
Ohne Verben
Ein Mann hungernd. Er aufgebrochen und jetzt bei Schlachterei. In Schlachterei Frau im Cocktailkleid. Für ihn Staunen. Frage nach Aufschnitt von der Kalbszunge, Gedanken über Frau. Mit einem Paket nach Hause zur Sättigung.
Ohne Substantive
hungrig sucht etwas zum essen nach aufstehen. hungrig geht und kommt dorthin, wo man schlachtet. findet dort, wo geschlachtet wird eine, die schlachtet und sich nicht gekleidet hat dazu. trägt vielmehr was man trägt wenn man abends ausgeht. hungrig steht und wundert sich. fragt nach dem, womit gesprochen wird, daß es aufgeschnitten wird zum sättigen. wundert sich dabei und nimmt von falsch gekleideter mit aufgeschnitten womit man spricht.
Ohne Präpositionen
Ein Mann geht. Er kommt an. Es ist eine Schlachterei. Er will Zungenaufschnitt kaufen, denn er will frühstücken. Er sieht eine Frau. Die Frau trägt ein schwarzes Kleid, keinen grünen Kittel und auch keine Plastikstiefel. Der Mann wundert sich.
Ohne Konjunktionen
Ein Mann geht. Er kommt zum Schlachter. Er bestellt Zungenwurst. Er wundert sich über eine Frau, die das Messer in der Hand hat. Sie ist keine Schlachterin. Sie ist eine Ballbesucherin, der Kleidung nach. Sie schneidet ihm die Zunge, ganz wie eine Schlachterin. Er geht zufrieden.
Ohne Vokale
n mnn wll ws zm frhstck hbn. r ght zm schlchtr. ls r grd bstlln wll, wndrt r sch shr. dnn d stht ncht dr dck schlchtr, dn r rwrtt htt, sndrn n jng fr. schnr ls zngnwrst snd hr schltrn, hnd nd hr mnd. br r bkmmt nr zngnwrst. blß hchzrt zngnwrst s wdrkrs mnd.




Stilübungen
…hat Raymond Queneau einen schmalen Band mit kurzen Texten betitelt. Es wird immer dieselbe, alltägliche Begebenheit erzählt. Verändert wird in jedem Kurztext die Erzählperspektive und eben der Stil. Ich nehme das Vorbild auf und übe öffentlich.