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	<title>Rauhfasler &#187; Wilde Tiere</title>
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	<description>Verbrauchende Versuche mit Wörtern</description>
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		<title>schnee</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 10:57:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Asche]]></category>
		<category><![CDATA[Flucht]]></category>
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		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
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		<category><![CDATA[Verlangen]]></category>
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		<category><![CDATA[Wilde Tiere]]></category>

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		<description><![CDATA[angst und verlangen fressen einander solange noch warm die flucht ihnen aus den schl&#252;nden quillt wie &#228;ngstet der wolf schwarz durch den wald ich sehe ihn klar dort im schnee gezeichnet schnee eigentlich asche die pl&#246;tzlich aus dem himmel brach dort hatte die liebe ihr atomares feuer entfacht zur unzeit wie meistens dar&#252;ber ward es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/07/hydrastorm-gas-masks.jpg" class="floatbox" rev="group:8023 caption:`Eine Gasmaske im Ensemble mit HydraStrom-Fl&uuml;ssigkeitszufuhr und einer Nachtsichtbrille`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/07/hydrastorm-gas-masks-225x300.jpg" alt="" title="Eine Gasmaske im Ensemble mit HydraStrom-Fl&uuml;ssigkeitszufuhr und einer Nachtsichtbrille" width="225" height="300" class="rand size-medium wp-image-8025" /></a></p>
<p>angst und verlangen fressen<br />
einander solange noch<br />
warm die flucht ihnen<br />
aus den schl&uuml;nden quillt</p>
<p>wie &auml;ngstet der wolf<br />
schwarz durch den wald<br />
ich sehe ihn klar dort<br />
im schnee gezeichnet</p>
<p>schnee eigentlich asche<br />
die pl&ouml;tzlich aus dem<br />
himmel brach dort<br />
hatte die liebe ihr</p>
<p>atomares feuer entfacht<br />
zur unzeit wie meistens<br />
dar&uuml;ber ward es abend<br />
und der abend wird nacht.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Fenrisúlfr</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 10:20:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Einbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Erzählen]]></category>
		<category><![CDATA[Furcht]]></category>
		<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Jagd]]></category>
		<category><![CDATA[Nacht]]></category>
		<category><![CDATA[Wilde Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[Zuflucht]]></category>

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		<description><![CDATA[Nacht ist geworden, Und in der widerscheinenden Luft &#220;berkreuzen sich flirrende F&#228;hrten, Von den Bestien, Die dich gejagt haben Vom Mutterleibe an. Was kann einer Tun, in jener Stunde, Die nicht mehr im Stande ist, Das Ableben des l&#228;ngst vergangenen Tages Weiterhin zu verleugnen, was Kann einer Tun, wenn er keine Geschichte zu erz&#228;hlen hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/02/John-Bauer-Tyr-und-Fenrir.jpg" class="floatbox" rev="group:5993 caption:`John Bauer: Tyr und der Fenriswolf (1911)`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/02/John-Bauer-Tyr-und-Fenrir-274x300.jpg" alt="" title="John Bauer: Tyr und der Fenriswolf (1911)" width="274" height="300" class="rand size-medium wp-image-5997" /></a></p>
<p>Nacht ist geworden,<br />
Und in der widerscheinenden Luft<br />
&Uuml;berkreuzen sich flirrende F&auml;hrten,<br />
Von den Bestien,<br />
Die dich gejagt haben<br />
Vom Mutterleibe an.</p>
<p>Was kann einer Tun, in jener Stunde,<br />
Die nicht mehr im Stande ist,<br />
Das Ableben des l&auml;ngst vergangenen Tages<br />
Weiterhin zu verleugnen, was<br />
Kann einer Tun, wenn er keine<br />
Geschichte zu erz&auml;hlen hat<br />
In dieser Stunde &#8211;</p>
<p>Aus Mangel an Glauben vielleicht,<br />
Glauben an die zahllosen Gesetze,<br />
Nach denen dem Unerh&ouml;rten<br />
Das Ma&szlig; bestimmt wird;</p>
<p>Aus Mangel an Kraft,<br />
Sich den gro&szlig;en, endg&uuml;lten Kampf<br />
Einzubilden, in dem die Welt<br />
Unsichtbar liegt: den Kampf<br />
Um das albern Ertr&auml;umte,<br />
Sich einzubilden den Kampf,</p>
<p>Da&szlig; es doch noch wahr werde,<br />
Im Schwei&szlig; der Albtropen zumindest!<br />
Was immer es ist, sofern unwahrscheinlich,<br />
Und wenn nicht dort &#8211;<br />
Dann ist das Gleichgewicht bereits<br />
Gekippt, wie der Teller von der<br />
Zitternden Stange des Jongleurs.</p>
<p>In der Stunde, da die Bestien<br />
Dir auf die Fersen atmen, wie schon<br />
Seit dem Augenblick deiner Geburt,<br />
Wenn die Nacht dich angrinst<br />
Mit ihren samtschwarzen Lippen und<br />
Ihren gl&auml;nzenden Raubtierz&auml;hnen:</p>
<p>Halte, auch wenn sie d&uuml;rftig ist,<br />
Deine Geschichte bereit,<br />
Sie dir selbst einzufl&uuml;stern,<br />
Sonst wird der Mond dich stechen,<br />
Und der Fenriswolf wird dir<br />
Deine N&uuml;chternheit in Streifen ziehen.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Faustgro&#223;</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 10:01:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Bewußtseinszustände]]></category>
		<category><![CDATA[Furcht]]></category>
		<category><![CDATA[Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Schatten]]></category>
		<category><![CDATA[Urbane Mirakel]]></category>
		<category><![CDATA[Wilde Tiere]]></category>

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		<description><![CDATA[Faustgro&#223;e Raubtiere Wetzen ihre Krallen an Mauern, In Winkeln von Hinterh&#246;fen, In &#246;ffentlichen M&#252;llk&#252;beln H&#246;rt man sie schnauben, Sie wittern Angst, Jetzt, am fr&#252;hen Morgen, Und bekommen Appetit Auf das s&#252;&#223;e Ferment Gelagerter Verzweiflung. In den Ritzen zwischen Fassadenblechen blitzen Ihre Augen im Schatten, Deren Farbe ist Gelb. Und w&#228;hrend ich oben Den Himmel absuche, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/06/Katzenklaue.jpg" class="floatbox" rev="group:7648 caption:`Eine Katzenklaue (aus: S. G. Goodrich, The Animal Kingdom Illustrated. New York: A. J. Johnson &amp; Co., 1885)`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/06/Katzenklaue-300x219.jpg" alt="" title="Eine Katzenklaue (aus: S. G. Goodrich, The Animal Kingdom Illustrated. New York: A. J. Johnson &amp; Co., 1885)" width="300" height="219" class="rand size-medium wp-image-7651" /></a></p>
<p>Faustgro&szlig;e Raubtiere<br />
Wetzen ihre Krallen an Mauern,<br />
In Winkeln von Hinterh&ouml;fen,<br />
In &ouml;ffentlichen M&uuml;llk&uuml;beln<br />
H&ouml;rt man sie schnauben,<br />
Sie wittern Angst,<br />
Jetzt, am fr&uuml;hen Morgen,<br />
Und bekommen Appetit<br />
Auf das s&uuml;&szlig;e Ferment<br />
Gelagerter Verzweiflung.</p>
<p>In den Ritzen zwischen<br />
Fassadenblechen blitzen<br />
Ihre Augen im Schatten,<br />
Deren Farbe ist Gelb.<br />
Und w&auml;hrend ich oben<br />
Den Himmel absuche,<br />
Sp&uuml;re ich wie<br />
Fell mich Streift<br />
An den Kn&ouml;cheln;<br />
Und sehe, da&szlig;<br />
Ein fast faustgro&szlig;er Schatten<br />
Im Schatten verschwindet.<br />
Dort wartet er nun<br />
Auf den rechten Moment.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Qualm</title>
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		<comments>http://www.rauhfasler.de/2010/qualm#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 10:43:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Fett]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Rauch]]></category>
		<category><![CDATA[Wilde Tiere]]></category>

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		<description><![CDATA[Verglichen mit dem Fernzug, Der zittert und bereitsteht Und mit Diesel gurgelt, Klingt die Musik d&#252;nn, Klingt sie fadenscheinig An meinen Ohren. Man dr&#228;ngt sich um Pl&#228;tze Im Bauch des Schienenwurms, Der Luftraum ist n&#228;mlich Weitr&#228;umig abgesperrt zur Zeit, Weil Asche fliegt &#8212; So wenig braucht es, Damit die Verh&#228;ltnisse Sich unbequem verengen. Cremefarbene Frauen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/04/Fettabscheider.gif" class="floatbox" rev="group:6934 caption:`Fettabscheider der Firma ACO Passavant`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/04/Fettabscheider-300x215.gif" alt="" title="Fettabscheider der Firma ACO Passavant" width="300" height="215" class="rand size-medium wp-image-6942" /></a></p>
<p>Verglichen mit dem Fernzug,<br />
Der zittert und bereitsteht<br />
Und mit Diesel gurgelt,<br />
Klingt die Musik d&uuml;nn,<br />
Klingt sie fadenscheinig<br />
An meinen Ohren.</p>
<p>Man dr&auml;ngt sich um Pl&auml;tze<br />
Im Bauch des Schienenwurms,<br />
Der Luftraum ist n&auml;mlich<br />
Weitr&auml;umig abgesperrt zur Zeit,<br />
Weil Asche fliegt &#8212;<br />
So wenig braucht es,<br />
Damit die Verh&auml;ltnisse<br />
Sich unbequem verengen.</p>
<p>Cremefarbene Frauen<br />
Ringen dort drinnen<br />
Ihre tats&auml;chlich<br />
In Gold gefassten H&auml;nde:<br />
Ein Raubtier h&auml;tte<br />
Leichte Beute jetzt, die W&ouml;lfe<br />
Bleiben aber leider aus,<br />
Sie halten sich bedeckt,<br />
Im angstvollen Brandenburg<br />
Zum Beispiel.</p>
<p>Neben dem Gleis, sieh doch,<br />
Laufen Rohre &#8212;<br />
Und ich vermisse dich.</p>
<p>Auf den Rohren wiederum<br />
Steht ihr Inhalt angegeben,<br />
N&auml;mlich: <a href="#" class="tooltip">„Fett“.<span><strong><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/04/Fluid-mosaic-diagram-Singer-and-Nicholson-resized-150x150.jpg" alt="" title="Abbildung aus: Singer, S.J. and G. L. Nicolson. 1972.  The fluid mosaic model of the structure of cell membranes. Science. 175: 720-731.  " width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-6945" />Fette</strong> sind sind Ester des Glycerins mit drei aliphatischen Monocarbons&auml;uren, den <em>Fetts&auml;uren</em>.<br />
&emsp;&ensp;Die molekulare Struktur der Fette bewirkt, da&szlig; sie nicht in Wasser l&ouml;slich sind. Das wiederum ist der Grund daf&uuml;r, da&szlig; Fette die osmotischen Verh&auml;ltnisse in einem Gewebe nicht ver&auml;ndern. Deswegen eignen sich die Fette f&uuml;r Lebewesen hervorragend als neutraler Speicherstoff f&uuml;r Energie (das <strong>Depotfett</strong>).<br />
&emsp;&ensp;Fett hat im K&ouml;rper daneben noch eine Bedeutung als <strong>Isolator</strong> f&uuml;r Nerven, als <strong>D&auml;mmstoff</strong> in der Haut, als <strong>L&ouml;sungsmittel</strong> f&uuml;r Vitamine und als Grundsubstanz der <strong>Zellmembran</strong> (sie ist aus einem doppellagigen Fettfilm gebaut).</span></a> </p>
<p>Und auch die Richtung &#8212;<br />
Abw&auml;rts und links &#8212;<br />
In der das Fett flie&szlig;t,<br />
Durch die Gleishalle,<br />
In den Untergrund.<br />
Warum aber Fett und woher,<br />
Bleibt ganz unbegreiflich<br />
Bis zum Schlu&szlig;.</p>
<p>Ich denke mir <a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/04/qualm-lex.html" class="tooltip-klick floatbox" rev="width:400px height:90% disableScroll:true showNewWindow:true controlsPos:tr">Qualm<span><strong>Qualm</strong>, d.i. dichter Rauch, d.i. ein Aerosol&hellip;</span></a><br />
In blauschwarzen Wolken,<br />
Er dringt durch die Fugen<br />
Des Bahnsteigs, er dringt<br />
In Augen und Nase und Mund.<br />
Er f&auml;rbt das Fr&uuml;hst&uuml;ck am Gaumen<br />
Und legt sich in schmierigen Schlieren<br />
Auf die Kuppen der Finger und schlie&szlig;t<br />
Beizend die Augen, man h&ouml;rt<br />
Noch vereinzeltes W&uuml;rgen<br />
Aus der qualmenden Dunkelheit.</p>
<p>Ich entkomme noch eben<br />
Mit letzter Not.<br />
Und vor deiner T&uuml;r dann:<br />
Sinke ich<br />
Friedlich zusammen.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>nachtgrenz</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 11:19:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Ahnungen]]></category>
		<category><![CDATA[Dinge]]></category>
		<category><![CDATA[Furcht]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Licht]]></category>
		<category><![CDATA[Nacht]]></category>
		<category><![CDATA[Schatten]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
		<category><![CDATA[Wilde Tiere]]></category>

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		<description><![CDATA[im lichtkreis steht der nackte rest des tages: er kehrt sich trotzig von der dunkelheit die mit den dielen ungeduldig knarrt, gleich auf dem flur hinter der d&#252;nnen t&#252;r sie ist zerbrechlich kreidewei&#223; man h&#246;rt den atem eines kindes (oder h&#246;rt ihn nicht und denkt ihn nur): es schl&#228;ft und tr&#228;umt hinter versperrten grenzen die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.thequietrevolution.co.uk/"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/03/fallen-feathers-von-Claire-Scully-213x300.jpg" alt="" title="&raquo;Fallen Feathers&laquo; von Claire Scully" width="213" height="300" class="rand size-medium wp-image-6306" /></a></p>
<p>im lichtkreis steht<br />
der nackte rest des tages:<br />
er kehrt sich trotzig<br />
von der dunkelheit<br />
die mit den dielen<br />
ungeduldig knarrt,<br />
gleich auf dem flur<br />
hinter der d&uuml;nnen t&uuml;r<br />
sie ist zerbrechlich<br />
kreidewei&szlig;</p>
<p>man h&ouml;rt den atem<br />
eines kindes (oder<br />
h&ouml;rt ihn nicht und<br />
denkt ihn nur):<br />
es schl&auml;ft und tr&auml;umt<br />
hinter versperrten grenzen</p>
<p>die gegenst&auml;nde stehen<br />
an den w&auml;nden aufgereiht<br />
und ducken sich<br />
in ihre schatten &#8211;<br />
sie stehen blo&szlig;gelegt</p>
<p>man wird sie zum<br />
verl&ouml;schen bringen<br />
mit dem licht, das aus<br />
einem d&uuml;nnen draht<br />
geschlagen wird<br />
bis da&szlig; der strom<br />
zuletzt zerrei&szlig;t</p>
<p>ein ungeheures<br />
schweigen streift<br />
dir um die kalten f&uuml;&szlig;e,<br />
sein blick ist fahl &#8211;<br />
da! es springt und schon<br />
liegen seine f&auml;nge spitz<br />
an zwei synapsen dir<br />
und vibrieren leicht.</p>
<p>nur tr&auml;ume und<br />
angst frisch<br />
aus der mosterei<br />
rosten langsam<br />
so das zeit<br />
sie zu ber&uuml;hren bleibt.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Fugativ</title>
		<link>http://www.rauhfasler.de/2010/fugativ</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 11:09:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Blick]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Furcht]]></category>
		<category><![CDATA[Hände]]></category>
		<category><![CDATA[Jagd]]></category>
		<category><![CDATA[Wilde Tiere]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rauhfasler.de/?p=5823</guid>
		<description><![CDATA[Du kaust an deinen Lippen so, Ein Lauern liegt auf deinem Hals, Du streichst dir deine Brauen wie Man tr&#228;nen aus den Augen streicht, L&#228;chelst klein und suchend geht Dein nebelschwerer Blick. Dunkle B&#252;sche, unsichtbar, Sind rechts und links, darin Gl&#228;nzend schwarze, wilde Tiere Fressen wollen sie an dir, Flucht weht blau um deine H&#228;nde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/03/vase.jpg" class="floatbox" rev="group:5823 caption:`Vase von Kosta Boda`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/03/vase-171x300.jpg" alt="" title="Vase von Kosta Boda" width="171" height="300" class="rand size-medium wp-image-5845" /></a></p>
<p>Du kaust an deinen Lippen so,<br />
Ein Lauern liegt auf deinem Hals,<br />
Du streichst dir deine Brauen wie<br />
Man tr&auml;nen aus den Augen streicht,<br />
L&auml;chelst klein und suchend geht<br />
Dein nebelschwerer Blick.</p>
<p>Dunkle B&uuml;sche, unsichtbar,<br />
Sind rechts und links, darin<br />
Gl&auml;nzend schwarze, wilde Tiere<br />
Fressen wollen sie an dir,<br />
Flucht weht blau um deine H&auml;nde &#8211;<br />
Du hebst sie nicht aus deinem Scho&szlig;.</p>
<p>Weh dem J&auml;ger aber, vielmals weh,<br />
Dem du dann unterliegen wirst:<br />
Du wirst ihn niederbringen, wenn<br />
Er sich zur Ruhe legen will<br />
Bei seiner stolzen Beute:<br />
Du wirst ihm seinen Kopf verg&auml;ren<br />
Mit deinem giftgef&auml;rbten L&auml;cheln,<br />
Das starr auf deinem Antlitz liegt.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Tischtuchprotokoll</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 11:54:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Andeutungen]]></category>
		<category><![CDATA[Brustraum]]></category>
		<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Wilde Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[Zeichen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein fleckiges Tischtuch Wie ein zerlegenes Bett Und auf dem Untersetzer sind Zu lesen drei Kerben, Ein Messer, ein scharfes, Hat hier geschnitten und dann Ist Tinte gedrungen, die Kerben Sind zartblaue Spuren, ein Vogel Ist hier gegangen, wom&#246;glich der, Von dem ich einmal geh&#246;rt: Er nistet auf K&#246;pfen und setzt Die schlimmen Gedanken ins [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="einfach"><a href="http://bummercity.com/blog/?p=268"><img class="rand size-medium wp-image-5718" title="Reid Haithcock, Zeichnung einer Elster" src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2010/01/vogelzeichnung-ausschnitt-300x273.jpg" alt="" width="300" height="273" /></a></p>
<p>Ein fleckiges Tischtuch<br />
Wie ein zerlegenes Bett<br />
Und auf dem Untersetzer sind<br />
Zu lesen drei Kerben,<br />
Ein Messer, ein scharfes,<br />
Hat hier geschnitten und dann<br />
Ist Tinte gedrungen, die Kerben<br />
Sind zartblaue Spuren, ein Vogel<br />
Ist hier gegangen, wom&ouml;glich der,<br />
Von dem ich einmal geh&ouml;rt:<br />
Er nistet auf K&ouml;pfen und setzt<br />
Die schlimmen Gedanken ins Hirn.<br />
Ich lese den Untersetzer,<br />
Eine Wimper, ein Haar,<br />
Der Tee riecht nach Heu.<br />
Gerade Linien sind nicht<br />
In der Natur.<br />
Da lauert ein Tier,<br />
Unter der Sp&uuml;le vielleicht?<br />
Es wartet<br />
Auf die n&auml;chste Welle<br />
Z&auml;rtlicher M&uuml;digkeit oder<br />
Fehlsichtig tappender Liebe<br />
In meinem Hals -<br />
So eine Beute ist<br />
Reich an Nuancen.<br />
Wundersam steht<br />
Auf der H&ouml;he des Winters<br />
Eine Ranunkel, tiefrot<br />
Hier auf dem Tisch.<br />
Der Stift springt, die Uhr<br />
Schl&auml;gt &uuml;ber die Mauern zu Mittag<br />
Sehr Andeutungsreich.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Moritat von der Liebe</title>
		<link>http://www.rauhfasler.de/2010/moritat-von-der-liebe</link>
		<comments>http://www.rauhfasler.de/2010/moritat-von-der-liebe#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 10:24:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Abgleiten]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Begehren]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kadaver]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Sonderlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Wilde Tiere]]></category>

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		<description><![CDATA[I. Ein Drittel, Des Lebens So denkt er, Liegt im Soll, Zwei Drittel liegen im Haben. Und das Haben ist Zwang, Und das Soll ist Not- Wendigkeit, n&#228;mlich nicht Bleiben zu k&#246;nnen bei dem Was man ist. Zwei Zimmer Hat er zum Leben Und eines dar&#252;ber hinaus: Zwei mit Butter und Bett, Schrank und Begehren, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2009/12/myrtenblattsonde.gif" class="floatbox" rev="group:5597 caption:`Myrtenblattsonde von Aesculap`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2009/12/myrtenblattsonde-300x150.gif" alt="" title="Myrtenblattsonde von Aesculap" width="300" height="150" class="rand size-medium wp-image-5446" /></a></p>
<p>I.</p>
<p>Ein Drittel,<br />
Des Lebens<br />
So denkt er,<br />
Liegt im Soll,<br />
Zwei Drittel liegen im Haben.<br />
Und das Haben ist Zwang,<br />
Und das Soll ist Not-<br />
Wendigkeit, n&auml;mlich nicht<br />
Bleiben zu k&ouml;nnen bei dem<br />
Was man ist.</p>
<p>Zwei Zimmer<br />
Hat er zum Leben<br />
Und eines dar&uuml;ber hinaus:<br />
Zwei mit Butter und Bett,<br />
Schrank und Begehren,<br />
Eines in dem nur ein Tisch<br />
Vor zwei nackten Fenstern steht.</p>
<p>Hier sitzt er nach Dienstschlu&szlig;<br />
Mit silbernen Messern,<br />
Mit Zangen und Scheren<br />
Und zieht von den Knochen<br />
Von Tieren, die j&uuml;ngst erst<br />
Das Leben verlie&szlig;,<br />
Sorgf&auml;ltig das Fleisch.<br />
Er betastet Organe<br />
Mit Myrtenblattsonden<br />
Zieht mit Pinzetten<br />
An den Enden von Sehnen,<br />
So, da&szlig; der Fu&szlig; einer Kr&auml;he<br />
Ihm z&auml;rtlich den Finger umgreift.<br />
Er &ouml;ffnet in Herzen<br />
Von Fr&ouml;schen die Kammern.<br />
Und in Raubtieraugen,<br />
Die zu stumpf sind zum Jagen,<br />
F&auml;ngt sich sein Blick.<br />
<span id="more-5597"></span><br />
Trocknende B&auml;lger<br />
H&auml;ngen an Stangen<br />
Die W&auml;nde entlang,<br />
Auf dem Tisch vor den Fenstern<br />
Formt er neue Leiber<br />
Aus Stroh und aus Draht:<br />
Eine Schlange umschreibt<br />
Eine stehende Welle<br />
Im W&uuml;stensand; eine Ratte<br />
Fletscht zornig die Z&auml;hne,<br />
Sie sind braun wie<br />
Geronnene Niedertracht.<br />
Ein winziger Kauz hat<br />
Die Schwingen gebreitet zum Flug. </p>
<p>Und er selbst ist<br />
Ein schweigender,<br />
Zitternder Sch&ouml;pfer,<br />
Sein Herz flattert auf<br />
Bei jedem Handgriff,<br />
Furchtsam und springend,<br />
Fast schon zur Flucht.</p>
<p>Er selbst sp&uuml;rt sein Schlucken,<br />
Tief in der Kehle,<br />
Das Konzert seiner Sehnen,<br />
Die Drehung der Augen<br />
In den H&ouml;hlen und das<br />
Knurren und Schreien<br />
Im Dickicht des Hirns.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Melanogaster</title>
		<link>http://www.rauhfasler.de/2010/melanogaster</link>
		<comments>http://www.rauhfasler.de/2010/melanogaster#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 10:03:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Fliegen]]></category>
		<category><![CDATA[Fressen]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Unterderoberfläche]]></category>
		<category><![CDATA[Wilde Tiere]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Generationen der Taufliege wechseln im Takt von zwei Wochen. Ein Taufliegenweibchen legt niemals weniger als einhundert Eier. W&#252;rde dabei nie auch nur eine Taufliege um ihr Leben gebracht W&#228;re in Jahresfrist die Nachkommenschaft einer einzelnen Taufliege Derart gewachsen, da&#223; man eine Kugel daraus formen, Und damit die L&#252;cke zwischen Sonne und Erde ganz f&#252;llen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2009/12/Drosophila-Krallenglied.jpg" class="floatbox" rev="group:5492 caption:`Krallenglied am Bein einer Taufliege (REM-Bild 1.700:1 von  J&uuml;rgen Berger, Max-Planck-Institut f&uuml;r Entwicklungsbiologie T&uuml;bingen)`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2009/12/Drosophila-Krallenglied-300x300.jpg" alt="Krallenglied am Bein einer Taufliege (REM-Bild 1.700:1 von  J&uuml;rgen Berger, Max-Planck-Institut f&uuml;r Entwicklungsbiologie T&uuml;bingen)" title="Krallenglied am Bein einer Taufliege (REM-Bild 1.700:1 von  J&uuml;rgen Berger, Max-Planck-Institut f&uuml;r Entwicklungsbiologie T&uuml;bingen)" width="300" height="300" class="rand size-medium wp-image-5491" /></a></p>
<p>Die Generationen der Taufliege wechseln im Takt von zwei Wochen.<br />
Ein Taufliegenweibchen legt niemals weniger als einhundert Eier.<br />
W&uuml;rde dabei nie auch nur eine Taufliege um ihr Leben gebracht<br />
W&auml;re in Jahresfrist die Nachkommenschaft einer einzelnen Taufliege<br />
Derart gewachsen, da&szlig; man eine Kugel daraus formen,<br />
Und damit die L&uuml;cke zwischen Sonne und Erde ganz f&uuml;llen k&ouml;nnte.</p>
<p>Sollte man also mehr vor Sprengstoff und Wahnsinn,<br />
Oder doch eher vor dem winzigen Heer der Taufliegen sich &auml;ngstigen,<br />
Das nur durch ein zerbrechliches Gleichgewicht der Kr&auml;fte<br />
Gehindert wird, den Planeten bis auf die Kruste kahl zu fressen?</p>
<p>Und was wissen wir, Erbauer k&uuml;nstlicher Sonnen,<br />
Geflissentliche M&ouml;rder und stolze Erzeuger<br />
Von H&ouml;hlenmalereien, von Schmuck und freiem Willen,<br />
Was wissen wir letztenendes &uuml;ber die Welt,<br />
Die dort drau&szlig;en liegt und die wir trotz allem<br />
Denm&auml;chst werden kahl gefressen haben,<br />
Bis auf die Kruste?</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Ansitzen</title>
		<link>http://www.rauhfasler.de/2009/ansitzen</link>
		<comments>http://www.rauhfasler.de/2009/ansitzen#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 10:34:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Bedeutungen]]></category>
		<category><![CDATA[Insekten]]></category>
		<category><![CDATA[Jagd]]></category>
		<category><![CDATA[Scheitern]]></category>
		<category><![CDATA[Warten]]></category>
		<category><![CDATA[Wilde Tiere]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rauhfasler.de/?p=5486</guid>
		<description><![CDATA[Die Bedeutung, die Gro&#223;e, die letzte Zu fangen, wie Ein scheues und seltenes Tier. Zu warten auf den rechten Moment, Mit flachen Atemz&#252;gen und Ins geknotete Unterholz Schmerzhaft geduckt. Mit dem Blick aber dann Sich in B&#252;schen verlieren, Gr&#252;nen Schlangen zu folgen, Wenn das Warten versauert. Und wenn die Beute sich zeigt Z&#228;hlt der J&#228;ger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2009/12/Fellm&uuml;tze.jpg"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2009/12/Fellm&uuml;tze-262x300.jpg" alt="Fellm&uuml;tze" title="Fellm&uuml;tze" width="262" height="300" class="rand size-medium wp-image-5489" /></a></p>
<p>Die Bedeutung, die<br />
Gro&szlig;e, die letzte<br />
Zu fangen, wie<br />
Ein scheues und seltenes Tier.</p>
<p>Zu warten auf den rechten Moment,<br />
Mit flachen Atemz&uuml;gen und<br />
Ins geknotete Unterholz<br />
Schmerzhaft geduckt.</p>
<p>Mit dem Blick aber dann<br />
Sich in B&uuml;schen verlieren,<br />
Gr&uuml;nen Schlangen zu folgen,<br />
Wenn das Warten versauert.</p>
<p>Und wenn die Beute sich zeigt<br />
Z&auml;hlt der J&auml;ger schon lange<br />
Schillernde K&auml;fer auf Bl&auml;ttern<br />
Und erschrickt.</p>
<p>Die Gro&szlig;e Bedeutung erlegen &#8211;<br />
In der Not mit einem einzelnen Stich &#8211;<br />
Ratlos vom Fell eine M&uuml;tze zu n&auml;hen,<br />
Die vor allem den L&auml;usen gef&auml;llt.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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