Rauhfaseln?
Zum Beispiel so:
Da sitzt einer, der auf eine geradezu beleidigende, anzügliche Weise häßlich ist. Nicht jene introvertierte, selbsthaßzerfressene Häßlichkeit, die man normalerweise sieht. Der Mann dort beißt sich in mir fest, sobald ich ihn nur ansehe. Und er scheint sich daran gewöhnt zu haben, daß alle vor ihm zurückweichen und füllt den freiwerdenden Raum mit gelassener Selbstverständlichkeit.Hier gibt es mehr davon, Worte auf Worte, dem geneigten Leser präsentiert in mehreren Versuchsanordnungen.
Zufällig…
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Tag-Archiv: Werbung
Sprachspiel
Ich werde – man muß sprechen – sprechen müssen, Und entlehne mir Geschliffene Worte Von Werbeplakaten. Hier zählt das Hingezählte Nach seiner Prägung, Die Aluminiummünzen Werden auf Wert nicht befragt. Hinter den Lippen schäumt Übersättigte Brause, sie Wird in großen Schlucken Am besten genossen, sie Stillt den Durst und frißt Allmählich an den Zähnen. Ich [...]
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Auf Leber und Darm
"Fühlen Sie sich gut?" Eine ziemlich grundsätzliche Frage, die mir unversehens gestellt wird. In einem ungeschützten Moment, meine Gedanken müssen eilends und nur halb bekleidet von irgendwo zurückkehren. Da vor mir ist eine Gestalt auf einem Plakat, beinahe lebensgroß abgebildet -- sie stellt mir diese Frage stellt. Ein Mann mit ordentlicher Frisur und einem zufriedenen, von Grund auf freundlichen Lächeln im soliden, starkknochigen, vertrauenswürdigen Gesicht. Er versucht, mit einer Hand aus dem Plakat hinauszugreifen, wohl um mich für einen Augenblick aufzuhalten, damit ich mir Zeit nehme, über sein wichtiges Anliegen nachzudenken.
Veröffentlicht in Ceterum censeo, Erzählen, Fundsachen, Probleme mit Wörtern Auch getagged Krankheit, Öffentlichkeit, Sprachverwicklung, Träume, Verführung, Wahn Kommentieren



Wilde Irre viel