Rauhfaseln?
Zum Beispiel so:
Wie ich Antonius, den großen Eremiten, beneide. Ein Liebling beider: Gottes und des Teufels und ausgezeichnet durch sie, Bezwinger der inneren Wüste zu sein. Begehrt vom Versucher selbst, denn der kam immer wieder.Hier gibt es mehr davon, Worte auf Worte, dem geneigten Leser präsentiert in mehreren Versuchsanordnungen.
Zufällig…
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Tag-Archiv: Zeit
Schneefall
Beim Blick in den Schnee
Taumelt der Kopf
Vor dem drehenden
Aufwärts fällenden
Abgrund.
Alles dringt langsam
Voran in den ebenen Samt
Der flüsternden Nacht.
Über die Deichflanke zuckt
Schwarz ein Kaninchen.
Wem wird der letzte
Mensch seine Sehnsucht
Als Geschichte erzählen?
Ich hungre ins Unbestimmte,
Von der Brust her und
Während der leise Zeitstrom
Mir in den Bart
Harte Kristalle setzt.
Was ist denn zu nennen
Als stichhaltiger Grund,
Daß du gerade jetzt bist,
Und [...]
Veröffentlicht in Poetischer Apoplex Auch getagged Geschichte, Hunger, Kopf, Liebe, Schnee, Sehnsucht, Sturz Kommentieren
Unterdeß
Ein kurzer Wintermittag ist unversehens abgetan,
Das Licht wird alt, und jede neue halbe Stunde
Ragt schmaler in den Augenblick hinein,
Während der Strom sich mehr und mehr verjüngt,
Der die Minuten mit sich führt ins Tal.
Dort draußen ist kaum irgendwelches Leben,
Die Käfer sitzen tot in ihren Winkeln,
Mit spitzen Fingern pflückst du sie und starrst.
Die Winkel betrinken sich an [...]


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