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	<title>Rauhfasler &#187; Zeit</title>
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	<description>Verbrauchende Versuche mit Wörtern</description>
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		<title>Und werde verweht</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 11:19:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[Haare]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Vermutungen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich zähle meine Möglichkeiten, Erkenne mich im Radio An der Stimme, die vielleicht Auch hätte meine sein können &#8211; Wie lautet deine Zahl? Deine einzelne Träne Hatte ich lange vergessen, Aber jedes Unglück Kommt zu seinem Recht Über alle Zeit. Ich schmecke dich salzig In der Luft, ich lege aus deinem Haar Nornenfäden vor mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2011/11/deltoid_const.png" class="floatbox" rev="group:15469 caption:`Eine unscharfe geometrische Konstruktion aus Deltoiden`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2011/11/deltoid_const-300x294.png" alt="" title="Eine unscharfe geometrische Konstruktion aus Deltoiden" width="250" class="rand size-medium wp-image-15474" /></a></p>
<p>Ich zähle meine Möglichkeiten,<br />
Erkenne mich im Radio<br />
An der Stimme, die vielleicht<br />
Auch hätte meine sein können &#8211;<br />
Wie lautet deine Zahl?</p>
<p>Deine einzelne Träne<br />
Hatte ich lange vergessen,<br />
Aber jedes Unglück<br />
Kommt zu seinem Recht<br />
Über alle Zeit.</p>
<p>Ich schmecke dich salzig<br />
In der Luft, ich lege aus deinem Haar<br />
Nornenfäden vor mich auf den leeren Tisch,<br />
Ich höre die Würfel fallen: wir sind alle eins,<br />
Am letzten Rand vor der großen Wüste<br />
Sind wir alle eins.</p>
<p>Ich zähle meine Möglichkeiten,<br />
Und unter den Büschen schläft längst<br />
meine Familie an Vögeln &#8211;<br />
Jeder wirkliche Gedanke<br />
Behält doch sein Recht. </p>
<p>Durch die Wände<br />
Ist zu hören, was du dachtest,<br />
Was du vielleicht noch denken könntest:<br />
Wir bleiben zusammen am letzten Rand<br />
Der Wüste ohne Schlaf &#8211;<br />
Wir sind alle eins.</p>
<p>Ich trinke die Wolken aus deinem Nabel, und reiße<br />
An einem einzelnen Faden, fein wie ein Haar,<br />
Entzwei und entzwei in immer zwei Teile,<br />
Und werde verweht<br />
Zu dir in noch<br />
Allen Gestalten.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Noch (#2)</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 11:35:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Brustraum]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Vergänglichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[zerbrochenes Glas]]></category>

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		<description><![CDATA[necdum etiam causae irarum saevique dolores exciderant animo &#8212; Virgil, Aeneis, I, 25f Die bemerkenswerte Kugel aus Glas, Die vor sechs Jahren zerbrochen ist, Das Geräusch der gläsernen Fäden, Die man Kunstvoll in derem Innern Von Wandung zu Wandung gezogen hatte, Das Klirren, beinahe wie Schnee, Als sie herausfielen aus dem Geborstenen Körper &#8212; nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2011/10/lichtspur.jpg" class="floatbox" rev="group:15309 caption:`Schmauchspur`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2011/10/lichtspur-200x300.jpg" alt="" title="Schmauchspur" width="200" height="300" class="rand size-medium wp-image-15317" /></a></p>
<div style="margin-left:100px;font-size:0.9em;font-style:italic;letter-spacing:2px;">
<p style="margin:2em 0 0 0;">necdum etiam causae irarum saevique dolores exciderant animo</p>
<p style="margin:0.25em 0 2.5em 0;">&mdash; Virgil, Aeneis, I, 25f</p>
</div>
<p>Die bemerkenswerte Kugel aus Glas,<br />
Die vor sechs Jahren zerbrochen ist,<br />
Das Geräusch der gläsernen Fäden,<br />
Die man Kunstvoll in derem Innern<br />
Von Wandung zu Wandung gezogen hatte,<br />
Das Klirren, beinahe wie Schnee,<br />
Als sie herausfielen aus dem<br />
Geborstenen Körper &#8212; nur ein<br />
Unbedachter Handgriff &#8212; und vor allem<br />
Das wütende Bedauern angesichts<br />
Der Brüchigkeit, die eines<br />
Der großen Gesetze dieser Welt ist.<br />
&emsp;&emsp; Der steife Vogel auf dem Troittoir<br />
Und die zig Fußgänger, die<br />
Vorsichtig den Schritt neben das<br />
Fast transparente Gefieder setzen &#8212;<br />
Seine Beisetzung auf einem Herbstblatt &#8212;<br />
Die Notwendigkeit, man selbst zu sein<br />
Und nichts weiter, die geborgten Kleider,<br />
Die irgendeinem elektronischen Webstuhl<br />
Viel mehr als mir oder dir gehören.<br />
&emsp;&emsp; Der traurige Klang eines einzelnen &#0187;Noch&#8230;&#0171;,<br />
Das, während es verklingt, die Zeit mißt,<br />
Die übrigbleibt; dein Einschlafen,<br />
Mein Aufwachen, das Geräusch<br />
In den Kugellagern der wechselnden Jahreszeiten,<br />
Das allmählich immer deutlicher wird,<br />
Wie ein hoher Gesang in einem Treppenhaus,<br />
Der Besucher, nur das ist sicher, grinst.<br />
&emsp;&emsp; Die Färbekraft von Blut, der Geschmack<br />
Von Eisen auf der Zunge, der Geschmack<br />
Jener Angst, die vom Selbstsein herrührt,<br />
Die vom Selbstsein herrührt, und dich<br />
Und mich gelegentlich hart am Arm packt:<br />
&emsp;&emsp; Und wenn man sich den blauen Fleck besieht,<br />
Ist die Luft kalt wie eine Berührung,<br />
Nach der man lange Sehnsucht trug.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Dreiszig</title>
		<link>http://www.rauhfasler.de/2011/dreiszig</link>
		<comments>http://www.rauhfasler.de/2011/dreiszig#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 10:48:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Augenblick]]></category>
		<category><![CDATA[Nackt]]></category>
		<category><![CDATA[Stille]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Es plätschert im Aquarium, Es juckt am linken Fuß. Die Fische halten Ausschau, Sie sind dabei so ernst Wie Tiere sind, Der Kaffee ist vorbei, Die Brille wieder fleckig und Der Magen leer, der Schokoladenriegel Klebt an den Zähnen und Die Zeit ist um, ich dehne sie Um nochmal fünf Minuten: Die Kammern flimmern leicht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2011/08/Hydraulic-Pipe-Bending-Machine-For-Bending-Copper-Iron-an.jpg" class="floatbox" rev="group:14883 caption:`Eine hydraulische Rohrbiegemaschine (Quelle: chestofbooks.org)`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2011/08/Hydraulic-Pipe-Bending-Machine-For-Bending-Copper-Iron-an-225x300.jpg" title="Eine hydraulische Rohrbiegemaschine (Quelle: chestofbooks.org)" width="225" height="300" class="rand size-medium wp-image-14875" /></a></p>
<p>Es plätschert im Aquarium,<br />
Es juckt am linken Fuß.<br />
Die Fische halten Ausschau,<br />
Sie sind dabei so ernst<br />
Wie Tiere sind,<br />
Der Kaffee ist vorbei,<br />
Die Brille wieder fleckig und<br />
Der Magen leer, der Schokoladenriegel<br />
Klebt an den Zähnen und<br />
Die Zeit ist um, ich dehne sie<br />
Um nochmal fünf Minuten:</p>
<p>Die Kammern flimmern leicht,<br />
Im Hirn zittert die Leere<br />
Wie eine Saite, die vom Wind<br />
Gestrichen wird, man bohrt die Straße abwärts<br />
An irgendeinem Haus,<br />
Die Sonne scheint,<br />
Die Zeit ist um,<br />
Wie schön die blasse Stille sich<br />
Nackt hingestreckt gebogen hat,<br />
Vielleicht dreißig Sekunden lang.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Und gleichwie ich über sie gewacht habe, auszureißen</title>
		<link>http://www.rauhfasler.de/2011/und-gleichwie</link>
		<comments>http://www.rauhfasler.de/2011/und-gleichwie#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 May 2011 12:45:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Abend]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[Farbe]]></category>
		<category><![CDATA[Licht]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Staub]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Hann mælti til Hallgerðar: &#0187;Fá mér leppa tvo úr hári þínu og snúið þið móðir mín saman til bogastrengs mér.&#0171; &#0187;Liggur þér nokkuð við?&#0171; segir hún. &#0187;Líf mitt liggur við,&#0171; segir hann, &#0187;því að þeir munu mig aldrei fá sóttan meðan eg kem boganum við.&#0171; &#0187;Þá skal eg nú,&#0171; segir hún, &#0187;muna þér kinnhestinn og [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2011/05/Schumann-Resonanzen-e1306622213387.jpg" class="floatbox" rev="group:13635 caption:`Schumann-Resonanzen`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2011/05/Schumann-Resonanzen-e1306622213387-300x133.jpg" alt="" title="Schumann-Resonanzen" width="300" height="133" class="rand size-medium wp-image-13640" /></a></p>
<div style="margin:2em 0 2em 150px;font-size:0.9em;font-style:italic;">
<p>Hann mælti til Hallgerðar: &#0187;Fá mér leppa tvo úr hári þínu og snúið þið móðir mín saman til bogastrengs mér.&#0171;</p>
<p>&#0187;Liggur þér nokkuð við?&#0171; segir hún.</p>
<p>&#0187;Líf mitt liggur við,&#0171; segir hann, &#0187;því að þeir munu mig aldrei fá sóttan meðan eg kem boganum við.&#0171;</p>
<p>&#0187;Þá skal eg nú,&#0171; segir hún, &#0187;muna þér kinnhestinn og hirði eg aldrei hvort þú verð þig lengur eða skemur.&#0171; (&lowast;)</p>
</div>
<p>Das letzte Licht<br />
Läßt Honig auf den Dielen leuchten;<br />
Die Straßen spielen spartianische Fugen;<br />
Um Teslas Spulen entstehen Klänge<br />
Aus Blitzen.</p>
<p>Das letzte Licht<br />
Entschädigt mich für kommendes Spülwasser,<br />
Mit Staub, im Licht gelöst, fein und glänzend,<br />
Abrieb nämlich aus den himmlischen<br />
Schieferbrüchen.</p>
<p>Der Staub schmeckt sonderbar<br />
Hinten, am Zungengrund: wie<br />
Ein angelaufenes Messer,<br />
Unten, auf dem Boden der <em>Orbitae</em>,<br />
Sinkt als Fallout flüsternd nieder &#8211;<br />
Ich aber dunkle nach,<br />
Im Einklang mit den<br />
Alten Photographien<br />
Von meinen längst erschossenen Großvätern.</p>
<p>Wie viele Lebensspannen<br />
Benötigen Erinnerungen<br />
Um sich zu verflüchtigen, wie<br />
Bricht sich in ihnen das Licht,<br />
Wenn sie dann nur noch ein Nebel sind,<br />
Ein sehr feiner Nebel, </p>
<p>Wie er nun mir<br />
Das Unterhemd auf den Schultern<br />
Mit der Angst jener Vorväter feuchtet,<br />
Die ich nicht zu kennen zufrieden bin:</p>
<p>Wie bricht sich das Licht in den<br />
Eigentlichen Erinnerungen, an denen<br />
Wir nur ein einzelner Zug sind:<br />
Jeder für sich.</p>
<p>Wie färbt sich an<br />
Den Erinnerungen,<br />
Den eigentlichen,<br />
Zum Strang gedrehten,<br />
So sehr das Licht.</p>
<hr />
<p>(&lowast;) Das Motto entstammt dem 77. Kapitel der <a class="floatbox" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brennu_Nj%C3%A1ls_saga">Saga vom verbrannten Njal</a>. Der Text: <a href="http://www.snerpa.is/net/isl/njala.htm" class="floatbox">isländisch</a> | <a class="floatbox" href="http://www.zeno.org/Literatur/M/Anonym/Erz%C3%A4hlungen/Die+Geschichte+von+Nj%C3%A1ll/Von+Gunnar%27s+Ausgang/Gunnar%27s+Tod">deutsch</a>.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>an seinem zopf erhängn soller sich</title>
		<link>http://www.rauhfasler.de/2011/an-seinem-zopf-erhaengn-soller-sich</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Feb 2011 11:44:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetischer Apoplex]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Augenblick]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Hasen]]></category>
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		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Splitter]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachverwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[einen gedanken, einen gedanken; das ist ein chihuahua, zur hälfte, und gibt es hier eigentlich noch, wissen sie das &#8211; schleudern? oder sind die maschinen &#8211; die sind jetzt ja neu &#8211; so gut mittlerweile, daß sie ganz ohne auskommen? if i had known you better &#8211; die arglistige täuschung: die bestärkung oder unterhaltung eines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2011/02/kiddeath.gif" class="floatbox" rev="group:11901 caption:`Ein aufgeknüpfter Pirat`"><img src="http://www.rauhfasler.de/wp-content/uploads/2011/02/kiddeath-178x300.gif" alt="" title="Ein aufgeknüpfter Pirat" width="178" height="300" class="rand size-medium wp-image-11905" /></a></p>
<p>einen gedanken, einen gedanken;<br />
das ist ein chihuahua, zur hälfte,<br />
und gibt es hier eigentlich noch,<br />
wissen sie das &#8211; schleudern?<br />
oder sind die maschinen<br />
&#8211; die sind jetzt ja neu &#8211;<br />
so gut mittlerweile, daß sie<br />
ganz ohne auskommen?<br />
<em>if i had known you better</em> &#8211; <span id="more-11901"></span><br />
die arglistige täuschung:<br />
die bestärkung<br />
oder unterhaltung<br />
eines irrtums;<br />
<em>douce est<br />
la parole<br />
de l&apos;eau</em><br />
<em>täällä pohjantähden alla</em><br />
und chronos dreht sein rad bergab<br />
und nach dem tiger ist der hase<br />
düster aufgezogen, seine zähne<br />
springen gelb vor, nagen schon<br />
am mond;<br />
im jahr des pferdes<br />
paarte sich die weisheit noch<br />
mit allem was sich gerade fand<br />
und das heiße blut fließt in die schründe<br />
des tagesablaufs, der tagesablauf<br />
überquert die kreuzung, während<br />
st. martin sein horn mit langen zügen<br />
leert und füllt; und chronos dreht sein rad<br />
mit gelben zähnen<br />
<em>pohjantähden alla täällä  </em><br />
stürzen splitter westwärts<br />
<em>täällä tähden alla </em><br />
der mond liegt da<br />
im teich begraben<br />
und kairos soll sich doch<br />
an seinem blöden zopf erhängn.</p>


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