Und im großen Buch, von vierflügliegen Göttern umschwirrt, verfasst von drei drußkranken Alten, im Buch, das alle Welten von Anbeginn enthält, laß ich im Traume, und es waren dort angeführt: endlose Kolonnen von Nebensächlichkeiten, die Inventarnummern sinnloser Stunden, hektographierte Notate dessen, was sich irgendein sterbender Stern in seinem Todesfieber zusammengereimt hatte und was bis zur dreiundsiebzigsten Stelle nach dem Komma genau überliefert wurde: damit es irgendwann einmal einen Moment der Zukunft bestimmen könne, am letzten Ende eines öden Feldes, dort, wo nur die Schnecken vertrocknen und sonst gar nichts geschieht; es war der Takt und das Metrum vorgeschrieben für das äonenübergreifende Dahintropfen von Zeitqanten, wie immer sie im einzelnen, im Großen oder Kleinen, gemessen werden: der Takt einer Bewegung, der nichts ändert und von nichts verändert wird. Ich sah wie ein Drucker dem Buch neue Seiten hinzudruckte, schwitzend und zähneknirschend, und wie die drei Alten ihm immer neue Manuskriptseiten auf sein Pult legten und wie dieser Drucker mager war und seine Gestalt sich ausnahm wie Orakelknöchelchen in einem erstaunlich trockenen Lederbeutel. Das, das ist, wozu am Ende das Leben sich immer wieder selbst erschafft: Um im Getriebe der Zeit sich mitzudrehen, schrudig zu werden, leer und irre: bis es zwischen zwei Zahnrädern zermahlen werde zu neuem Schmierstoff.
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Rauhfaseln?
Hier gibt es Worte auf Worte, dem geneigten Leser präsentiert in mehreren Versuchsanordnungen.
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Stilübungen
…hat Raymond Queneau einen schmalen Band mit kurzen Texten betitelt. Es wird immer dieselbe, alltägliche Begebenheit erzählt. Verändert wird in jedem Kurztext die Erzählperspektive und eben der Stil. Ich nehme das Vorbild auf und übe öffentlich.