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	<title>Rauhfasler &#187; Sprachverwicklung</title>
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	<description>Verbrauchende Versuche mit Wörtern</description>
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		<title>Knistern</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 11:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Ekel]]></category>
		<category><![CDATA[hilflos]]></category>
		<category><![CDATA[Plakate]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachverwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Straßen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Knistern von Stoffen Das Schl&#252;rfen von Lippen Und &#214;lig eine Wolke Parf&#252;m. In der H&#252;fte ein Lahmen Eine schnatternde Herde Von pickligen M&#228;dchen Und kindliche Jungen &#196;ngstlich mitten darin. Eine keifende Alte B&#228;rtig und bitter, Besorgt um die Ordnung Der &#214;ffentlichkeit. Die Schwerkraft der Masse Das Phlegma der M&#228;gen Ein Plakat mit der Warnung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/07/putenmagen.jpg" class="floatbox" rev="group:6069 caption:`Truthahnmagen. G&uuml;nstig zu beziehen bei Ullrichs Putenhof`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/07/putenmagen-300x225.jpg" alt="" title="Truthahnmagen. G&uuml;nstig zu beziehen bei Ullrichs Putenhof" width="300" height="225" class="rand size-medium wp-image-8093" /></a></p>
<p>Ein Knistern von Stoffen<br />
Das Schl&uuml;rfen von Lippen<br />
Und &Ouml;lig eine Wolke Parf&uuml;m.<br />
In der H&uuml;fte ein Lahmen<br />
Eine schnatternde Herde<br />
Von pickligen M&auml;dchen<br />
Und kindliche Jungen<br />
&Auml;ngstlich mitten darin.<br />
Eine keifende Alte<br />
B&auml;rtig und bitter,<br />
Besorgt um die Ordnung<br />
Der &Ouml;ffentlichkeit.<br />
Die Schwerkraft der Masse<br />
Das Phlegma der M&auml;gen<br />
Ein Plakat mit der Warnung<br />
Vor Z&ouml;liakie.<br />
Und &uuml;ber den K&ouml;pfen<br />
Auf fiedrigen Schwingen<br />
Das Pfeifen am Ende<br />
Eines eklen Katharrhs.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>&#187;Die Dichtkunst ist /  in der Literatur der Silberfisch&#171;</title>
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		<comments>http://www.rauhfasler.de/2010/die-dichtkunst-ist-in-der-literatur-der-silberfisch#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 10:42:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachverwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Lepisma saccharina zu sein Zwischen den verschrobenen Bedeutungen Die auf den Ranken wachsen auf Den Humusfeldern jenseits Der wei&#223;en Kieswege der Vernunft. Formeln aufzustellen f&#252;r einen Neubeginn der Alchemia cotidiana: Der ledrigen Konnotation zum Beispiel Sprache zu verleihen im Gesicht Einer exsikkierten Stra&#223;enblume und Bilder einzusammeln vom Ru&#223;glasschirm Der gemeldeten Welt: Ein Regen aus Feuerwerksraketen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/05/silverfish.jpg" class="floatbox" rev="group:7364 caption:`Silberfisch (Lepisma saccharina)`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/05/silverfish.jpg" alt="" title="Silberfisch (Lepisma saccharina)" width="198" height="278" class="rand size-full wp-image-7369" /></a></p>
<p>Lepisma saccharina zu sein<br />
Zwischen den verschrobenen Bedeutungen<br />
Die auf den Ranken wachsen auf<br />
Den Humusfeldern jenseits<br />
Der wei&szlig;en Kieswege der Vernunft.</p>
<p>Formeln aufzustellen f&uuml;r einen<br />
Neubeginn der Alchemia cotidiana:<br />
Der ledrigen Konnotation zum Beispiel<br />
Sprache zu verleihen im Gesicht<br />
Einer exsikkierten Stra&szlig;enblume und<br />
Bilder einzusammeln vom Ru&szlig;glasschirm<br />
Der gemeldeten Welt:</p>
<p>Ein Regen aus Feuerwerksraketen<br />
Im Fr&uuml;hling, der Scheiben einschl&auml;gt<br />
Und D&auml;cher lichterloh erhellt;<br />
Mit dem einzigen &Uuml;berlebenden einer<br />
Zenturie aus erwartungsfrohen Reisenden<br />
In einer Folie à deux sich<br />
Zu verbinden &#8212; obwohl<br />
Es in einer solchen Verbindung<br />
Sehr argw&ouml;hnisch rauscht.</p>
<p>In die Kavernen hinab<br />
Des eigenen Balges als<br />
Ein m&uuml;&szlig;iger Spel&auml;ologe zu steigen.<br />
Dort die obsz&ouml;nen, die<br />
Blumenreichen Schatten<br />
Der Stalaktiten von den W&auml;nden<br />
Zu lesen, bis dann Regenwasser<br />
Zur Sintflut wird.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Schwarzgallig</title>
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		<pubDate>Sun, 23 May 2010 09:59:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachverwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Was redet der Mensch im Radio Von postmodernen St&#228;dten und Spazierg&#228;ngen und von A-a-athmosph-f-f-&#228;re im auf- fff-fff-gebrachten digitalen &#196;-&#228;-ther, von Kopfh&#246;rern und, Da, tats&#228;chlich, auch von: Melanch-ch-cholie, das ist Schwarzgalligkeit, n&#228;mlich Eine veraltete Beschreibung, In ihrem Wesen ganz pr&#228;modern, F&#252;r den psychischen Zustand Der Niedergeschlagenheit. Jetzt kommt Musik und Im Hintergrund das Ger&#228;usch Einer schwer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/02/cranach-melancholie-ausschnitt.jpg" class="floatbox" rev="group:5914 caption:`Lucas Cranach der &Auml;ltere, Melancholie (Ausschnitt)`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/02/cranach-melancholie-ausschnitt-1024x513.jpg" alt="" title="Lucas Cranach der &Auml;ltere, Melancholie (Ausschnitt)" width="500" class="rand alignnone size-large wp-image-5916" /></a></p>
<p>Was redet der Mensch im Radio<br />
Von postmodernen St&auml;dten und<br />
Spazierg&auml;ngen und von<br />
A-a-athmosph-f-f-&auml;re im auf-<br />
fff-fff-gebrachten digitalen<br />
&Auml;-&auml;-ther, von Kopfh&ouml;rern und,<br />
Da, tats&auml;chlich, auch von:<br />
Melanch-ch-cholie, das ist<br />
Schwarzgalligkeit, n&auml;mlich<br />
Eine veraltete Beschreibung,<br />
In ihrem Wesen ganz pr&auml;modern,<br />
F&uuml;r den psychischen Zustand<br />
Der Niedergeschlagenheit.<br />
Jetzt kommt Musik und<br />
Im Hintergrund das Ger&auml;usch<br />
Einer schwer arbeitenden<br />
Sehr alten Kaffeemasch-sch-<br />
Schiene.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Saftquellende Ode</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 10:57:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Frühling]]></category>
		<category><![CDATA[Knochen]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachverwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Vögel]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Hecke zilpt Die Taube schwillt Der Fr&#252;hling zieht Als Welle ein Wie Honig, der Am Gaumen klebt. Die Hummel lebt Ist dick und rund Ich wei&#223; nicht wie Im Winter sie Nicht auseinander- Brach, der Bach Springt splitternackt Von Kiselstein Zu Kiselstein. Das Herz versackt Im Hosenlatz Der Himmel hat Noch reichlich Platz In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/03/bombus_proteus.jpg" class="floatbox" rev="group:6649 caption:`Distelhummel (Bombus proteus). Zeichnung von E.Yu. Bakun`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/03/bombus_proteus-300x197.jpg" alt="" title="Distelhummel (Bombus proteus). Zeichnung von E.Yu. Bakun" width="300" height="197" class="rand size-medium wp-image-6651" /></a></p>
<p>Die Hecke zilpt<br />
Die Taube schwillt<br />
Der Fr&uuml;hling zieht<br />
Als Welle ein<br />
Wie Honig, der<br />
Am Gaumen klebt.<br />
Die Hummel lebt<br />
Ist dick und rund<br />
Ich wei&szlig; nicht wie<br />
Im Winter sie<br />
Nicht auseinander-<br />
Brach, der Bach<br />
Springt splitternackt<br />
Von Kiselstein<br />
Zu Kiselstein.<br />
Das Herz versackt<br />
Im Hosenlatz<br />
Der Himmel hat<br />
Noch reichlich Platz<br />
In seinen hellen<br />
St&auml;llen.<br />
Ein Regen kommt<br />
Im Kopf, da brummt<br />
Narzissus und<br />
Die Tulipan,<br />
Ein Buchfink und<br />
Ein Knochen,<br />
Aus einem Schaf<br />
Gebrochen.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>F&#228;lle</title>
		<link>http://www.rauhfasler.de/2010/faelle</link>
		<comments>http://www.rauhfasler.de/2010/faelle#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 11:11:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Bäume]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachverwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Sturz]]></category>
		<category><![CDATA[Zwischenfälle]]></category>

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		<description><![CDATA[Von den Ohren von Frauen Fallen die Ohrringe herab Rentnerinnen fallen Bei Stra&#223;engl&#228;tte Schnee f&#228;llt, Regen, Die Nacht, der Vorhang &#252;ber Gerechte wie Ungerechte. Im Gespr&#228;ch fallen Worte, Eines auf das andere, und Sie bauen einen schwankenden Turm, Bis das Telefon aus der Hand, Oder das Mi&#223;verst&#228;ndnis Aus heiterem Himmel &#8211; f&#228;llt. Auch fallen die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/03/globo-antigravedad.jpg" class="floatbox" rev="group:6251 caption:`Elektronisches Spielzeug`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/03/globo-antigravedad-300x283.jpg" alt="" title="Elektronisches Spielzeug" width="300" height="283" class="rand size-medium wp-image-6302" /></a></p>
<p>Von den Ohren von Frauen<br />
Fallen die Ohrringe herab<br />
Rentnerinnen fallen<br />
Bei Stra&szlig;engl&auml;tte<br />
Schnee f&auml;llt, Regen,<br />
Die Nacht, der Vorhang &uuml;ber<br />
Gerechte wie Ungerechte.</p>
<p>Im Gespr&auml;ch fallen Worte,<br />
Eines auf das andere, und<br />
Sie bauen einen schwankenden Turm,<br />
Bis das Telefon aus der Hand,<br />
Oder das Mi&szlig;verst&auml;ndnis<br />
Aus heiterem Himmel &#8211; f&auml;llt.</p>
<p>Auch fallen die Kurse<br />
Unweigerlich, und B&auml;ume,<br />
Ja, B&auml;ume f&auml;llt man heute<br />
Mit geeignetem Werkzeug<br />
In wenigen<br />
Sekunden.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schaumgeboren</title>
		<link>http://www.rauhfasler.de/2010/schaumgeboren</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 11:06:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Einfall]]></category>
		<category><![CDATA[Ekel]]></category>
		<category><![CDATA[Inhalt]]></category>
		<category><![CDATA[leere Hüllen]]></category>
		<category><![CDATA[Leiden]]></category>
		<category><![CDATA[Schwierigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachverwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Gl&#228;nzende Oberfl&#228;chen sind Immer Aufgezogen, auf einen Schaumstoffkern zumindest, Und der also ist: Inhalt. Ohne Inhalt ist leider Nichts zu machen, nichts Ist zu machen, da Fangen sie an, die Schwierigkeiten, die Sich nicht abstreifen lassen Wie durchscheinende Unterw&#228;sche. Besonders einfallsreich ist Die Gestalterin des &#220;berschwangs, Die sich verl&#228;sslich einstellt, Zumindest am Ende immer: Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/02/Walf&auml;nger.gif"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/02/Walf&auml;nger-300x202.gif" alt="" title="Walf&auml;nger " width="300" height="202" class="rand size-medium wp-image-5971" /></a></p>
<p>Gl&auml;nzende Oberfl&auml;chen sind<br />
Immer Aufgezogen, auf einen<br />
Schaumstoffkern zumindest,<br />
Und der also ist: Inhalt.</p>
<p>Ohne Inhalt ist leider<br />
Nichts zu machen, nichts<br />
Ist zu machen, da<br />
Fangen sie an, die<br />
Schwierigkeiten, die<br />
Sich nicht abstreifen lassen<br />
Wie durchscheinende<br />
Unterw&auml;sche.</p>
<p>Besonders einfallsreich ist<br />
Die Gestalterin des &Uuml;berschwangs,<br />
Die sich verl&auml;sslich einstellt,<br />
Zumindest am Ende immer:<br />
Die Zarte Frau H&auml;&szlig;lichkeit &#8211;<br />
Wie viele Mi&szlig;bildungen ersinnt sie<br />
Als leichte Variationen<br />
Des grundlegenden Themas;<br />
Und wieviele Spielarten<br />
Des allgemeinen Leibgerichts<br />
Aus geschmortem Leiden.</p>
<p>Wenn einem &uuml;berhaupt etwas einf&auml;llt:<br />
Es ist ein Plagiat von einem<br />
Der gro&szlig;en Meister, die schon<br />
Alles erdacht haben:<br />
Sie haben klangvolle Namen unter<br />
Dem &uuml;ppigen Firnis des Ekels,</p>
<p>Sie<br />
Klappern heimlich mit<br />
Den Z&auml;hnen von M&auml;usen,<br />
Menschenaffen und<br />
<a class="tooltip" href="#">Blauwalen<span><strong>Blauwale</strong> geh&ouml;ren zur zur Familie der Furchenwale und haben, im Gegensatz zu Pottwalen zum Beispiel, strenggenommen &uuml;berhaupt keine Z&auml;hne, sondern Barten.</span></a>.</p>


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		<series:name><![CDATA[Krypto|patho|graphie]]></series:name>
	</item>
		<item>
		<title>Hemdbrust</title>
		<link>http://www.rauhfasler.de/2010/hemdbrust</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 11:08:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Brustraum]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerliches Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Gerede]]></category>
		<category><![CDATA[Kleider]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachverwicklung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rauhfasler.de/?p=5827</guid>
		<description><![CDATA[Wie ein zu gro&#223;es Hemd h&#228;nge Er an sich herab und Die Tasche auf seiner Brust Sei vor allem anderen Albern unproportional &#8211; So n&#228;mlich, wie er insgeheim Brusttaschen immer empfinde Und deswegen M&#252;he habe Manchem ersten Gespr&#228;ch Zu folgen, weil er es Nicht unterlassen k&#246;nne, Bei gro&#223;en Gesten insonderheit, Die riesige Tasche auf Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/01/einstecktuch.jpg" class="floatbox" rev="group:5827 caption:`Einstecktuch der Marke Windsor`"><img class="rand size-medium wp-image-5829" title="Einstecktuch der Marke Windsor" src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/01/einstecktuch-262x300.jpg" alt="" width="262" height="300" /></a></p>
<p>Wie ein zu gro&szlig;es Hemd h&auml;nge<br />
Er an sich herab und<br />
Die Tasche auf seiner Brust<br />
Sei vor allem anderen<br />
Albern unproportional &#8211;<br />
So n&auml;mlich, wie er insgeheim<br />
Brusttaschen immer empfinde<br />
Und deswegen M&uuml;he habe<br />
Manchem ersten Gespr&auml;ch</p>
<p>Zu folgen, weil er es<br />
Nicht unterlassen k&ouml;nne,<br />
Bei gro&szlig;en Gesten insonderheit,<br />
Die riesige Tasche auf<br />
Der Hemdbrust gegen&uuml;ber<br />
Mit Staunen zu betrachten,<br />
W&auml;hrend sie h&uuml;pfe:<br />
Auf und ab.</p>
<p>Er gerate deshalben mehr<br />
Und mehr ins Gr&uuml;beln,<br />
Sagte er mir, was denn wohl<br />
Zu stecken w&auml;re in so eine<br />
Hemdbrusttasche:<br />
Ein Wurstbrot etwa, oder<br />
Ein ausgestopfter Vogel.</p>
<p>W&auml;hrend doch sein Gegen&uuml;ber<br />
In einem solchen Moment<br />
Immer noch nach der Art<br />
Ernsthafter Leute ein wichtiges,<br />
Nicht aber unangenehm wichtiges<br />
Thema vorstecke, wie<br />
Ein geschmackvolles<br />
Sehr spitz gefaltetes<br />
Seidentuch.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Krypto|patho|graphie]]></series:name>
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		<title>Essig machen</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 11:03:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachverwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Schluckschmerzen Ehteezeh und Kon- Fabulationskatarrh. Der Blick verschwimmt, Der Vorderlader Krankt an Nostalgie: So wie die Tradition- Spartei, so sagt man Zu den Menschenwinzern Heute, die die Trauben Stampften und nur Essig machten. Wann entgleitet denn Die Welt den alten M&#228;nnern endlich? Und wann quillt Der Wahrheitsstock- Fleck schlie&#223;lich Unter den Tapeten vor, &#220;berall, und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/01/farbgel.jpg" class="floatbox" rev="group:5659 caption:`Farbgel`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/01/farbgel-300x300.jpg" alt="" title="Farbgel" width="300" height="300" class="rand size-medium wp-image-5662" /></a></p>
<p>Schluckschmerzen<br />
Ehteezeh und Kon-<br />
Fabulationskatarrh.<br />
Der Blick verschwimmt,<br />
Der Vorderlader<br />
Krankt an Nostalgie:<br />
So wie die Tradition-<br />
Spartei, so sagt man<br />
Zu den Menschenwinzern<br />
Heute, die die Trauben<br />
Stampften und nur<br />
Essig machten.<br />
Wann entgleitet denn<br />
Die Welt den alten<br />
M&auml;nnern endlich?<br />
Und wann quillt<br />
Der Wahrheitsstock-<br />
Fleck schlie&szlig;lich<br />
Unter den Tapeten vor,<br />
&Uuml;berall, und fri&szlig;t<br />
An rein-<br />
Gewaschnen N&auml;geln<br />
Von virtuosen<br />
Schlachterh&auml;nden,<br />
Die die Messer<br />
Fernzusteuern<br />
Sich bequemen?</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Drußdichtungen]]></series:name>
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		<title>Wilde Irre viel</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 11:01:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Kopf]]></category>
		<category><![CDATA[leere Hüllen]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachverwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtleben]]></category>
		<category><![CDATA[Wahn]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie in meinem Kopfe mir Die Megaphone gellen, Mit glatten S&#228;tzen grad- Heraus aus ihren Winkeln Mir Glitter an die Muscheln Beider Ohren spucken. Es gibt allerhand und Zinsfrei auch im Angebot Zur Selbstbedienung mit Der nackten Hand. Es dichten &#252;berall Verlaut- Barer eine Mund- Gerechte Wirklichkeit heran, Die Fenster abzudichten, Die &#196;uglein n&#228;mlich, Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/01/megaphonauge.jpg" class="floatbox" rev="group:5651 caption:`Megaphonauge (Photo [cc] Kevan via Flickr)`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/01/megaphonauge-300x300.jpg" alt="" title="Megaphonauge (Photo [cc] Kevan via Flickr)" width="300" height="300" class="rand size-medium wp-image-5656" /></a></p>
<p>Wie in meinem Kopfe mir<br />
Die Megaphone gellen,<br />
Mit glatten S&auml;tzen grad-<br />
Heraus aus ihren Winkeln<br />
Mir Glitter an die Muscheln<br />
Beider Ohren spucken.<br />
Es gibt allerhand und<br />
Zinsfrei auch im Angebot<br />
Zur Selbstbedienung mit<br />
Der nackten Hand.<br />
Es dichten &uuml;berall Verlaut-<br />
Barer eine Mund-<br />
Gerechte Wirklichkeit heran,<br />
Die Fenster abzudichten,<br />
Die &Auml;uglein n&auml;mlich,<br />
Die der Seele<br />
Ausflu&szlig; ja doch sind.<br />
Gneis! man m&uuml;&szlig;te haben<br />
Wilde Irre viel genug,<br />
Der Sprache neulich beizubringen<br />
Einen stockenden Katarrh.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Hunderteuro soll ich mit</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 10:11:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[leere Hüllen]]></category>
		<category><![CDATA[Schnee]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachverwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Halt du den Mund, ja! Jetzt wartet er auf mich Hunderteuro soll ich mit- Bringt alles nichts Jetzt ha-ha-hat er Urlaub Oder was und dann binnich R&#252;ber und die Schiene erstmal Holen h&#228;tte auch anders Aber dann h&#228;tt ich warten &#220;ber die Apotheke n&#228;mlich Na, wie gehts hau rein Die Feuerblume, nimm Die Feuerblume du [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/01/keiler.jpg" class="floatbox" rev="group:5608 caption:`Keiler (bearbeitete Photographie von Angela Fama)`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/01/keiler-296x300.jpg" alt="" title="Keiler (bearbeitete Photographie von Angela Fama)" width="296" height="300" class="rand size-medium wp-image-5614" /></a></p>
<p>Halt du den Mund, ja!<br />
Jetzt wartet er auf mich<br />
Hunderteuro soll ich mit-<br />
Bringt alles nichts<br />
Jetzt ha-ha-hat er Urlaub<br />
Oder was und dann binnich<br />
R&uuml;ber und die Schiene erstmal<br />
Holen h&auml;tte auch anders<br />
Aber dann h&auml;tt ich warten<br />
&Uuml;ber die Apotheke n&auml;mlich<br />
Na, wie gehts hau rein<br />
Die Feuerblume, nimm<br />
Die Feuerblume du<br />
Musst rennen, aber<br />
An einem abend haben die<br />
Neun- oder Zehnmal<br />
Schwein gehabt, Mann<br />
Ist das kalt und du so<br />
Und dann monatelang<br />
Rumsitzen kann ja kein<br />
Mensch, oder? man<br />
Sieht sich, jetzt nimm<br />
Endlich die Feuerblume,<br />
Mama, Lolli, Lolli<br />
Von Anfang, Ende, vom<br />
Anfang mu&szlig;te drei Wochen<br />
Oh Mann ey, oahhh,<br />
Schnee, guck mal,<br />
Iiih, das sind meine Abdr&uuml;cke<br />
Augen zu und durch<br />
Ich setz mich hin und schlaf ein<br />
Und ganz aus Reflex<br />
Wie ein Schlag auf den Kopf<br />
Wach ich auf, ansich<br />
Ganz geil, sie hat<br />
Uns aufgegeben, sie<br />
Hat eingesehen, da&szlig;<br />
Wir nicht auf dem Niveau sind<br />
Wie ist der Schnee so<br />
J&auml;h herangekommen<br />
Autos kriechen k&auml;fergleich<br />
Und drei Bunkertreppen<br />
In dem wei&szlig;en Rund der Wiese<br />
Gellen schwarz.</p>


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