Eine konfabulierteKonfabulation ist »die Produktion von objektiv falschen Aussagen« bzw. von Märchen (lat. fabula), wobei der Konfabulierende von der Gültigkeit seiner Aussagen mehr oder weniger fest überzeugt ist. Es kann eine hirn­organische Störung zugrunde­liegen oder auch der bei Gesunden gelegentlich vorkommende Drang, sich an mehr zu erinnern, als tatsächlich der Fall ist (z.B. bei Kindheits­erinnerungen oder bei der Befragung eines Zeugen vor Gericht; es sind sog. provozierte K.).
  Die spontane K. liegt vor, wenn die Fähigkeit gestört ist, eigene Einfälle von realen Sach­verhalten zu unterscheiden. (»Patients with Korsakoff's syndrome characteristically confabulate by guessing an answer or imagining an event and then mistaking their guess or imagination for an actual memory. [Wikipedia]«
Realienkunde, ein Thesaurus, bar jeder Notwendigkeit assoziiert, eine Sammlung von Marginalien, über die im Unklaren zu bleiben, ich nicht auf mich nehmen wollte. Dem geneigten Leser im jeweiligen Kontext unterbreitet, in alphabetischer Ordnung. Anregungen für weitere Stichworte werden gerne entgegengenommen.

Anker 14161
7 | 24/06/11

Eintrag aus Riehtbiels Tagebuch mit der Nr. 21 vom 15. Juli 1917.

Die Magnetschiene ist fertig. – Erkenntnis ist ein zweischneidiges Schwert.

Mir kommen die Versuche mit dem Katapult jetzt, während ich darauf zurückblicke, unglaublich plump vor. Sie erscheinen mir so, als wären sie von einem Urwaldwilden erdacht worden. Aber unweigerlich ist gerade das wohl Wissenschaft: Man muß sich immer wieder selbst in seiner eigenen Beschränktheit überführen; man kann, wenn der nächste Schritt gemacht ist, kaum glauben, in welcher Unwissenheit man vordem gehandelt hat.

Ich mußte in den zurückliegenden Tagen häufig an meinen Vater denken. – Wie erstaunt er in den letzten Wochen seines Lebens manchmal ausgesehen hat. Er war hartnäckig schweigend wie immer und in seine übliche Grübelei versunken, in seinem altmodischen Sessel hockend, dunkel, ernst. Aber ein tiefes, frisches, ganz unbekanntes Erstaunen, ich sehe es deutlich vor mir, war in seinem Gesicht. Und wie dann Mutter später erzählt hat, ihr Mann, mein Vater habe vieles, das geschehen war, noch einmal überdacht; er habe ihr mitten in der Nacht Fragen gestellt wie ein kleines, maßlos verwundertes, erschüttertes Kind. Mein Vater hat vor seinem Tod irgendeine Erkenntnis gehabt – und diese Erkenntnis hat ihn vor sich selbst entblößt.

Jedenfalls bin ich jetzt in der Lage, die Versuche mit der Zeitmaschine ernsthafter, fortschrittlicher, erwachsener zu betreiben. Alles dank des Magnetkäfigs. Heute wundere ich mich, daß ich nicht schon früher darauf gekommen bin. (Und ich frage mich, wann ich mich das nächste Mal auf solche Weise verwundert sein werde.)

Im neuen Versuchsaufbau ist die Zeitmaschine also in einer Magnetschine gelagert. Sie ist fixiert zwischen den Feldern von vier langen Magneten, die in einem Quadrat von 1,20 Metern Kantenlänge angeordnet sind. Diese Technik nennen heute manche romantische Schwärmer »Magnetische Levitation«. Ich kann den Apparat auf diese Weise, während er im Magnetfeld frei aber ortssicher schwebt, ganz exakt im Raum fixieren. Magnet- und Zeitfeld werden sich nicht in die Quere kommen – die jeweils wirkenden Kräfte sind ganz unterschiedlich.

Über einen magnetischen Linearantrieb kann ich den Felderzeuger dabei ganz einfach mit der nötigen Bewegungsenergie versehen und nach dem Zeitsprung auf einer sehr kurzen Strecke abbremsen. Daß ist die wichtigste Neuerung in diesem Aufbau. Keine unübersichtlichen Flugbahnen mehr, keine abgesperrte Wiese etc. Zudem kann die Zeitmaschine unmöglich aus der Magnetschiene ausbrechen: alle wirkenden Kräfte sind hinlänglich bekannt (Ignacio und ich nennen die Magnetschiene den »Käfig«). Ich brauche mich nicht mehr mit lästigen Sicherheitserwägungen herumschlagen und kann mich um die eigentliche Aufgabe kümmern.

Ich weiß inzwischen sehr deutlich, welche Kräfte bei Zeitsprüngen entstehen. Jetzt werde ich also darangehen, diese Kräfte zu beherrschen und gezielt einzusetzen. Und da es nicht mehr nötig ist, blödsinnige Projektile durch die Luft zu schießen, werde ich den Neuanfang zur Gänze ausschöpfen und in einem Zuge noch jene zweite Beschränkung hinter mir lassen, die ich mir bislang auferlegt hatte: Ich will jetzt wissen, wie ein bewußter Beobachter sich auf einen Zeitsprung auswirkt. Ich werde die Zeitmaschine im Magnetkäfig in die Vergangenheit schicken – und dabei auf einen Sichtschutz und dergleichen verzichten. Ich werde mich absichtlich selbst mit Wiedereintritt der Maschine in der Vergangenheit konfrontieren. Ich will jetzt wissen, was geschehen wird, wenn ich das sehe und daraufhin – den Versuch gar nicht machen werde? Die Vorstellung dieses Paradoxes ist wie ein Geschmack: ein metallischer Geschmack auf der Zungenspitze. Wenn die Technik der Zeitreise berherrschbar werden soll, muß man über solche Scheu hinauskommen.

Anker 14539
8 | 23/07/11

Eintrag aus Riehtbiels Tagebuch mit der Nr. 22 vom 16. Juli 1917.

Der Federhalter hat jetzt, in meiner rechten Hand liegend, eine ganze Weile über diesem Heft geschwebt, lange genug, daß die Tinte restlos in der Feder eingetrocknet ist. Es ist unpraktisch, mit schwarzer Tinte zu schreiben, wenn man beim Schreiben nachdenken will! Ich werde Ximena1 bitten, demnächst Königsblau zu kaufen.

Mir ist eine Passage aus Hiob in den Sinn gekommen. Ich habe lange nicht mehr daran gedacht. Ich mußte die Bibel zunächst einmal suchen – und habe sie schließlich unter einigen altmodischen Rheostaten… Einen solchen Kurbelwiderstand mit Parallelschaltung zeigt Fig. 2. Die Enden der Drahtspiralen sind einerseits mit einer Metallschiene M, anderseits mit einer Reihe voneinander isolierten Doppelfedern verbunden. Zwischen diese Doppelfedern kann durch Drehung einer Kurbel eine beilförmig gestaltete Metallscheibe S geschoben werden. Diese steht mit der einen Klemmschraube, die Metallschiene M mit der zweiten in Verbindung. Drückt man die drehbare Metallscheibe zwischen das erste Federpaar, so ist nur die erste Spirale eingeschaltet, der Widerstand ist jetzt am größten. (Lueger: Lexikon der gesamten Technik, Stuttgart/Leipzig 1910.) begraben in der Kammer bei meinem Experimentierplatz gefunden, was mir nicht unpassend erscheint. Im Buch Hiob spricht Gott also zum unglückseligen Hiob:

»Kannst du den Leviathan ziehen mit dem Hamen und seine Zunge mit einem Strick fassen?
Kannst du ihm eine Angel in die Nase legen und mit einem Stachel ihm die Backen durchbohren?
Meinest du, er werde dir viel Flehens machen oder dir heucheln?
Meinest du, daß er einen Bund mit dir machen werde, daß du ihn immer zum Knecht habest?«
2

Ich meine, daß ich heute etwas wie den Leviathan gesehen habe, soweit man ihn überhaupt sehen kann. Oder vielleicht das Wirken seines Schöpfers – der aber unterscheidet sich offenbar kaum von seinem unerbittliches Geschöpf: »Meinest du, er werde dir viel Flehens machen oder dir heucheln?« Man muß es ihm wohl danken.

Vielleicht war ich zu kühn mit dem letzten Experiment. Ich habe meine Vorsicht in den Wind geschlagen und habe mich selbst als Beobachter ohne Ausweg mit hineingezogen.

Der Aufbau des Experiments war ganz einfach: Auf der Magnetschiene habe ich die Zeitkapsel3 vorwärts gleiten lassen, wobei im richtigen Moment die Zeitversetzung ausgelöst wurde. Das alles ist jetzt schon völlig selbstverständlich. Rein physikalisch ist dabei etwas ganz einfaches und eindeutiges geschehen: Die Zeitmaschine kam am Ende der Magnetschiene zum stehen, aufgefangen im Magnetfeld, dreieinhalb Minuten in die Vergangenheit zurückversetzt.

Jedoch waren diesmal meine sehenden Augen, meine hörenden Ohren und vor allem mein perzipierendes Gehirn am Experiment beteiligt. Ich wollte erfahren, wie es ist, eine Veränderung des Zeitablaufs unmittelbar zu erleben. Mir war klar, daß es kein einfacher Versuch werden würde – wann hat ein Wissenschaftler je für Nebensächlichkeiten Selbstversuche durchgeführt?

Die Zeitmaschine sollte vor meinen Augen ihre Funktion erweisen. – Von »Augen« kann man dabei aber nur uneigentlich sprechen. Der Beobachter erlebt ja in der Gegenwart nichts weiter, als daß die Zeitmaschine verschwindet, während sich das Zeitfeld entfaltet. Aber die Augen des Beobachters sind, wenn er nicht bloß rasch hinzugetreten ist, ja auch schon vor Minuten da gewesen. Ich habe mich minutenlang vor die Schiene gestellt und alles genau betrachtet, bevor ich die Zeitkapsel in die Vergangenheit, zu mir als vergangenem Beobachter, zurückgeschickt habe, um die leere Szenerie widernatürlich aufzufüllen. Ich habe es immerhin überstanden. Und abgesehen von einer nervösen Überspanntheit, die mich in den drei Stunden seit dem Versuch noch nicht verlassen hat, bin ich wohlauf. Auch das Universum besteht, soweit ich es beurteilen kann, weiter.

Ich habe mir bei der Planung des Versuchs vorgenommen, mich selbst als variable Größe auszuschalten, dadurch, daß ich mich selbst auf den Entschluß verpflichtet habe, zum Zeitpunkt x auf jeden Fall die Versuchsapparatur in Gang zu setzen, was immer ansonsten geschehen sein oder mir durch den Kopf gehen würde. Es war bloß die Zeitkapsel in die magnetische Schwebevorrichtung einzusetzen und ein Hebel zu betätigen. Die schiere Verrichtung, die ich zu erledigen hatte, bestand also aus wenigen einfachen Handgriffen.

Jedoch war die Auswirkung davon, daß vor meinen Augen (meinen gewesenen Augen, den Augen meiner Erinnerung) die Zeitkapsel aus meiner Jetztzeit in meine eigene Vergangenheit übergewechselt hatte, überaus frappierend. Ich weiß noch immer nicht, wie es mir nach diesem Einschnitt gelungen ist, an mich zu halten und das Experiment nach meinem vorgefaßten Plan weiter geschehen zu lassen. — Mehr noch wird mir schwindelig, wenn ich zu ergründen versuche, was das Ergebnis eines Abbruchs auf halbem Wege gewesen wäre. – Die Paradoxie, die entstanden wäre, wenn mein jüngst vergangenes Selbst die Zeitmaschine nicht mehr auf den Weg geschickt hätte, weil es davon abgehalten worden wäre, gerade dadurch nämlich, daß mein späteres Selbst die Zeitversetzung tatsächlich durchgeführt hatte. Mein früheres Selbst hätte dann aber, wenn es die Tat nicht getan hätte, deren Ergebnis nun bereits vor seinen Augen aufgetaucht war, seine eigene Irritation unmöglich gemacht; dann wäre die Irritation aber wahrscheinlich aus dem Zeitablauf verschwunden, und dann hätte das frühere Selbst keinen Grund mehr gehabt, die Versetzung nicht durchzuführen; hätte sie durchgeführt; wäre durch das Ergebnis von der Durchführung abgehalten worden; hätte die Zeitversetzung nicht durchgeführt; hätte sie durchgeführt – eine unendliche Flucht von ineinanderstürzenden Spiegeln, ein endloser Zirkelschluß.

Der Effekt, der sich ergibt, wenn man ale wacher, bewußter Beobachter Zeuge einer Zeitversetzung wird, und zwar an beiden Enden der Zeitreise — — es ist höchst sonderbar, schlimmer noch als das Eintreffen einer unerwarteten, bösen Nachricht. Der Magen zieht sich peinlich zusammen; ein Schwindel tritt auf, der nicht vom Gleichgewichtssinn herrührt, sondern vom eigenen Selbstempfinden.4 Plötzlich war, nachdem sich die Versetzung der Zeitkapsel vor meinen Augen vollzogen hatte, eine neue Erinnerung da. Aber wie diese Erinnerung aufgetaucht ist, war nicht abrupt — der neue Zeitverlauf hat sich allmählich in der Form eines schwankenden Gedächtnisbildes ins Bewußtsein geschlichen. Als würde man versuchen, sich mühsam an etwas lang vergessenes zu erinnern. Der Kopf rang mit dem plötzlichen Eintreten der neuen Erinnerungen. Die Bilder setzten sich zusammen – und es ist mir, als hätte ich den größten Teil dessen, was ich im Verlauf der Verfestigung dieser neuen Erinnerung gesehen habe, wieder vergessen. Wie bei einem Traum, den man trotz seiner Abwesenheit noch spürt.

Dann, endlich, war die neue Erinnerung in meinem Kopf zu fester Form geronnen und gleichzeitig hatte sich eine schlimme Übelkeit eingestellt. Ich kann jetzt beschreiben, was ich gesehen habe, als die Maschine in der Vergangenheit (meiner Vergangenheit) in das zeitliche Kontinuum eintrat. Denn ich war ja tatsächlich dabei. Wenngleich es vor dem Experiment ein Selbst gegeben haben muß, das nicht dabei war, das nicht erlebt hat, wie die Maschine mit einem kleinen Donnerschlag am hinteren Ende der Magnetschiene aufgetraucht ist, zischend und zwitschernd, wohl von der Bewegungsenergie, die sich mit ihr manifestiert hatte und die von den Magneten abgefangen wurde. Den Donnerschlag, hervorgerufen durch die plötzlich verdrängte Luft, hatte ich vollkommen erwartet; aber dieses Zischen und Zwitschern war ein ganz unlinearer Effekt – er hätte nicht da sein sollen.

Und plötzlich waren da zwei Zeitkapseln. Auch das hatte ich mir vorher klar gemacht, es war an sich überhaupt nicht überraschend. Aber es wirklich zu sehen —; und ein merkwürdiger Kraftbogen schien zwischen der Zeitkapsel und ihrer aus der Zukunft übergewechselten Verdopplung gespannt zu sein, eine sonderbare Abstoßungs- und Anziehungskraft. Höchst unangenehm war es, sich in diesem zweipoligen Feld aufzuhalten.

Und dann mußte ich hart an mich halten. Ich hatte die zweite Zeitkapsel auf der Magnetschine in Position zu bringen (beziehungsweise doch die erste Zeitkapsel, die frühere und eigentliche, ich weiß es nicht genau, jedenfalls diejenige, die zu meinem früheren Selbst gehörte, meinem Selbst am vergangenen Ende der Zeitversetzungsstrecke; es sei diese Zeitkapsel θ; die andere, aus der Zukunft rückversetzte sei α).5 Und dann mußte ich die Apparatur in Gang setzen, wissend, daß ich die frühere Zeitkapsel gleich in ihre zurückversetzte Doppelung hineinschießen würde. Ich war in diesem Moment überzeugt, sterben zu müssen. Denn was würde geschehen, wenn sich derselbe Körper zweimal am selben Ort wiederfindet?

Es ist etwas gänzlich Unvorhergesehenes geschehen.

Als ich die Zeitkapsel θ in Bewegung gesetzt hatte und sie in Richtung α beschleunigt wurde, als sich das Zeitfeld aufbaute etc., kam gerade im Moment, als die Zeitversetzung beginnen sollte, ein Flirren vor meinen Blick, die Verhältnisse rund um die Magnetschiene nahmen eine ausbündig unwahrscheinliche Qualität an. Und da trat allem Anschein nach α aus θ heraus! Es war tatsächlich wie bei einem Spiegel: als wäre α das Spiegelbild und θ die Spiegelfläche, erschien α inmitten von θ, erlangte dabei Festigkeit, während sich α gleichermaßen verflüchtigte. Und schließlich ist die Zeitkapsel, die eine, die übrig geblieben war, in der Magnetschiene unittelbar vor mir zum Halten gekommen.

Und es war keine physikalische Kraft vorhanden, die diese Bewegung hätte bewirken können! Alle Kräfte, die im Versuchsaufbau erzeugt worden sind, waren 1. in die Vergangenheit und 2. von meinem Standpunkt weg in Richtung des fernen Endes der Magnetschiene gerichtet, an dem ja schon α stand. Trotzdem war das Resultat eine räumlich-zeitliche Bewegung auf meinen Standort am anderen Ende der Magnetschiene zu und in meine Gegenwart zurück: d.h. die komplette Annihilation der aufgewendeten temporalen und räumlichen Bewegungskräfte.

Warum ist das geschehen? »Kannst du den Leviathan ziehen mit dem Hamen und seine Zunge mit einem Strick fassen? … Meinest du, daß er einen Bund mit dir machen werde, daß du ihn immer zum Knecht habest?«


Anmerkungen des Herausgebers

Die Abbildung ist der ersten Ausgabe von Riehtbiels bekanntem Grundlagenwerk »De motione transtemporalis« entnommen. Es handelt sich um eine schematische Darstellung des »Alpha(α)-Theta(θ)-Übergangs« (von Riehtbiel auch als »Leviathaneffekt« = Λ bezeichnet).

  1. Riehtbiels Haushälterin
  2. Es handelt sich bei dem Zitat um Hiob 41,1-4, bemerkenswerterweise Zitiert Riehtbiel aus der Fassung der Übersetzung Martin Luthers aus dem Jahre 1545.
  3. Riehtbiel verwendet die Begriffe ›Zeitkapsel‹ und ›Zeitmaschine‹ nahezu gleichbedeutend. In seinem Versuchsaufbau, den Riehtbiel für eine lange Versuchsreihe beibehielt, war der Apparat zur Erzeugung des Zeitfelds in einer magnetischen Kapsel eingeschlossen. Diese Kapsel war in der Lage, auf der von Riehtbiel konstruierten Schiene magnetisch zu schweben.
  4. In dieser Formulierung klingt schon jene Einsicht an, die Riehtbiel in seinen Axiomen von der Selbstmöglichkeitsbeharrung, Selbstkonsequenz und Faktizitätsponderenz zum Ausdruck gebracht hat.
  5. α steht, nach einer Auskunft, die Riehtbiel im späteren gibt, für ἀρχή, d.i. ›der Anfang‹. θ hingegen für θαῦμα, d.i. das ›Wunder‹.