1911 von Flinders Petrie in Hawara gefundene Porträtmumie (New York, Metropolitan Museum of Arts, Inv.-Nr. 11.139; via Wikipedia)

Tempera-Farben sind eine Emulsion aus:

Besonders geschätzt wird bekanntlich das Eitempera, das z.B. in der Ikonenmalerei des Ostens Verwendung findet, aber auch schon im alten Ägypten bei der Anfertigung von Mumien-Portraits genutzt wurde. Solche Portrait-Tafeln, an der Außenseite einer Mumie angebracht, sollten das Konterfait eines Balsamierten für die Ewigkeit lebendig erhalten. Gerade dafür war Eitempera vortrefflich geeignet.
  Der Künstler muß sich die zeitenüberdauernde Beständigkeit der Temperafarben damit erkaufen, daß er sich mit ihrem störrischen Eigenleben ins Benehmen setzt: Denn die Tempera-Farben sehen getrocknet nicht mehr so aus, wie sie auf die Leinwand gebracht worden sind.