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	<title>Rauhfasler &#187; Vögel</title>
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	<description>Verbrauchende Versuche mit Wörtern</description>
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		<title>Vinaigrette</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 10:09:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Fenster]]></category>
		<category><![CDATA[Gemüse]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensläufe]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
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		<category><![CDATA[Vögel]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie der Lebensweg sich windet Nach dem Urbild dieses St&#252;ckes Kopfsalat Auf meinen Gabelzinken, wie Das Leben hart und gr&#252;n Dort in der Schale liegt: Ihm haften Pfefferk&#246;rner an In &#214;l und Essig, aber Da ist weicher, wei&#223;er K&#228;se, Das ist die Liebe wohl, Die am Gaumen fast von selbst Zergeht und die der Zunge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/07/blutfink.gif" class="floatbox" rev="group:8201 caption:`Blutfink (Pyrrhula pyrrhula), vorne das M&auml;nnchen, hinten das Weibchen`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/07/blutfink-300x293.gif" alt="" title="Blutfink (Pyrrhula pyrrhula), vorne das M&auml;nnchen, hinten das Weibchen" width="300" height="293" class="rand size-medium wp-image-8204" /></a></p>
<p>Wie der Lebensweg sich windet<br />
Nach dem Urbild dieses St&uuml;ckes Kopfsalat<br />
Auf meinen Gabelzinken, wie<br />
Das Leben hart und gr&uuml;n<br />
Dort in der Schale liegt:<br />
Ihm haften Pfefferk&ouml;rner an<br />
In &Ouml;l und Essig, aber<br />
Da ist weicher, wei&szlig;er K&auml;se,<br />
Das ist die Liebe wohl,<br />
Die am Gaumen fast von selbst<br />
Zergeht und die der Zunge<br />
Hingegeben Schmeichelt.</p>
<p>Dazwischen r&auml;tselhafte Achtelscheiben<br />
Von Zucchini, die dem Gurkenwesen, das<br />
Offen sich dem Kopfsalat verschw&auml;gert,<br />
Hinterh&auml;ltig un&auml;hnlich sind und bleiben, so<br />
Da&szlig; im Erkennen man sich freuen kann,<br />
Im Zucchini leben die Gew&uuml;rze und<br />
Die groben Ziegenk&auml;sew&uuml;rfel k&ouml;nnen<br />
Trotz aller &Uuml;bermacht ihn nicht<br />
Zu Boden zwingen.</p>
<p>Wie das Leben sich, dem Bilde gleich<br />
Des Kopfsalats, kraus in der Sch&uuml;ssel sammelt<br />
Und bleicht, sobald<br />
Man kurz nicht daran r&uuml;hrt.</p>
<p>Wir tauschen Blicke<br />
Durch die Fenstert&uuml;r, du<br />
Sitzt, wo am fr&uuml;hen Morgen noch<br />
Ein Rotkehlchen und ein Blutfink waren &#8212;<br />
Rot, lebendiges Rot wie ein Schnitt im Licht &#8212;<br />
Und ich wandere mit meinem Blick<br />
Sprachlos und ich sinke<br />
In meine Schale und<br />
Denke den Salat<br />
Zur Musik,<br />
Die der Schlaf<br />
In meinem Blut<br />
Zu spielen l&auml;ngst begonnen hat:</p>
<p><em>Make a raft of our bodies<br />
Do you think that it&#8217;ll float?</em></p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Als Eingang f&#252;r V&#246;gel und Schnee</title>
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		<comments>http://www.rauhfasler.de/2010/als-eingang-fuer-voegel-und-schnee#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 10:03:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Erkenntnis]]></category>
		<category><![CDATA[Fenster]]></category>
		<category><![CDATA[karg]]></category>
		<category><![CDATA[Leerwerden]]></category>
		<category><![CDATA[Schönheit]]></category>
		<category><![CDATA[Vögel]]></category>

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		<description><![CDATA[Im klaren Licht der Erkenntnis Keine unn&#246;tige Bewegung, Keinen Handgriff tun, der nicht Bis zu den winzigen Regungen der Finger Vorausgedacht wurde, und noch Beim Atemholen sparsam sein. Das Blut herunterk&#252;hlen An einem Entschlu&#223;, kalt Wie das leere All selbst: Bis Kristalle in die Glieder flie&#223;en. Und an der Nahrung vor allem Den ausgewogenen Hunger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<iframe src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/plugins/smoothgallery/smoothgallery.php?smoothgallery_action=iframe&amp;prefix=http%3A%2F%2Fwww.rauhfasler.de%2Fwp-content%2Fplugins%2Fsmoothgallery&amp;id=7627&amp;iframebgcolor=ffffff&amp;showInfopane=false&amp;embedLinks=false&amp;delay=5000&amp;slideInfoZoneSlide=false&amp;bordercolor=ffffff" width="480" height="365" frameborder="0"></iframe>
<p>Im klaren Licht der Erkenntnis<br />
Keine unn&ouml;tige Bewegung,<br />
Keinen Handgriff tun, der nicht<br />
Bis zu den winzigen Regungen der Finger<br />
Vorausgedacht wurde, und noch<br />
Beim Atemholen sparsam sein.</p>
<p>Das Blut herunterk&uuml;hlen<br />
An einem Entschlu&szlig;, kalt<br />
Wie das leere All selbst:<br />
Bis Kristalle in die Glieder flie&szlig;en.</p>
<p>Und an der Nahrung vor allem<br />
Den ausgewogenen Hunger sch&auml;tzen,<br />
Der den Blick weitet zur Jagd.<br />
Und dann in einem Zimmer, das<br />
Karg ist bis auf Tisch und Stuhl<br />
Und einen einzigen Gegenstand, der</p>
<p>Alle Sch&ouml;nheit in sich schlie&szlig;t, da&szlig;<br />
Es kaum noch ein Fenster br&auml;uchte,<br />
Als Eingang f&uuml;r V&ouml;gel und Schnee:<br />
Und dann in einem kargen Zimmer</p>
<p>Jagen,<br />
Und geduldig einen Tag<br />
Oder ein dreiviertel Leben</p>
<p>Lauern,<br />
Bis man den einen,<br />
Wesentlichen Gedanken</p>
<p>Zur Strecke bringt.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>B&#228;ume als N&#228;hte</title>
		<link>http://www.rauhfasler.de/2010/baeume-als-naehte</link>
		<comments>http://www.rauhfasler.de/2010/baeume-als-naehte#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 May 2010 10:19:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Augen]]></category>
		<category><![CDATA[Bäume]]></category>
		<category><![CDATA[Draht]]></category>
		<category><![CDATA[Farben]]></category>
		<category><![CDATA[Naht]]></category>
		<category><![CDATA[Stacheln]]></category>
		<category><![CDATA[Vögel]]></category>

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		<description><![CDATA[Vogel in der Hand, Gestopft mit Stroh, Leicht gleich wie Eine Glasmurmel. Sch&#228;del kahl, von Haut und Fleisch Durch Zeit befreit. SuturenSutur, d.i. eine Naht: am Sch&#228;del, im Erdmantel, auf Stoff und chirurgisch verfertigt&#8230; darauf, Sie sind offengelegt, Lesbar f&#252;r Jedermann. Bild ohne Kopf; Hand aus Pergament; Schatten im T&#252;mpel Des Auges, es schwimmt Gegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/04/Fig-100-Case-433-Suture-17th-day.jpg" class="floatbox" rev="group:7104 caption:`Illustration aus &raquo;The Treatment Of Infected Wounds&laquo; von A. Carrel und G. Dehelly, London 1917`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/04/Fig-100-Case-433-Suture-17th-day-300x237.jpg" alt="" title="Illustration aus &raquo;The Treatment Of Infected Wounds&laquo; von A. Carrel und G. Dehelly, London 1917" width="300" height="237" class="rand size-medium wp-image-7106" /></a></p>
<p>Vogel in der Hand,<br />
Gestopft mit Stroh,<br />
Leicht gleich wie<br />
Eine Glasmurmel.</p>
<p>Sch&auml;del kahl, von<br />
Haut und Fleisch<br />
Durch Zeit befreit.<br />
<a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/05/naehen-lex.html" class="tooltip-klick floatbox" rev="width:400px height:90% disableScroll:true showNewWindow:true controlsPos:tr">Suturen<span><strong>Sutur,</strong> d.i. eine Naht: am Sch&auml;del, im Erdmantel, auf Stoff und chirurgisch verfertigt&hellip;</span></a> darauf,<br />
Sie sind offengelegt,<br />
Lesbar f&uuml;r<br />
Jedermann.</p>
<p>Bild ohne Kopf;<br />
Hand aus Pergament;<br />
Schatten im T&uuml;mpel<br />
Des Auges, es schwimmt<br />
Gegen das Licht.</p>
<p>B&auml;ume als N&auml;hte,<br />
Vor den Himmel gespannt.<br />
Der kippt perspektivisch,<br />
Und es kippt auch die Farbe<br />
Zu braun und zu gr&uuml;n.</p>
<p>Ein Doppelbild steht<br />
&Uuml;ber&rsquo;m Zaun, &uuml;ber&rsquo;m Zaun &#8212;<br />
Man w&uuml;rd&rsquo; ihn erklimmen,<br />
Doch stachliger Draht<br />
Schl&auml;gt sein Rad, schl&auml;gt<br />
Sein deutliches Rad.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Unterbrechung mit Amsel</title>
		<link>http://www.rauhfasler.de/2010/unterbrechung-mit-amsel</link>
		<comments>http://www.rauhfasler.de/2010/unterbrechung-mit-amsel#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 May 2010 10:24:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Zwischenfälle]]></category>
		<category><![CDATA[Begegnungen]]></category>
		<category><![CDATA[Blick]]></category>
		<category><![CDATA[Fliegen]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Vögel]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bemerke im Aufblicken einen Vogel, eine Amsel, ein Jungvogel oder ein Weibchen, ich wei&#223; immer noch zu wenig &#252;ber Amseln, um das sicher sagen zu k&#246;nnen. Der Vogel sitzt auf dem Gel&#228;nder meines Balkons und unsere Blicke treffen sich in einem Moment, da wir beide aus unserer jeweiligen Besch&#228;ftigung aufschrecken. Die Amsel hat gefressen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/05/turdus-merula.jpg" class="floatbox" rev="group:7165 caption:`Amselweibchen (Turdus merula, Foto von Maurizio Dalla Via)`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/05/turdus-merula-300x224.jpg" alt="" title="Amselweibchen (Turdus merula, Foto von Maurizio Dalla Via)" width="300" height="224" class="rand size-medium wp-image-7190" /></a></p>
<p>Ich bemerke im Aufblicken einen Vogel, <a class="tooltip floatbox" rev="width:400px height:90% disableScroll:true showNewWindow:true controlsPos:tr" href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/04/schatten-amsel.html" title="Eintrag zum Stichwort im Rauhfasler-Lexikon">eine Amsel</a>, ein Jungvogel oder ein Weibchen, ich wei&szlig; immer noch zu wenig &uuml;ber Amseln, um das sicher sagen zu k&ouml;nnen. Der Vogel sitzt auf dem Gel&auml;nder meines Balkons und unsere Blicke treffen sich in einem Moment, da wir beide aus unserer jeweiligen Besch&auml;ftigung aufschrecken. Die Amsel hat gefressen, ich habe gelesen, jetzt verharren wir unschl&uuml;ssig. Sie steht gespannt &uuml;ber der Schale mit hingestreuten K&ouml;rnern, die auf dem Gel&auml;nder festgebunden ist: ein kleiner, federnder, energisch gespannter Bogen ist ihr K&ouml;rper, eine flie&szlig;ende Linie von den F&uuml;&szlig;en &uuml;ber die Brust bis zum leicht schr&auml;g gestellten Kopf. Die Sonne scheint morgendlich und inf dem braunen Federkleid leuchten die sparsam aufgestrichenen Farbnuancen, zur&uuml;ckhaltende Sch&ouml;nheit, ausgef&uuml;hrt mit wirklicher Meisterschaft. </p>
<p>Ich f&uuml;hle mich, in diesem Moment, in dem ich so interessiert von einer Amsel angesehen werde &#8211; wie ein Mensch. Wir lesen eine Weile einander in unseren Gedanken. Die Amsel scheint Interessiert, wie sie wohl immer Interesse nimmt an den blo&szlig; halbwegs verst&auml;ndlichen Kuriosit&auml;ten, die einem in einer Stadt begegnen k&ouml;nnen. Sie hat wohl einen Forschergeist, sie ist auch bestimmt ein Skeptiker. </p>
<p>Irgendein Einverst&auml;ndnis stellen wir her, mit einer zuckenden Bewegung meines, ihres Kopfes. Dann verl&auml;sst die Amsel die Geduld mit meiner schweren, erdverhafteten Gestalt: sie taucht in die Luft und verschwindet in einem engen Bogen, gierend, rollend, kippend, in einem <a href="#" class="tooltip">komplizierten Man&ouml;ver<span><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/05/trudeln-150x150.jpg" alt="" title="Das Aresti-Symbol f&uuml;r Trudeln (Quelle: Wikipedia)" width="150" height="150" class="tipbild size-thumbnail wp-image-7192" />Das <strong>Flugman&ouml;ver,</strong> das die Amsel ausgef&uuml;hrt hat, war eine kontrollierte Form des <strong>Trudelns</strong>, genauer das Steiltrudeln, allerdings f&uuml;r einen so kurzen Zeitraum, da&szlig; diese Luftbewegung v&ouml;llig abseits der M&ouml;glicheiten menschlicher Flugger&auml;te lag und eine <em>technische</em> Beschreibung also recht unangemessen klingen mu&szlig;.</span></a> gru&szlig;los von der Balkonbr&uuml;stung abw&auml;rts.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Saftquellende Ode</title>
		<link>http://www.rauhfasler.de/2010/saftquellende-ode</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 10:57:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Frühling]]></category>
		<category><![CDATA[Knochen]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachverwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Vögel]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Hecke zilpt Die Taube schwillt Der Fr&#252;hling zieht Als Welle ein Wie Honig, der Am Gaumen klebt. Die Hummel lebt Ist dick und rund Ich wei&#223; nicht wie Im Winter sie Nicht auseinander- Brach, der Bach Springt splitternackt Von Kiselstein Zu Kiselstein. Das Herz versackt Im Hosenlatz Der Himmel hat Noch reichlich Platz In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/03/bombus_proteus.jpg" class="floatbox" rev="group:6649 caption:`Distelhummel (Bombus proteus). Zeichnung von E.Yu. Bakun`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/03/bombus_proteus-300x197.jpg" alt="" title="Distelhummel (Bombus proteus). Zeichnung von E.Yu. Bakun" width="300" height="197" class="rand size-medium wp-image-6651" /></a></p>
<p>Die Hecke zilpt<br />
Die Taube schwillt<br />
Der Fr&uuml;hling zieht<br />
Als Welle ein<br />
Wie Honig, der<br />
Am Gaumen klebt.<br />
Die Hummel lebt<br />
Ist dick und rund<br />
Ich wei&szlig; nicht wie<br />
Im Winter sie<br />
Nicht auseinander-<br />
Brach, der Bach<br />
Springt splitternackt<br />
Von Kiselstein<br />
Zu Kiselstein.<br />
Das Herz versackt<br />
Im Hosenlatz<br />
Der Himmel hat<br />
Noch reichlich Platz<br />
In seinen hellen<br />
St&auml;llen.<br />
Ein Regen kommt<br />
Im Kopf, da brummt<br />
Narzissus und<br />
Die Tulipan,<br />
Ein Buchfink und<br />
Ein Knochen,<br />
Aus einem Schaf<br />
Gebrochen.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Schatten</title>
		<link>http://www.rauhfasler.de/2010/schatten</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 10:49:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühlsklima]]></category>
		<category><![CDATA[Kält]]></category>
		<category><![CDATA[Luft]]></category>
		<category><![CDATA[Schatten]]></category>
		<category><![CDATA[Vögel]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf den B&#252;schen sammelt sich Das Licht, darunter Liegt eine z&#228;he, kalte Dunkelheit: sie wartet. Sie kann geduldig sein, Sie staut sich auf, Bis ihre Zeit gekommen ist. Eine junge, braune AmselVon Amseln (Turdus merula) und Menschen, Hecken und Industriegebieten&#8230; federt Auf dem Beet, und sie Ist wenig anders als Die nackte Erde. Die Luft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/04/leonardo-da-vinci-shroud-of-turin-hands-wrists.jpg" class="floatbox" rev="group:6679 caption:`Ausschnitt aus dem &raquo;Turiner Grabtuch&laquo;`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/04/leonardo-da-vinci-shroud-of-turin-hands-wrists-243x300.jpg" alt="" title="Ausschnitt aus dem &raquo;Turiner Grabtuch&laquo;" width="243" height="300" class="rand size-medium wp-image-6700" /></a></p>
<p>Auf den B&uuml;schen sammelt sich<br />
Das Licht, darunter<br />
Liegt eine z&auml;he, kalte<br />
Dunkelheit: sie wartet.<br />
Sie kann geduldig sein,<br />
Sie staut sich auf,<br />
Bis ihre Zeit gekommen ist.<br />
Eine junge, braune <a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/04/schatten-amsel.html" class="tooltip-klick floatbox" rev="width:400px height:90% disableScroll:true showNewWindow:true controlsPos:tr">Amsel<span>Von <strong>Amseln</strong> (Turdus merula) und Menschen, Hecken und Industriegebieten&hellip;</span></a> federt<br />
Auf dem Beet, und sie<br />
Ist wenig anders als<br />
Die nackte Erde.<br />
Die Luft ist kalt, die Luft<br />
Liegt wie ein klammes Tuch<br />
Auf beiden Schultern und<br />
Der Brust.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>sturz #2 (geh&#246;r)</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 11:19:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Fenster]]></category>
		<category><![CDATA[Gehör]]></category>
		<category><![CDATA[Geräusch]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Sterben]]></category>
		<category><![CDATA[Stille]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Vögel]]></category>

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		<description><![CDATA[dem sterbenden vogel der sein inneres &#252;ber die schr&#228;ge uns&#228;glich wei&#223;e aluminumfl&#228;che dort drau&#223;en am fenster ausgie&#223;t und dabei m&#252;hsam um atem ringt zwischen den beiden klaffenden h&#228;lften seines leuchtend gelben schnabels (innen sind sie rot und eine zerbrechliche zunge liegt dazwischen entbl&#246;&#223;t). dem sterbenden vogel h&#228;nge ich nach w&#228;hrend mir vor den ohren der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/03/bussardschnabel.jpg" class="floatbox" rev="group:6236 caption:`Schnabel eines Bussards`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/03/bussardschnabel-300x227.jpg" alt="" title="Schnabel eines Bussards" width="300" height="227" class="rand size-medium wp-image-6238" /></a></p>
<p>dem sterbenden vogel<br />
der sein inneres<br />
&uuml;ber die schr&auml;ge<br />
uns&auml;glich wei&szlig;e<br />
aluminumfl&auml;che dort<br />
drau&szlig;en am fenster<br />
ausgie&szlig;t und dabei<br />
m&uuml;hsam um atem ringt</p>
<p>zwischen den beiden<br />
klaffenden h&auml;lften<br />
seines leuchtend<br />
gelben schnabels<br />
(innen sind sie rot und<br />
eine zerbrechliche zunge<br />
liegt dazwischen entbl&ouml;&szlig;t).</p>
<p>dem sterbenden vogel<br />
h&auml;nge ich nach<br />
w&auml;hrend mir vor den ohren<br />
der klang seines<br />
brechenden kopfes<br />
in der stille r&uuml;ckkoppelt.</p>
<p>zu nebens&auml;chlich ist<br />
der letzte atemzug<br />
eines vogel als da&szlig;<br />
er h&ouml;rbar w&auml;re</p>
<p>ich hoffe gen ende<br />
auf ein feines geh&ouml;r<br />
in meiner n&auml;he.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[stürze]]></series:name>
	</item>
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		<title>sturz</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 11:18:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Blut]]></category>
		<category><![CDATA[Einsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Fenster]]></category>
		<category><![CDATA[Sterben]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Vögel]]></category>
		<category><![CDATA[Zwischenfälle]]></category>

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		<description><![CDATA[dem sterbenden vogel auf der anderen seite des fensters ich sehe sein hirnblut langsam herab flie&#223;en vom einschlag ungef&#228;hr auf der h&#246;he meines brustkorbs durchscheinend rosa ein daumengro&#223;er fleck der vogel liegt r&#252;cklings auf der rauhen sohlbankDie Sohlbank ist der untere waagrechte Abschluss der Fenster&#246;ffnung im Mauerwerk. Da der Regen hier auftrifft, muss sie m&#246;glichst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/03/DARIUS-ZIURA-Dead-bird.jpg" class="floatbox" rev="group:6228 caption:`DARIUS ZIURA, Dead bird, 2006`"><img class="rand size-medium wp-image-6229" title="DARIUS ZIURA, Dead bird, 2006" src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/03/DARIUS-ZIURA-Dead-bird-300x298.jpg" alt="" width="300" height="298" /></a></p>
<p>dem sterbenden vogel<br />
auf der anderen seite<br />
des fensters ich sehe<br />
sein hirnblut langsam herab</p>
<p>flie&szlig;en vom einschlag<br />
ungef&auml;hr auf der h&ouml;he<br />
meines brustkorbs<br />
durchscheinend rosa</p>
<p>ein daumengro&szlig;er fleck<br />
der vogel liegt r&uuml;cklings<br />
auf der rauhen <a class="tooltip" href="#">sohlbank<span>Die <strong>Sohlbank</strong> ist der untere waagrechte Abschluss der Fenster&ouml;ffnung im Mauerwerk. Da der Regen hier auftrifft, muss sie m&ouml;glichst fugenlos sein (Natur-Kunststein, Verblechung etc.). Die Vorderkante springt mindestens 4cm &uuml;ber die Mauerflucht vor, damit Regenwasser ohne Auftreffen auf die Wand, abtropfen kann. Die Unterseite der Sohlbank muss eine Wassernase aufweisen. (Ein Fachlexikon)</span></a> seine<br />
brust hebt sich und sinkt</p>
<p>nur um weniges noch<br />
sein auge starrt<br />
mir ratlos entgegen<br />
gleich ist es</p>
<p>vor&uuml;ber<br />
dem sterbenden vogel<br />
sollte ich t&ouml;ne machen<br />
mit den lippen als schlaflied</p>
<p>er w&uuml;rde wohl<br />
durch die doppelte glasfl&auml;che<br />
nichts h&ouml;ren es<br />
herrscht viel betrieb</p>
<p>um ihn und mich und<br />
wenn es sein wird:<br />
vor&uuml;ber wird kommen<br />
ein wind und den leichnam</p>
<p>wird er sp&uuml;len:<br />
hinab,<br />
wie kann man<br />
am ende anders</p>
<p>als einsam sein?</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[stürze]]></series:name>
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		<title>Von Seife</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 11:08:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Freunde]]></category>
		<category><![CDATA[Seife]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Vögel]]></category>
		<category><![CDATA[Weltbankrott]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[I. Freundlich hei&#223;t mich Seifenduft willkommen, Und die zartblau gefrornen H&#228;nde Sch&#246;pften Leben aus der warmen Luft im Treppenhaus. Auf den Stra&#223;en ist der Schnee zu Eis getreten. Jener sp&#228;te Zilpzalp, der im Hinterhof Wie eine gl&#228;nzend graue Flamme Um die kahlen B&#252;sche leckte Ist jetzt gewiss schon lange tot. Noch vor der ersten Stiege [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/01/falkenmumie.png" class="floatbox" rev="group:5699 caption:`Mumifizierter Wanderfalke (&Auml;qypten, 2. Jahrtausend v. Chr.; Science Museum London)`"><img class="rand size-medium wp-image-5702" title="Mumifizierter Wanderfalke (&Auml;qypten, 2. Jahrtausend v. Chr.; Science Museum London)" src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/01/falkenmumie-300x199.png" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>I.</p>
<p>Freundlich hei&szlig;t mich Seifenduft willkommen,<br />
Und die zartblau gefrornen H&auml;nde<br />
Sch&ouml;pften Leben aus der warmen Luft im Treppenhaus.</p>
<p>Auf den Stra&szlig;en ist der Schnee zu Eis getreten.<br />
Jener sp&auml;te Zilpzalp, der im Hinterhof<br />
Wie eine gl&auml;nzend graue Flamme<br />
Um die kahlen B&uuml;sche leckte<br />
Ist jetzt gewiss schon lange tot.</p>
<p>Noch vor der ersten Stiege wird<br />
Ganz umstandslos geheizt, ich nehme es<br />
Als Vorgeschmack von Freundschaft, die<br />
Mich in diesem Haus ein Stockwerk auf erwartet.</p>
<p>II.</p>
<p>In der Stadtbahn aber waren Menschen,<br />
Tiefgefroren und im Dutzend winterstumm:<br />
Ein alter Mann sa&szlig; schlafend wie ein S&auml;ugling,<br />
Ein andrer hockte knisternd unter seiner Zeitung,<br />
Lesend innig in dem nackten Scho&szlig;<br />
Und auf den Br&uuml;sten einer bleichen Sch&ouml;nen,<br />
Die beim Fernsehn angezogen nur zu sehen ist.</p>
<p>Lange hat er nicht die Seite umgewendet,<br />
Schneller hat der Herr Major gekaut,<br />
F&uuml;r den noch nicht gen&uuml;gend Kriege waren -<br />
Da sitzt er, eine Reihe weiter, und er kommt<br />
Nur aus dem B&uuml;ro mit seinem Korpsgesicht.</p>
<p>III.</p>
<p>Jeder Weg klingt im harschen Schnee<br />
Wie ein langer Marsch, die Welt ist abgeschminkt:<br />
Sie greift als M&ouml;rder bitter in die Ohren.</p>
<p>Weit entfernt ist in der Nacht ein Kontinent gesprungen,<br />
Im Fernsehen sah man diesmal weinend einen Mann<br />
Vermutlich ist<br />
Seine Familie<br />
Unter Tr&uuml;mmern<br />
In dieser Nacht<br />
Gestorben.<br />
Zu sehen war auch staubverschmiertes Blut<br />
Und hoffnungsloser Wahn.</p>
<p>Hier nun also warme, frische Seife,<br />
Und die Treppen selbst sind wohlgen&auml;hrt.<br />
Und wie dies alles freundlich Heimat<br />
Ist, und ein Verh&auml;ngnis ebenso.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Verschlei&#223;</title>
		<link>http://www.rauhfasler.de/2009/verschleisz</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 10:37:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Fenster]]></category>
		<category><![CDATA[Flucht]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Inschriften]]></category>
		<category><![CDATA[Niedergang]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtleben]]></category>
		<category><![CDATA[Stoff]]></category>
		<category><![CDATA[Vögel]]></category>

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		<description><![CDATA[Vier verblichene Eckfahnen Greifen mit F&#228;den, Die Verschlei&#223; in einer langen Geschichte Am Rand des Stoffs herausgezogen hat, Nach dem Wind, Der auf dem leeren Spielfeld Grashalme niederdr&#252;ckt. Im Fleet schwimmen drei Enten Wie lauernde Schnellboote, Auf Patrouille ausgesandt nach einem, Der im sp&#228;rlichen Gestr&#252;pp Oberhalb des betonierten Wasserlaufs Sein Gl&#252;ck versucht, Und sich doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2009/11/graffi-k.jpg" class="floatbox" rev="group:5388 caption:`Schriftzeichen aus einem Gaffiti-Tag (Quelle: Graffiti-Taxonomy Paris, Evan Roth)`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2009/11/graffi-k-300x244.jpg" alt="Schriftzeichen aus einem Gaffiti-Tag (Quelle: Graffiti-Taxonomy Paris, Evan Roth)" title="Schriftzeichen aus einem Gaffiti-Tag (Quelle: Graffiti-Taxonomy Paris, Evan Roth)" width="300" height="244" class="rand size-medium wp-image-5390" /></a></p>
<p>Vier verblichene Eckfahnen<br />
Greifen mit F&auml;den,<br />
Die Verschlei&szlig; in einer langen Geschichte<br />
Am Rand des Stoffs herausgezogen hat,<br />
Nach dem Wind,<br />
Der auf dem leeren Spielfeld<br />
Grashalme niederdr&uuml;ckt.</p>
<p>Im Fleet schwimmen drei Enten<br />
Wie lauernde Schnellboote,<br />
Auf Patrouille ausgesandt nach einem,<br />
Der im sp&auml;rlichen Gestr&uuml;pp<br />
Oberhalb des betonierten Wasserlaufs<br />
Sein Gl&uuml;ck versucht,<br />
Und sich doch nur<br />
Die Schultern an Dornen wetzt.</p>
<p>In schwarzen Schriftz&uuml;gen<br />
Auf W&auml;nden und Fensterrahmen<br />
H&auml;ngen mitten in der Fluchkursive<br />
Die B&ouml;gen einzelner Buchstaben herab,<br />
Als h&auml;tte den Schreiber wie pl&ouml;tzliche Krankheit<br />
Ein Zweifel angefallen.</p>
<p>Da auf den Pflastersteinen ist noch<br />
Ein letzter Rest Feuerwehrsand auszumachen,<br />
Gleich bei der T&uuml;r, wo man gestern<br />
Irgendeinen Namenlosen niederstach.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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