moor</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 10:41:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Knochen]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Schatten]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Spinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachverwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Nymphen glimpfen um den Teich, Den Lurch ziert fremdes Federkleid, Das Blesshuhn fliegt die Blässe an, Der Jäger hängt erschöpft vom Kolben. Die Sonne geht heut überland, Sie spielt zum Banjo Messingtröte, Sie singt von langen Straßen, Und warm glüht ihr Refrain im Staub. Knochen von drei Farmerstöchtern Stehen aus dem Schilfmoor auf, Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2011/03/Tröte.jpg"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2011/03/Tröte-300x105.jpg" alt="" title="Eine Tröte" width="300" height="105" class="rand size-medium wp-image-12605" /></a></p>
<p>Die Nymphen glimpfen um den Teich,<br />
Den Lurch ziert fremdes Federkleid,<br />
Das Blesshuhn fliegt die Blässe an,<br />
Der Jäger hängt erschöpft vom Kolben.</p>
<p>Die Sonne geht heut überland,<br />
Sie spielt zum Banjo Messingtröte,<br />
Sie singt von langen Straßen,<br />
Und warm glüht ihr Refrain im Staub.</p>
<p>Knochen von drei Farmerstöchtern<br />
Stehen aus dem Schilfmoor auf,<br />
Sie tanzen und man hört es dann<br />
Fröhlich klimpern rundherum,<br />
Um ihre bloßen Beckenpfannen.</p>
<p>Das Leben ist ein breiter Strom,<br />
Auf dem die Eintagsfliegen schweben.<br />
Die Spinnen grüßen nebenbei<br />
Sehr artig aus den Schatten, wo<br />
Sie feine Silberstreife weben.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Sag den Satz auf</title>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2011 10:29:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Erwachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Leerstellen]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachverwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Überdruß]]></category>

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		<description><![CDATA[II. Sag den Satz auf, sag den Satz Der dich wirklich etwas angeht Sprich nur mündlich, es wird Worte Bis zu dir nach Hause geben Laß uns noch ein Stückchen gehen Bis zum Rand Bis zum Rand Spiel die Karte, schlag den Ton Aus deinen Zähnen an den Pfahl Der Laterne, der steigt auf In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2011/05/le-pendu-tarot-de-marseille.jpg" class="floatbox" rev="group:13485 caption:`Le Pendu (Der Gehängte) Aus dem &rsaquo;Tarot de Marseille&lsaquo;`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2011/05/le-pendu-tarot-de-marseille-169x300.jpg" alt="" title="Le Pendu (Der Gehängte) Aus dem &rsaquo;Tarot de Marseille&lsaquo;" width="169" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-13490" /></a></p>
<p>II.</p>
<p>Sag den Satz auf, sag den Satz<br />
Der dich wirklich etwas angeht<br />
Sprich nur mündlich, es wird Worte<br />
Bis zu dir nach Hause geben<br />
Laß uns noch ein Stückchen gehen<br />
Bis zum Rand<br />
Bis zum Rand</p>
<p>Spiel die Karte, schlag den Ton<br />
Aus deinen Zähnen an den Pfahl<br />
Der Laterne, der steigt auf<br />
In weitem Bogen<br />
Noch bis fast<br />
Zum dritten Stock<br />
Es ist alles kompliziert<br />
Sehr kompliziert<br />
Ist noch das kleinste<br />
Sag den Satz auf<br />
Sag den Satz</p>
<p>Nimm den Hut, häng dich selbst<br />
An den Nagel, es ist alles<br />
Nur ein Spiel, du bist schon<br />
In den Knien viel zu steif<br />
Und wirst jeden morgen steifer<br />
Wirst mit jedem Morgen steifer<br />
Schon seit du von dir selbst<br />
Zu sagen lerntest, wer du bist<br />
Es ist alles nur ein Spiel<br />
Mit hohem Einsatz<br />
Spiel den Takt<br />
Spiel auf deiner<br />
Maultrommel<br />
Uns den Takt.<a name="ueberarbeitung"></a></p>
<p>Sag den Satz, der dich wirklich<br />
Etwas angeht, mach dich selbst<br />
Zum Gespött für den Anstand<br />
Die dich achten, achte wenig<br />
Man darf sich nicht achten lassen<span id="variantenlink" style="float:right;font-size:0.85em;font-variant:small-caps;"><a href="#" onclick="showStuff('gestrichen');hideStuff('ueberarbeitet');hideStuff('variantenlink');showStuff('variantenlink2');return false;">alte<br/>Fassung&#8230;</a></span><span id="variantenlink2" style="float:right;font-size:0.85em;font-variant:small-caps;display:none;"><a href="#" onclick="hideStuff('gestrichen');showStuff('ueberarbeitet');showStuff('variantenlink');hideStuff('variantenlink2');return false;">überarbeitete<br/>Fassung&#8230;</a></span><br />
<span id="ueberarbeitet">Sich nicht höher achten lassen<br />
Als bis dorthin, wo man selbst<br />
Die eigne Pose<br />
Nicht mehr glaubt.</span><span id="gestrichen" style="display:none;">Sich nicht mehr achten lassen<br />
Als man selbst sich seine Pose<br />
Glauben lernte<br />
Leider lernte<br />
Sie zu glauben.</span></p>
<hr />
<p><a href="http://www.rauhfasler.de/2011/unbehagen">&rarr;&ensp;Der erste Teil: &#0187;Unbehagen&#0171;</a></p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Daß</title>
		<link>http://www.rauhfasler.de/2011/dass</link>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2011 09:54:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Dasein]]></category>
		<category><![CDATA[Himmel]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Nacht]]></category>
		<category><![CDATA[Nichts]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachverwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Wolken]]></category>

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		<description><![CDATA[Daß da was ist Doch viel nicht ist Ja, nicht viel ist Und doch was ist Da wo nichts war Jetzt doch was ist Schon nichts mehr ist Und mir der Käse flau im Magen liegt Er war wohl doch schon überreif, mein Schatz, Die Geigen spielen nicht mehr Amboßwolken Mit den heisren Cellos vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2011/04/dreivögel.jpg"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2011/04/dreivoegel-weiss-300x280.jpg" alt="" title="Jacariniammer (Volatinia jacarina)" width="300" height="300" class="rand size-medium wp-image-12890" /></a></p>
<p>Daß da was ist<br />
Doch viel nicht ist<br />
Ja, nicht viel ist<br />
Und doch was ist<br />
Da wo nichts war<br />
Jetzt doch was ist<br />
Schon nichts mehr ist<br />
Und mir der Käse flau im Magen liegt<br />
Er war wohl doch schon überreif, mein Schatz,<br />
Die Geigen spielen nicht mehr Amboßwolken<br />
Mit den heisren Cellos vor den Pauken:<br />
Der Himmel auf der andren Straßenseite hatte eben<br />
Doch noch ein gestrichen volles Maß an Tageslicht?<br />
Jetzt liegt er da, ganz so wie dunkelblaue Tinte<br />
Und gebiert sich nur noch selbst<br />
In immer weiter ausgedehnten Kreisen:<br />
Ein leichter Kopfschmerz malt Fraktale an die Strin<br />
Von innen und die Geigen schweigen weiter:<br />
Daß aber da was<br />
War und nun schon<br />
Nicht mehr ist<br />
Und doch noch<br />
Wäre, aber nicht<br />
Mehr ist.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Abwasch</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Apr 2011 10:34:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Ahnungen]]></category>
		<category><![CDATA[Auferstehung]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachverwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Unterderoberfläche]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie brenzlig hier die Luft riecht: Aber dennoch, dieser Tag Steht mit seinem letzten Ende grader Als für gewöhnlich die anderen da. Warum brennen denn die Lippen? Und warum brennen jetzt die Augen? Plötzlich saugt man an einem Essigschwamm, Als wär ein Schoß da, um daran zu saugen. Wenn man müde ist und leer genug, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2011/04/recycled-tube-light.jpg" class="floatbox" rev="group:12941 caption:`&raquo;Recycled Tube Light&laquo; von Castor Design`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2011/04/recycled-tube-light-300x194.jpg" alt="" title="&raquo;Recycled Tube Light&laquo; von Castor Design" width="300" height="194" class="rand size-medium wp-image-12942" /></a></p>
<p>Wie brenzlig hier die Luft riecht:<br />
Aber dennoch, dieser Tag<br />
Steht mit seinem letzten Ende grader<br />
Als für gewöhnlich die anderen da.</p>
<p>Warum brennen denn die Lippen?<br />
Und warum brennen jetzt die Augen?<br />
Plötzlich saugt man an einem Essigschwamm,<br />
Als wär ein Schoß da, um daran zu saugen.</p>
<p>Wenn man müde ist und leer genug,<br />
Um nach Gründen nicht mehr zu fragen,<br />
Wenn man unvorbereitet glücklich ist,<br />
Was bliebe dann noch zu sagen?</p>
<p>Nichts mehr zu sagen, und warum sollte denn<br />
Überhaupt was zu sagen sein?<br />
Der Atem geht jetzt flüssig aus,<br />
Und geht auch flüssig wieder ein.</p>
<p>Und die Dinge liegen glatt beieinander,<br />
Und sie schneiden dir sanft in die Finger:<br />
Das macht nichts, denn alles leuchtet heut Nacht &#8211;<br />
Irgendwas leuchtet doch eigentlich immer.</p>
<p>Und ich wasche die blutigen Messer,<br />
Und ich häng lachend in der Luft,<br />
Und ich geb auche gerne alle Hoffnung ab,<br />
Solang noch irgendwas nach uns sucht.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>tumble over tumble flap</title>
		<link>http://www.rauhfasler.de/2011/tumble-over-tumble-flap</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Apr 2011 09:58:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Ahnungen]]></category>
		<category><![CDATA[leere Hüllen]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachverwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Waren]]></category>
		<category><![CDATA[Würmer]]></category>

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		<description><![CDATA[Gleich gibts Finnisch im Radio, Schatz, Schalt doch die Tibeter ab, sie gurgeln So tief mit ihren Bässen, ich muß Noch schnell den gehörnten Frosch Im Siphon suchen. Ich sah ihn gerade dokumentiert Zwischen zwei Kugelschreibern, Vier Brüsten sehr straff und Einem Paar Schuhe, ungetragen Glänzend, Schatz, wir müssen, Produkte vergleichen, die Zeit ist knapp, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2011/04/heber.png" class="floatbox" rev="group:12802 caption:`Ein &rsaquo;Heber&lsaquo;: Eine Einrichtung zum Flüssigkeitstransport durch Nutzung des hydrostatischen Drucks`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2011/04/heber-241x300.png" alt="" title="Ein &rsaquo;Heber&lsaquo;: Eine Einrichtung zum Flüssigkeitstransport durch Nutzung des hydrostatischen Drucks" width="241" height="300" class="rand size-medium wp-image-12859" /></a></p>
<p>Gleich gibts Finnisch im Radio, Schatz,<br />
Schalt doch die Tibeter ab, sie gurgeln<br />
So tief mit ihren Bässen, ich muß<br />
Noch schnell den gehörnten Frosch<br />
Im Siphon suchen.</p>
<p>Ich sah ihn gerade dokumentiert<br />
Zwischen zwei Kugelschreibern,<br />
Vier Brüsten sehr straff und<br />
Einem Paar Schuhe, ungetragen<br />
Glänzend, Schatz, wir müssen,</p>
<p>Produkte vergleichen, die Zeit ist knapp,<br />
Die Zeit ist knapp zum Leben, hast du<br />
Schon gehört, was hier geschrieben steht:<br />
Man hat es uns automatisch empfohlen,<br />
Da trügt kein Geschmack.</p>
<p>Wie warm alles ist, wie weich alles ist,<br />
Wir sind hier sicher gesessen, gesetzt,<br />
In dieser Leere, Uterusrot,</p>
<p>Zwei bissen noch, drei Schluck<br />
Laß uns nehmen, und dann<br />
Wird man von Würmern verdaut.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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