Tag-Archiv: Vögel

Von Seife

I. Freundlich heißt mich Seifenduft willkommen, Und die zartblau gefrornen Hände Schöpften Leben aus der warmen Luft im Treppenhaus. Auf den Straßen ist der Schnee zu Eis getreten. Jener späte Zilpzalp, der im Hinterhof Wie eine glänzend graue Flamme Um die kahlen Büsche leckte Ist jetzt gewiss schon lange tot. Noch vor der ersten Stiege wird Ganz umstandslos geheizt, ich nehme es Als Vorgeschmack von Freundschaft, [...]
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Verschleiß

Vier verblichene Eckfahnen Greifen mit Fäden, Die Verschleiß in einer langen Geschichte Am Rand des Stoffs herausgezogen hat, Nach dem Wind, Der auf dem leeren Spielfeld Grashalme niederdrückt. Im Fleet schwimmen drei Enten Wie lauernde Schnellboote, Auf Patrouille ausgesandt nach einem, Der im spärlichen Gestrüpp Oberhalb des betonierten Wasserlaufs Sein Glück versucht, Und sich doch nur Die Schultern an Dornen wetzt. In schwarzen Schriftzügen Auf Wänden und Fensterrahmen Hängen mitten in der [...]
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Fortriß

Sonderbar fällt Schönheit Herab auf diesen Moment, Wie der Greifvogel klauenstracks Eine Maus vom gepflügten Feld In den Wind reißt. Plötzlich strahlt der Rest Dreckiges Geschirr in seinem Fettglanz Die Freiheit eines Vormittags In die silberversponnene Luft. Und wie die Radiowellen Sich im Lautsprecher formen Zur Geheimmusik der Bruderschaft Des verborgenen Glücks.
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  • Rauhfaseln?

    Zum Beispiel so:

    Ein Affe ohne Bäume, ohne eine Höhle, die gefüllt wäre mit warmen Leibern, ein Affe, dem die tröstliche Einfachheit abhandengekommen ist: die Alternative von Flucht oder Kampf nämlich, nach der sich unsere Körper sehnen.

    Hier gibt es mehr davon, Worte auf Worte, dem geneigten Leser präsentiert in mehreren Versuchsanordnungen.

  • Zufällig…