Rauhfaseln?
Zum Beispiel so:
So saß er lange, nicht wach und nicht müde, wurde uralt und schlief. Im Schlaf waren da Sorge, Schwindel, trockener Durst. Mit unhörbarem Knirschen verschoben sich Wahn und Wirklichkeit in ihm, drehten sich gegeneinander und schliffen voneinander die Oberfläche.Hier gibt es mehr davon, Worte auf Worte, dem geneigten Leser präsentiert in mehreren Versuchsanordnungen.
Zufällig…
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Tag-Archiv: Tod
Moritat von der Liebe
I.
Ein Drittel,
Des Lebens
So denkt er,
Liegt im Soll,
Zwei Drittel liegen im Haben.
Und das Haben ist Zwang,
Und das Soll ist Not-
Wendigkeit, nämlich nicht
Bleiben zu können bei dem
Was man ist.
Zwei Zimmer
Hat er zum Leben
Und eines darüber hinaus:
Zwei mit Butter und Bett,
Schrank und Begehren,
Eines in dem nur ein Tisch
Vor zwei nackten Fenstern steht.
Hier sitzt er nach Dienstschluß
Mit silbernen Messern,
Mit [...]
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Von Seife
I.
Freundlich heißt mich Seifenduft willkommen,
Und die zartblau gefrornen Hände
Schöpften Leben aus der warmen Luft im Treppenhaus.
Auf den Straßen ist der Schnee zu Eis getreten.
Jener späte Zilpzalp, der im Hinterhof
Wie eine glänzend graue Flamme
Um die kahlen Büsche leckte
Ist jetzt gewiss schon lange tot.
Noch vor der ersten Stiege wird
Ganz umstandslos geheizt, ich nehme es
Als Vorgeschmack von Freundschaft, [...]
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Priem und Garbe